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EU-DSGVO umsetzen
EU-DSGVO umsetzen EU-Datenschutz-Grundverordnung aus Sicht der SAP-Anwender, Bild: DSAG

Compliance mit der EU-Datenschutz-Grundverordnung

Ab dem 25. Mai 2018 endet die Übergangsfrist und es kommt nur noch das neue Datenschutzrecht nach der Datenschutz-Grundverordnung zur Anwendung, ergänzt durch die Regelungen des BDSG-neu und einige spezialgesetzliche Regelungen.

Laut Einschätzung von Gartner werden mehr als die Hälfte aller Unternehmen weltweit die Bestimmungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zum Stichtag 25. Mai 2018 nicht einhalten können. Oftmals haben Organisationen laut IDG noch nicht mal Maßnahmen ergriffen, um die DSGVO-Anforderungen erfüllen zu können. Vielfach hapert es schon am Vermögen, DSGVO-Anforderungen exakt definieren zu können und für das eigene Unternehmen umsetzbar zu machen.

Dass auch US-amerikanische Unternehmen zukünftig die Vorgaben der DSGVO erfüllen müssen, wenn sie Daten von EU-Bürgern sammeln oder verarbeiten, macht es für internationale Konzerne nicht leichter. Eine Studie von Trend Micro und Opinium zur EU-Datenschutzgrundverordnung zeigt zudem: Die Vorgabe "Stand der Technik" verwirrt IT-Entscheider sogar und wird unterschiedlich interpretiert.

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(Update 5)

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Advertorial


BAE Systems Applied Intelligence bietet einzigartigen Schutz für Ihr Unternehmen
BAE Systems hat die größten und meist angegriffenen Nationen und Unternehmen seit über 40 Jahren gegen komplexe Bedrohungen sowohl in der physischen als auch in der digitalen Welt verteidigt und bietet ein umfangreiches Portfolio von internen, gemanagten und cloud-basierten Produkten und Leistungen, die sich im Kampf gegen die gefährlichsten Angreifer bewährt haben.

Warnungen vor Schadsoftware

  • Malware-Verbreitung über Spam-Kampagne

    Nach einer relativen ruhigen Phase startet Emotet eine neue Spam-E-Mail-Kampagne. Darin setzen die Cyberkriminellen auf schädliche Word- und PDF-Anhänge, die als Rechnungen, Zahlungsbenachrichtigungen, Bankkontenwarnungen usw. getarnt sind und von scheinbar legitimen Organisationen stammen. Anstelle von Anhängen enthalten die Spam-E-Mails alternativ schädliche Links. Die in der Kampagne verwendeten E-Mail-Betreffe legen eine Ausrichtung auf englisch- und deutschsprachige User nahe. Eset-Sicherheitsprodukte erkennen und blockieren alle Emotet-Komponenten unter den im IoCs-Abschnitt aufgeführten Erkennungsnamen.

Warnungen vor Schadsoftware

  • Kontrolle über ein betroffenes System

    Microsoft gönnt allen IT-Verantwortlichen im Oktober eine kleine Verschnaufpause - zumindest, was die aktuellen Updates anbetrifft. Zum Patch Tuesday vermeldet Redmond gerade einmal einen Zero Day Exploit und eine Schwachstelle, die öffentlich bekannt gegeben wurde. Und was noch erstaunlicher ist: Es gab in diesem Monat kein einziges Sicherheitsupdate für Adobe Flash. Die Zero-Day-Schwachstelle CVE-2018-8453 findet sich in der Win32-Komponente des Microsoft-Betriebssystems, bei der Objekte im Arbeitsspeicher nicht ordnungsgemäß behandelt werden. Ein Angreifer muss sich zunächst am Betriebssystem anmelden, kann dann aber diese Schwachstelle ausnutzen, um Code im Kernel auszuführen und Administratorrechte zu erhalten. Diese Schwachstelle hat einen Basis-CVSS-Wert von 7. Unglücklicherweise ist sie in allen Betriebssystemen mit Updates vorhanden - angefangen von Server 2008 bis hin zu Windows 10.

  • Nutzer sollten ihre Whatsapp-Version überprüfen

    Eine Sicherheitslücke in Whatsapp kann derzeit nur die App zum Absturz bringen. Kriminelle könnten den kursierenden Exploit aber für bösartige Zwecke weiterentwickeln. Wir geben einen Überblick über die Situation. "Nutzer sollten ihre Whatsapp-Version überprüfen und wenn möglich die Updates über den Play Store einspielen." Das sagt Alexander Burris, Lead Mobile Researcher bei der G DATA Software AG aus Bochum. Aktuell kursiert eine Sicherheitslücke für den beliebten Mobile-Messenger Whatsapp. Der aktuelle Exploit bringt die Applikation kontrolliert zum Absturz. Kriminelle könnten die Schwachstelle für ihre Zwecke weiterentwickeln und als Einfallstor nutzen.

Sponsornewsletter: Lizenzierungstrend 2015

Sponsor
Sponsor

Software und Daten müssen gegen Piraterie geschützt werden. Ohne Spezialwissen geht das nicht

Wer die Bedürfnisse der Anwender flexibel befriedigen will, muss auch sein Lizenzmanagement entsprechend flexibel gestalten. Zunehmende Flexibilität bedeutet aber auch zunehmende Komplexität. Wer beispielsweise bis 2020 kein Lizenz- und Berechtigungsmanagement-System implementiert hat, um seine IoT-Lösungen zu monetarisieren, verzichtet laut Gartner auf 20 Prozent seines potenziellen Umsatzes.
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Unternehmemsprofil-Teaser

  • BAE Systems: Weitere Infos

    BAE Systems liefert einige der weltweit führenden technologie-geleiteten Lösungen für Verteidigung, Luftfahrt und Sicherheit. Wir beschäftigen etwa 83.000 hoch qualifizierte Mitarbeiter in über 40 Ländern. In Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern vor Ort entwickeln wir Produkte und Systeme, die militärische Kapazitäten bieten, nationale Sicherheit und Menschen schützen und kritische Informationen und Infrastrukturen sichern.

  • Certus Software: Weitere Infos

    Certus Software GmbH bietet zertifizierte Datenlöschungsdienstleistungen und -software. 25 Mitarbeiter in Augsburg und Ia?i, Rumänien (F&E) betreuen 900 Kunden weltweit.

  • Expert System: Weitere Infos

    Expert System ist ein führender Anbieter multilingualer Technologien für Cognitive Computing zur effizienten Analyse von Textinhalten sowie unstrukturierten und strukturierten Daten. Die hohe Leistungsfähigkeit der Softwarelösungen basiert auf Cogito, einer patentierten, multilingualen, semantischen Technologie. Cogito nutzt die Verfahren der Künstlichen Intelligenz bei der Simulation von menschlichen Fähigkeiten im Textverstehen (Semantik) kombiniert mit Verfahren des Maschinellen Lernens (Deep Learning). Das Unternehmen mit Hauptsitz in Modena, Italien, hat zahlreiche Niederlassungen in Europa sowie in den USA und Kanada. Expert System unterstützt Kunden weltweit u. a. in folgenden Branchen: Banken und Versicherungen, Life-Sciences- und Pharmaindustrie, Energie- und Medienwirtschaft sowie staatliche Organisationen.

  • macmon secure: Weitere Infos

  • Neo4j: Weitere Infos

    Die Neo4j Graph-Plattform unterstützt Unternehmen weltweit, vernetzte Daten in vollem Umfang zu nutzen und intelligente Anwendungen zu entwickeln - von KI über Betrugserkennung und Echtzeit-Empfehlungen bis zu Stammdatenmanagement.

  • Oodrive: Weitere Infos

    Oodrive ist einer der europäischen Marktführer für sichere Online-Datenverwaltung für Unternehmen. Der SaaS-Pionier betreut über 14.500 Firmen in über 90 Ländern, die mit Lösungen des Unternehmens weltweit sicher und online kollaborieren. Kleine und mittelständische Betriebe vertrauen Oodrive dabei ebenso wie Großkunden.


Viren, Malware, Trojaner

  • WannaCry: Totgesagte leben länger

    Laut einer aktuellen Bitkom-Umfrage fürchtet sich jeder dritte Internet-Nutzer (34 Prozent) vor Ransomware. Dass diese Angst durchaus berechtigt ist, zeigt eine aktuelle Kaspersky-Studie zu den Bedrohungen im dritten Quartal 2018: Die Anzahl durch Ransomware angegriffener Nutzer stieg im dritten Quartal um zwei Drittel von 158.921 auf 259.867 an. Fast ein Drittel (28,7 Prozent) dieser Attacken ist auf WannaCry zurückzuführen, insgesamt infizierten sich 74.621 Nutzer weltweit damit. Obwohl die WannaCry-Epidemie bereits eineinhalb Jahre zurückliegt und Windows zwei Monate vor den ersten Attacken einen Patch veröffentlichte, der die Sicherheitslücken des Betriebssystems schließen sollte, infizieren sich Nutzer bis heute weiterhin mit dieser Ransomware.

  • LokiPWS weiter auf dem Vormarsch

    Blueliv legte ihre neueste Quartalsanalyse zu Anmeldedaten-Diebstahl vor. Der ursprüngliche Bericht, The Credential Theft Ecosystem, wurde im Juni 2018 veröffentlicht. Laut der von Blueliv erhobenen Daten stieg im dritten Quartal 2018 (Juni bis August) die Anzahl von Vorfällen gestohlener Anmeldedaten durch Botnets mit Standort in Nordamerika im Vergleich zum vorigen Quartal (März bis Mai) um 141 Prozent an. Gleichzeitig beobachtete Blueliv beim Anmeldedaten-Diebstahl in Europa und Russland einen Rückgang um 22 Prozent und in asiatischen Ländern sogar um 36 Prozent. Dieser Trend lässt darauf schließen, dass Cyberkriminelle in den Sommermonaten in der nordamerikanischen Region einige durchaus profitable Kampagnen durchgeführt haben.

  • Steigendes Internetkriminalitätsniveau

    ThreatMetrix hat aktuell für den Spiele- und Wettsektor in ihrem Q2 2018 Gaming & Gambling Report Einsichten zum Thema Internetkriminalität veröffentlicht. Der Report basiert auf einer Analyse von 91 Mio. Transaktionen im Zeitraum von April bis Juni 2018 im Digital Identity Network, dem größten Speicherort von globalgeteilter Intelligenz. Der ThreatMetrix Cybercrime Report wird aufgrund der umfangreichen Transaktionen, die global analysiert werden, als zuverlässiges Barometer für globale Internetkriminalitätsmuster angesehen. Der tiefe Einblick in die Branche offenbarte, dass Identitäts-Spoofing mit gestohlenen Identitätsdaten der meistverbreitete Angriffsvektor in der Spiele- und Wettbranche ist. Dabei zeigt sich auch ein deutlicher Zuwachs an lokalen (IP) Spoofing-Angriffen.


Governance, Risk, Compliance, Interne Revision

Corporate Compliance Zeitschrift


Die "Corporate Compliance Zeitschrift" zeigt Haftungsfallen und bietet praxisgerechte Lösungen zur regelkonformen Führung eines Unternehmens – für kleine und mittlere Betriebe ebenso wie für Konzernunternehmen.
Die Hefte der CCZ richten sich an alle, die mit Corporate Compliance in Unternehmen befasst sind (Corporate Compliance-Beauftragte, Anti-Korruptions-Beauftragte etc.) sowie Rechtsanwälte und Juristen, die in diesem Bereich beratend tätig sind. Angesichts der Vielzahl zu beachtender Vorschriften sind Manager und Unternehmer heute einem erhöhten Haftungsrisiko ausgesetzt. Führungskräfte internationaler Firmen laufen zudem Gefahr, gegen ausländisches Recht zu verstoßen.
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Schwerpunkt

IT-Sicherheit im Kontext von Compliance

IT-Sicherheit ist integraler Bestandteil einer umfassenden nicht nur die IT abdeckenden Compliance-Strategie im Unternehmen. Ohne IT-Compliance sind die Compliance-Ziele eines jeden Unternehmens stark gefährdet. An der Umsetzung von Compliance im Unternehmen sind viele Abteilungen beteiligt. Dazu zählen nicht nur die Interne Revision, Rechtsabteilung, das Risiko-Management oder Anti-Fraud-Management, sondern auch die Konzernsicherheit.

Vor allem die IT-Sicherheit ist integraler Bestandteil einer umfassenden nicht nur die IT abdeckenden Compliance-Strategie im Unternehmen.
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Management-Briefing

Rechtskonforme Videoüberwachung
Videoüberwachung ist ein sehr sensibles Thema. Einerseits gefürchtet von den Arbeitnehmern, wenn die optische Observierung an ihrem Arbeitsplatz stattfindet, andererseits unentbehrlich für Unternehmen, Institutionen und behördliche Einrichtungen, wenn es um Sicherheits-, Überwachungs- und Kontrollbelange geht. Mit Videotechnik werden heute sowohl Arbeitsstätten und der öffentliche Bereich überwacht als auch Produktionsanlagen, Materiallager, Hochsicherheitsbereiche etc.
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Malware: Hintergrundthemen

  • Antivirtuelle Maschinen- & Anti-Sandboxing-Technik

    Ein neuer Bericht von CenturyLink zeigt auf, dass das Mylobot-Botnetz nach dem Infizieren eines Computers noch andere Arten von Schadsoftware herunterladen und so größeren Schaden beim Diebstahl von Informationen verursachen kann. Mylobot enthält hochentwickelte antivirtuelle Maschinen- und Anti-Sandboxing-Techniken, um seine Erkennung und Analyse zu erschweren. Dazu gehört unter anderem die Fähigkeit, bis zu 14 Tage zu ruhen, bevor der Command and Control Server (C2) kontaktiert wird. Seit der Identifizierung im Juni 2018 haben die CenturyLink Threat Research Labs beobachtet, wie Mylobot Khalesi als zweiten Angriff auf infizierte Hosts herunterlädt. Bei Khalesi handelt es sich um eine weitverbreitete Malware-Familie, die vor allem auf Diebstahl von Informationen abzielt.

  • Phishing-Versuch mit Verbindungen zu APT29

    FireEye hat einen Report vorgestellt, der Daten zu einem gezielten Phishing-Versuch mit Verbindungen zu APT29 beinhaltet. Der Bericht bezieht sich auf Daten, die FireEye erstmals am 14. November 2018 entdeckt hat. Die wichtigsten Erkenntnisse des Reports umfassen: FireEye hat Bestrebungen aufgedeckt, bei denen Angreifer versuchten, in verschiedene Branchen einzudringen, darunter Think-Tank, Strafverfolgung, Medien, US-Militär, Transport, Pharmazie, nationale Regierung und Verteidigungsaufträge.

  • Malware will gar keine Adminrechte

    Die Autoren der GandCrab-Ransomware versuchen, ihre Malware mit dem geringst möglichen Entwicklungsaufwand zu installieren. Dazu konfrontieren sie Nutzer unter anderem mit 100 Dialogen zum Wegklicken und verzichten auf eine dauerhafte Installation im System, wie eine G Data-Analyse zeigt. Auch Malware-Autoren versuchen, ihren eigenen Schadcode möglichst effizient zu gestalten. So verzichten sie auf unnötige Funktionen und minimieren den Aufwand, um die notwendigen Berechtigungen zu bekommen, wie eine detaillierte Analyse des G Data Analysten Robert Michel zeigt. Er hat sich die Ransomware GandCrab in Version 4.3 genauer angeschaut und seine detaillierten Erkenntnisse auf dem Blog der Tochterfirma G Data Advanced Analytics veröffentlicht. Bereits im September hatte G Data über eine professionelle Kampagne gegen Personalabteilungen berichtet, die die entsprechende GandCrab-Version nutzt.

  • Wie kann Linux/Chalubo-A entdeckt werden?

    Im August dieses Jahres hat sich ein neues Botnetz auf den Weg gemacht und attackiert schlecht gesicherte SSH-Server. SophosLabs hat sich das unter dem Namen Chalubo oder auch ChaCha-Lua-bot aktive Schadprogramm näher angeschaut und herausgefunden, dass es die riesige Anzahl globaler Linux-Server angeht, die SSH (Secure Shell) für Remote-Administration nutzen. Dazu gehört heutzutage auch die ständig wachsende Anzahl an IoT-Geräten. Chalubo scannt dazu im großen Stil IP-Adressen und sucht nach Geräten, die SSH auf Port 22 verwenden. Die gefundenen "Opfer" werden dann per Brute Force angegangen, indem Standard- oder schwache Passwörter durchprobiert werden. Das ultimative Ziel der Hacker ist es dabei, Malware auf die Geräte herunterzuladen und auszuführen. Dadurch können zu einem beliebigen Zeitpunkt DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service) per DNS, UDP oder SYN Flood gestartet werden.

  • Entschlüsselungs-Tools - spektakulärer Durchbruch

    Bitdefender hat ein Entschlüsselungswerkzeug für neueste Versionen der Erpressungs-Software GandCrab veröffentlicht. GandCrab ist die Ransomware, die sich derzeit weltweit am schnellsten ausbreitet. Bitdefender, ein führendes, weltweit tätiges Cybersecurity-Unternehmen, das über 500 Millionen Systeme weltweit schützt, zeigt sich entschlossen, auch in Zukunft seine Innovationskraft zum Nutzen der Internetuser in aller Welt einzusetzen. Das Tool wurde in enger Zusammenarbeit mit Europol, der rumänischen Polizei sowie mit Unterstützung des FBI und anderen Strafverfolgungsbehörden entwickelt. Es ermöglicht es den Betroffenen, verschlüsselte Informationen zurückzuerhalten, ohne dass zweistellige Millionenbeträge als Lösegeld an Hacker fließen. Das neue Werkzeug kann nun Daten entschlüsseln, die von den Versionen 1, 4 und 5 der GandCrab-Malware verschlüsselt wurden, sowie sämtliche Versionen der Ransomware, die gegen eine begrenzte Anzahl von Opfern in Syrien eingesetzt wurden.

  • Gefährliche PowerShell-Payload

    Experten von Kaspersky Lab haben eine große Operation des Bedrohungsakteurs " Muddy Water"entdeckt, der es nun zusätzlich zu den ursprünglichen Zielen im Irak und in Saudi-Arabien 2017 auf Regierungseinrichtungen und andere Organisationen in Jordanien, der Türkei, Aserbaidschan, Pakistan und Afghanistan abgesehen hat; zudem gab es Zielobjekte in Österreich. Die Malware wird über eine hochgradig personalisierte Spear-Phishing-Kampagne verbreitet - über Office-Dokumente und einer Aufforderung an potentielle Opfer, eingebettete Makros zu aktivieren. Die Angriffe dauern an. Bei Muddy Water handelt es sich um einen relativ neuen Bedrohungsakteur, der zum ersten Mal im Jahr 2017 mit einer Kampagne gegen Regierungsziele im Irak und in Saudi-Arabien in Erscheinung trat. Anfang dieses Jahres entdeckten die Experten von Kaspersky Lab Spear-Phishing-E-Mails, die auf deutlich mehr Länder abzielten als bisher für diesen Bedrohungsakteur bekannt. Die Kampagne erreichte ihren Höhepunkt im Mai und Juni 2018, ist aber immer noch aktiv.Der Inhalt der Spear-Phishing-E-Mails deutet darauf hin, dass die Hauptziele Regierungs- und Militäreinheiten, Telekommunikationsunternehmen und Bildungseinrichtungen sind.

  • Eher maßgeschneiderte Malware

    Das Threat Research Team von Cylance unter der Leitung von Tom Bonner, Director of Threat Research, und mit Unterstützung von Marta Janus, Threat Research Manager, wird in Kürze ein neues technisches Whitepaper zur OceanLotus Malware veröffentlichen. Das Whitepaper beschreibt sämtliche Remote Access Trojaner, die mit der OceanLotus/APT32 Gruppe in Verbindung gebracht werden und gibt Einblicke in die unterschiedlichen von der Gruppe angewendeten Taktiken, Techniken und Methoden ebenso wie Hinweise dazu wie man den Befall erkennen kann (anhand von 120 Malware Samples). Die Analysen des Threat Research Team bestätigen dabei zum einen existierende Untersuchungen und machen darüber hinaus weitere Informationen zu erst kürzlich veröffentlichter Schadsoftware verfügbar. Gemeint sind Roland und das CamCapture Plugin. Neue, zuvor noch nicht besprochene Malware-Varianten zeichnen sich dabei durch Hintertüren aus, die gezielt auf individuelle Ziele hin entwickelt worden sind. Wie schon bei zurückliegenden APT32-Kampagnen richten sich die Angriffe gegen Industrie, bestimmte Branchen, aber auch Nationalstaaten.

Literatur

Fachbücher

  • IT-Security und Datenbanksicherheit

    Mit "SQL-Hacking: SQL-Injection auf relationale Datenbanken im Detail lernen, verstehen und abwehren" erscheint aus dem Franzis Verlag das praktische Lehr-, Anleitungs- und Anwendungsbuch, um cyberkriminelle Angriffe durch Hacker auf stationäre und mobile Webanwendungen und Datenbanken zu erkennen, zu beseitigen und ihnen vorzubeugen. Thematisch aktuell für alle SQL-Datenbanken mit zusätzlichem Spezialwissen zu Oracle, MS SQL Server, MySQL und PostgreSQL.

  • Sich vor Cyber-Angriffen schützen

    Mit dem Verwischen der Grenzen von realer und virtueller Welt wird das Internet zum Tummelplatz für Cyberkriminelle: Mit gezielt schädigenden Aktionen fügen sie Laien, Unternehmen oder ganzen Regierungen eines Landes großen Schaden zu. Der international anerkannte Security-Experte Eddy Willems hat sich das Ziel gesetzt, das Management von Unternehmen, Politiker und Regierungsvertreter sowie Endverbraucher dahingehend aufzuklären - und zwar über die IT-Fachwelt hinaus. Mit dem notwendigen Wissen ausgestattet ist der Leser des Springer-Sachbuchs Cybergefahr in der Lage, Gefahren in der digitalen Welt zu erkennen und sich vor Cyber-Angriffen zu schützen. Die Lektüre setzt dabei keinerlei Vorkenntnisse voraus - ganz gleich ob Lösungen für PC, Smartphone oder ganze Firmennetzwerke gesucht werden.

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