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Schwerpunkt

EU-DSGVO umsetzen

EU-DSGVO umsetzen

EU-Datenschutz-Grundverordnung aus Sicht der SAP-Anwender, Bild: DSAG

Compliance mit der EU-Datenschutz-Grundverordnung

Ab dem 25. Mai 2018 endet die Übergangsfrist und es kommt nur noch das neue Datenschutzrecht nach der Datenschutz-Grundverordnung zur Anwendung, ergänzt durch die Regelungen des BDSG-neu und einige spezialgesetzliche Regelungen.

Laut Einschätzung von Gartner werden mehr als die Hälfte aller Unternehmen weltweit die Bestimmungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zum Stichtag 25. Mai 2018 nicht einhalten können. Oftmals haben Organisationen laut IDG noch nicht mal Maßnahmen ergriffen, um die DSGVO-Anforderungen erfüllen zu können. Vielfach hapert es schon am Vermögen, DSGVO-Anforderungen exakt definieren zu können und für das eigene Unternehmen umsetzbar zu machen.

Dass auch US-amerikanische Unternehmen zukünftig die Vorgaben der DSGVO erfüllen müssen, wenn sie Daten von EU-Bürgern sammeln oder verarbeiten, macht es für internationale Konzerne nicht leichter. Eine Studie von Trend Micro und Opinium zur EU-Datenschutzgrundverordnung zeigt zudem: Die Vorgabe "Stand der Technik" verwirrt IT-Entscheider sogar und wird unterschiedlich interpretiert.

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(Update 6)

Advertorial


BAE Systems Applied Intelligence bietet einzigartigen Schutz für Ihr Unternehmen
BAE Systems hat die größten und meist angegriffenen Nationen und Unternehmen seit über 40 Jahren gegen komplexe Bedrohungen sowohl in der physischen als auch in der digitalen Welt verteidigt und bietet ein umfangreiches Portfolio von internen, gemanagten und cloud-basierten Produkten und Leistungen, die sich im Kampf gegen die gefährlichsten Angreifer bewährt haben.

Warnungen vor Schadsoftware

G Data warnt vor aktueller Dridex-Welle

Es gibt wieder verstärkt Aktivitäten der Dridex-Malware. Diese bereits einige Jahre alte Schadsoftware macht zurzeit in Excel-Dateien die Runde, die per Mail verschickt werden. Dabei hat der Schädling es vor allem auf Passwörter und andere Nutzerdaten abgesehen. "Wenn das Wochenende vor der Tür steht, lässt bei vielen Nutzern die Wachsamkeit deutlich nach. Das machen sich Kriminelle zunutze", sagt Tim Berghoff, Security Evangelist bei G Data CyberDefense. Die Schadsoftware mit dem Namen "Dridex" ist für G Data kein unbeschriebenes Blatt – bereits 2015 haben wir über diese Malware berichtet. Wie damals versteckt sich das Schadprogramm auch in diesem Fall in einer Office-Datei, getarnt als Versandbestätigung. Heruntergeladen wird die eigentliche Malware über ein eingebettetes Makro, welches sich hinter der "Drucken"-Funktion verbirgt.

Warnungen vor Schadsoftware

Native Code in geschützten Speicherbereichen ausführen

Das Claroty Research Team hat eine schwerwiegende Sicherheitslücke (CVE-2020-15782) zur Umgehung des Speicherschutzes speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) von Siemens (SIMATIC S7-1200 und S7-1500) identifiziert und gemeldet. Angreifer könnten diese Schwachstelle auf Steuerungen mit deaktiviertem Zugriffsschutz missbrauchen, um Lese- und Schreibzugriff zu erlangen und aus der Ferne bösartigen Code auszuführen. Siemens hat bereits die Firmware der betreffenden Geräte aktualisiert und entsprechende Hinweise für seine Kunden veröffentlicht. Den Nutzern wird dringend geraten, ihre Systeme entsprechend zu aktualisieren. Bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass die Sicherheitslücke bereits ausgenutzt wurde. Die Ausführung von nativem Code auf einem industriellen Steuerungssystem wie einer speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) ist ein Ziel, das nur relativ wenige hochqualifizierte Angreifer bislang erreicht haben. Die komplexen Systeme verfügen über zahlreiche In-Memory-Schutzmechanismen, die überwunden werden müssten, damit ein Angreifer nicht nur den Code ausführen kann, sondern auch unentdeckt bleibt.

Sicherheitsproblem kaum automatisch zu erkennen

Hackerone, Sicherheitsplattform für ethisch motivierte Hacker – die sogenannten White Hat Hacker –, warnt in seinem jüngst veröffentlichten Blogbeitrag vor der wachsenden Bedrohung vieler Unternehmen des Einzelhandels und des E-Commerce durch sogenannte Insecure Direct Object References (oder IDOR). Dabei handelt es sich um einen einfachen Fehler, der jedoch immer wieder zu finden ist und großes Bedrohungspotenzial aufweist. Wird diese Lücke ausgenutzt, können Angreifer Zugang zu sensiblen Daten oder Passwörtern erhalten und diese Informationen manipulieren. Auf Hackerone werden jeden Monat über 200 dieser Schwachstellen gefunden und sicher an Kunden gemeldet.

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Sponsornewsletter: Lizenzierungstrend 2015

Sponsor

Sponsor

Software und Daten müssen gegen Piraterie geschützt werden. Ohne Spezialwissen geht das nicht

Wer die Bedürfnisse der Anwender flexibel befriedigen will, muss auch sein Lizenzmanagement entsprechend flexibel gestalten. Zunehmende Flexibilität bedeutet aber auch zunehmende Komplexität. Wer beispielsweise bis 2020 kein Lizenz- und Berechtigungsmanagement-System implementiert hat, um seine IoT-Lösungen zu monetarisieren, verzichtet laut Gartner auf 20 Prozent seines potenziellen Umsatzes.
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Unternehmemsprofil-Teaser

BAE Systems: Weitere Infos

BAE Systems liefert einige der weltweit führenden technologie-geleiteten Lösungen für Verteidigung, Luftfahrt und Sicherheit. Wir beschäftigen etwa 83.000 hoch qualifizierte Mitarbeiter in über 40 Ländern. In Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern vor Ort entwickeln wir Produkte und Systeme, die militärische Kapazitäten bieten, nationale Sicherheit und Menschen schützen und kritische Informationen und Infrastrukturen sichern.

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Certus Software: Weitere Infos

Certus Software GmbH bietet zertifizierte Datenlöschungsdienstleistungen und -software. 25 Mitarbeiter in Augsburg und Ia?i, Rumänien (F&E) betreuen 900 Kunden weltweit.

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Expert System: Weitere Infos

Expert System ist ein führender Anbieter multilingualer Technologien für Cognitive Computing zur effizienten Analyse von Textinhalten sowie unstrukturierten und strukturierten Daten. Die hohe Leistungsfähigkeit der Softwarelösungen basiert auf Cogito, einer patentierten, multilingualen, semantischen Technologie. Cogito nutzt die Verfahren der Künstlichen Intelligenz bei der Simulation von menschlichen Fähigkeiten im Textverstehen (Semantik) kombiniert mit Verfahren des Maschinellen Lernens (Deep Learning). Das Unternehmen mit Hauptsitz in Modena, Italien, hat zahlreiche Niederlassungen in Europa sowie in den USA und Kanada. Expert System unterstützt Kunden weltweit u. a. in folgenden Branchen: Banken und Versicherungen, Life-Sciences- und Pharmaindustrie, Energie- und Medienwirtschaft sowie staatliche Organisationen.

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Neo4j: Weitere Infos

Die Neo4j Graph-Plattform unterstützt Unternehmen weltweit, vernetzte Daten in vollem Umfang zu nutzen und intelligente Anwendungen zu entwickeln - von KI über Betrugserkennung und Echtzeit-Empfehlungen bis zu Stammdatenmanagement.

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Oodrive: Weitere Infos

Oodrive ist einer der europäischen Marktführer für sichere Online-Datenverwaltung für Unternehmen. Der SaaS-Pionier betreut über 14.500 Firmen in über 90 Ländern, die mit Lösungen des Unternehmens weltweit sicher und online kollaborieren. Kleine und mittelständische Betriebe vertrauen Oodrive dabei ebenso wie Großkunden.

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Viren, Malware, Trojaner

Emotet ist tot – Lang lebe Qbot

Der Bedrohungsreport von G Data zeigt, dass Cyberkriminelle bereits einen Nachfolger für Emotet gefunden haben: Qbot. Bei fast jedem vierten abgewehrten Angriff war die Schadsoftware mit von der Partie. Die Zahlen belegen, dass im ersten Quartal besonders Unternehmen im Fokus von Cyberkriminellen standen. Binnen Jahresfrist stieg die Zahl der abgewehrten Attacken um mehr als 60 Prozent. Der aktuelle Bedrohungsreport von G Data CyberDefense zeigt, dass Unternehmen stärker im Visier von Cyberkriminellen stehen. Während sich die Zahl der abgewehrten Cyberangriffe auf Privatanwender nur leicht verändert hat – ein Anstieg um 1,9 Prozent im Vergleich vom ersten Quartal 2020 zum ersten Quartal 2021 – hat sich die Zahl der Attacken auf Unternehmen deutlich erhöht. Um 61,7 Prozent lag die Zahl der abgewehrten Attacken zwischen Januar und März dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In diesen Zeitraum fallen auch die zahlreichen Angriffe auf Exchange-Server, die viele Unternehmen vor Probleme gestellt haben – und noch stellen werden. "Im zweiten Jahr der Corona-Pandemie haben Unternehmen immer noch gewaltigen Nachholbedarf bei der Absicherung ihrer IT", sagt Tim Berghoff, Security Evangelist bei G Data CyberDefense. "Cyberkriminellen spielt die weiter anhaltende Homeoffice-Situation in die Karten und sie schlagen daraus Kapital. IT-Verantwortliche müssen endlich handeln und sich von den schnell aufgesetzten, provisorischen Home-Office-Strukturen verabschieden und eine sichere IT-Infrastruktur schaffen."

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PowerShell-Attacken um 208 Prozent gestiegen

McAfee hat ihren neuen "Quarterly Threats Report" veröffentlicht. Für die April-Ausgabe untersuchten die McAfee Labs die Malware-Aktivitäten von Cyber-Kriminellen sowie die Entwicklung von Cyber-Bedrohungen im dritten und vierten Quartal 2020. Durchschnittlich registrierten die Forscher von McAfee im 4. Quartal 648 Bedrohungen pro Minute - ein Anstieg von 60 Bedrohungen pro Minute (10 Prozent) gegenüber Q3. Auch die Aktivitäten mit Donoff-Malware nahmen weiter zu, wodurch die PowerShell-Bedrohungen um 208 Prozent anstiegen. Zudem bleibt Covid-19 bei Angreifern beliebt: Während sich die Pandemie weiterhin weltweit ausbreitete, waren Cyber-Kriminelle bereits damit beschäftigt, Belegschaften anzugreifen, die in noch nie dagewesener Zahl im Home Office mit den Restriktionen der Pandemie, den potenziellen Schwachstellen ihrer Remote-Geräte und der Sicherheit ihrer Bandbreite zu kämpfen hatten. Bereits im zweiten Quartal verzeichnete McAfee einen Anstieg von 605 Prozent bei Angriffen dieser Art. Im dritten Quartal stieg dieser Wert nochmal um 240 Prozent und im vierten um weitere 114 Prozent.

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Bisher größte DDoS-Erpressungskampagne

Akamai hat im ersten Quartal 2021 einen weiteren Anstieg von DDoS-Cyberattacken beobachtet. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen einige der bislang größten Cyberattacken abgewehrt, mehr Angriffe auf Kunden als je zuvor erlebt und die bisher größte DDoS-Erpressungskampagne beobachtet, die Tausende von Unternehmen auf der ganzen Welt betraf. Auch 2021 setzen Cyberkriminelle in der sehr aktiven Bedrohungslandschaft auf DDoS.

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Governance, Risk, Compliance, Interne Revision

Corporate Compliance Zeitschrift


Die "Corporate Compliance Zeitschrift" zeigt Haftungsfallen und bietet praxisgerechte Lösungen zur regelkonformen Führung eines Unternehmens für kleine und mittlere Betriebe ebenso wie für Konzernunternehmen.
Die Hefte der CCZ richten sich an alle, die mit Corporate Compliance in Unternehmen befasst sind (Corporate Compliance-Beauftragte, Anti-Korruptions-Beauftragte etc.) sowie Rechtsanwälte und Juristen, die in diesem Bereich beratend tätig sind. Angesichts der Vielzahl zu beachtender Vorschriften sind Manager und Unternehmer heute einem erhöhten Haftungsrisiko ausgesetzt. Führungskräfte internationaler Firmen laufen zudem Gefahr, gegen ausländisches Recht zu verstoßen.
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Schwerpunkt

IT-Sicherheit im Kontext von Compliance

IT-Sicherheit ist integraler Bestandteil einer umfassenden nicht nur die IT abdeckenden Compliance-Strategie im Unternehmen. Ohne IT-Compliance sind die Compliance-Ziele eines jeden Unternehmens stark gefährdet. An der Umsetzung von Compliance im Unternehmen sind viele Abteilungen beteiligt. Dazu zählen nicht nur die Interne Revision, Rechtsabteilung, das Risiko-Management oder Anti-Fraud-Management, sondern auch die Konzernsicherheit.

Vor allem die IT-Sicherheit ist integraler Bestandteil einer umfassenden nicht nur die IT abdeckenden Compliance-Strategie im Unternehmen.
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Management-Briefing

Rechtskonforme Videoüberwachung
Videoüberwachung ist ein sehr sensibles Thema. Einerseits gefürchtet von den Arbeitnehmern, wenn die optische Observierung an ihrem Arbeitsplatz stattfindet, andererseits unentbehrlich für Unternehmen, Institutionen und behördliche Einrichtungen, wenn es um Sicherheits-, Überwachungs- und Kontrollbelange geht. Mit Videotechnik werden heute sowohl Arbeitsstätten und der öffentliche Bereich überwacht als auch Produktionsanlagen, Materiallager, Hochsicherheitsbereiche etc.
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Malware: Hintergrundthemen

Mehr als zehn Hackergruppen nutzen Exchange-Lücken aus

Wie lauten die aktuellen Sicherheitsbedrohungen für Privatanwender und Unternehmen? Wie sehen die derzeitigen Aktivitäten der Hackergruppen aus? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt regelmäßig der Eset Threat Report. Das Hauptthema im neuesten Bericht sind die aktuellen Entdeckungen der Eset Forscher zu der Sicherheitslücke, die Microsoft Exchange Server betrifft. Nachgelassen hat in den ersten vier Monaten des Jahres 2021 die COVID-19 Pandemie als Thema großangelegter Cybercrime-Kampagnen. Darüber hinaus gibt es exklusive Updates zu den Hackergruppen Lazarus und Turla. Der Eset Threat Report ist online auf WeliveSecurity.de erhältlich. In den ersten vier Monaten des Jahres 2021 war die COVID-19-Pandemie zwar immer noch das Top-Thema in den Nachrichten, aber als Treiber von Cybercrime-Kampagnen war sie merklich weniger prominent. "Man könnte sagen ‚zum Glück‘, doch leider wurden diese abgelöst von anderen gefährlichen Angriffen von Cyberkriminellen, die Schwachstellen und Konfigurationsfehler für ihre Zwecke ausnutzen", sagt Roman Kováč, Chief Research Officer bei Eset. Dazu zählen der fortgesetzte Missbrauch des Remote-Desktop-Protokolls (RDP), das nach wie vor das Hauptziel von Brute-Force-Angriffen ist, eine steigende Anzahl von Kryptowährungs-Bedrohungen und ein steiler Anstieg von Android-Banking-Malware.

Betrugs-Apps: Vermutlich eine Gruppe von Cyberbetrügern

Sophos hat 167 gefälschte Android- und iOS-Apps identifiziert, mit denen Nutzer, im guten Glauben eine seriöse Finanzhandels-, Bank- oder Kryptowährungs-App installiert zu haben, um ihr Geld gebracht wurden. Der Bericht "Fake Android and iOS apps disguised as trading and cryptocurrency apps ,” zeigt auf, wie die Opfer mithilfe von Social-Engineering-Techniken oder gefälschten Websites, darunter unter anderem auch ein falscher iOS-App-Store und eine iOS-App-Test-Website, dazu verleitet wurden, die schadhaften Apps herunter zu laden. Die Betrugs-Apps fanden sich im asiatischen Raum, bei gutem Erfolg für die Betrüger könnte das Beispiel auch weltweit Schule machen. Einige der Apps enthielten eine eingebettete "Chat"-Option für den Kundensupport. Beim Versuch, mit den Support-Teams über den Chat zu kommunizieren, erhielten die Sophos-Forscher sprachlich nahezu identische Antworten. Dies und die Tatsache, dass 167 Apps sich alle auf einem Server befanden, deutet laut Sophos darauf hin, dass die Betrügereien alle von derselben Gruppe betrieben werden könnten.

REvil ist eine der bekanntesten Ransomware-Familien

Check Point Research (CPR), die Threat Intelligence-Abteilung von Check Point Software Technologies, bezeichnet die derzeitige Welle von Ransomware-Attacken als Ransomware-Pandemie und warnt vor einer weiteren Verstärkung dieses Trends. In Deutschland stieg die Zahl der Ransomware-Angriffe um 70 Prozent zwischen Januar und Mai 2021 im Vergleich zum gleichen Zeitraum im letzten Jahr. Eine der gefährlichsten Gruppierung ist die russische Hacker-Vereinigung REvil. REvil ist eine der bekanntesten Ransomware-Familien. Die von der russischsprachigen REvil-Gruppe betriebene Ransomware-Familie ist seit 2019 für Dutzende großer Einbrüche verantwortlich gewesen. Einer der Schlüsselfaktoren für den Erfolg von REvil ist die Verwendung der Doppelten Erpressung als Taktik. Das bedeutet, dass die Angreifer nicht nur ein Lösegeld für die Entschlüsselung der Daten fordern, sondern auch damit drohen, die zuvor gestohlenen Informationen zu veröffentlichen, wenn keine Zahlung erfolgt. REvil ist auch für seine Zusammenarbeit mit Partner-Hackern bekannt, die für das Eindringen in neue Ziele, die Exfiltration von Daten und die Verschlüsselung von Netzwerken verantwortlich sind. Im Gegenzug stellt die REvil-Gruppe diesen Affiliates die Ransomware selbst, die Leak-Site und alles, was mit Geld zu tun hat, zur Verfügung: von der Verhandlung bis zur Bezahlung.

Kern der Bizarro-Malware ist dessen Backdoor

Experten haben eine neue Banking-Malware brasilianischen Ursprungs unter dem Namen "Bizarro" identifiziert. Der Trojaner hat bereits 70 Banken in verschiedenen Ländern Europas und Südamerikas attackiert, unter anderem auch in Deutschland. Bereits im vergangenen Jahr haben die Kaspersky-Experten einige Banking-Trojaner aus Südamerika (Guildma, Javali, Melcoz und Grandoreiro) mit weltweitem Operationsgebiet identifiziert. Diese als "Tétrade" bezeichneten Familien bedienen sich neuer, innovativer und ausgefeilter Techniken. Mit der zunächst nur lokal in Brasilien, nun aber weltweit aktiven Malware Bizarro setzt sich dieser Trend im Jahr 2021 fort: ein lokales Operationsgebiet wird global ausgeweitet. So ist der neue Banking-Trojaner Bizarro brasilianischer Herkunft bereits in Ländern wie Argentinien, Chile, Deutschland, Frankreich, Italien, Portugal und Spanien aufgetaucht. Wie die Vorgänger der Tétrade-Familie nutzen auch die Akteure hinter Bizarro für ihre Angriffe Verbündete und Geldkuriere, die die Auszahlungen übernehmen oder schlicht bei Übersetzungen behilflich sind. Parallel nutzen die Cyberkriminellen verschiedene technische Tricks, welche die Analyse und Entdeckung der Malware erschweren. Zudem werden den Opfern über raffinierte Social-Engineering-Methoden ihre Zugangsdaten zum Online-Banking entlockt.

Cyberkriminelle mit Call Center

Die Security Experten von Proofpoint konnten eine neue "BazaLoader"-Kampagne identifizieren. Die Hintermänner der BazaLoader-Malware täuschten dabei einen Streaming-Dienst für Filme vor, um so potenzielle Opfer in die Falle zu locken. Um aber tatsächlich mit der Schadsoftware infiziert zu werden, bedurfte es aufseiten der Opfer einer nicht unerheblichen Interaktion mit den Cyberkriminellen. Letztere bedienten sich sogar eines vorgetäuschten telefonischen Kundendienstes, um die Anrufer dazu zu bringen, die Malware unwissentlich herunterzuladen und zu installieren. Im Rahmen der Cyberkampagne wurden seit Anfang Mai von den Machern der Malware BazaLoader E-Mails versandt, die die Empfänger auf eine vermeintliche Verlängerung eines Streaming-Abonnements bzw. einen Tarifwechsel bei dem Fake-Streaming-Dienst "BravoMovies" aufmerksam machen sollten. Für den vorgetäuschten Dienst hatten die Cyberkriminellen eigens eine Webseite eingerichtet. Wendet sich ein Empfänger daraufhin an die vermeintliche Kundenhotline, wird er von einem Call Center der Kriminellen durch einen umständlichen Prozess geführt, um vorgeblich den Dienst zu kündigen. In Wahrheit jedoch werden die Opfer durch die einzelnen Schritte dazu verleitet, sich die Schadsoftware herunterzuladen und zu installieren.

Payloads in den Speicher injizieren

Bitdefender hat mit WastedLoader eine neue Spielart der gefährlichen Ransomware-Malware "WastedLocker" entdeckt. Sie ist Teil einer neuen RIG-Exploit-Kit-Kampagne und greift Nutzer über ungepatchte Versionen des Internet Explorer an. Die Kampagne nutzt hierfür VBScript-Schwachstellen aus, wenn Nutzer eine legitime Website besuchen und auf eine bösartige Werbung (Malvertising) klicken. Die Variante ist auch imstande, eine Ransomware-Komponente auszuliefern, tut dies in ihrer derzeitigen Version jedoch noch nicht. Die neue Variante, die von Bitdefender WastedLoader getauft wurde, kommuniziert mit einem Command&Control-Server, der als Downloader fungiert, um verschiedene Payloads in den Speicher zu injizieren. Die-Kampagne wurde im Februar 2021 entdeckt und ist immer noch aktiv.

Bitcoin-Betrug im Namen von Elon Musk und Tesla

Internetkriminelle legen immer wieder große Kreativität an den Tag. Die Experten der Bitdefender Labs sind jetzt auf eine besonders dreiste Betrugsmasche gestoßen. Im Namen vom Tesla-CEO Elon Musk und unter dem Vorwand, Bitcoins (BTC) zu verschenken, wurden Zehntausende betrügerische E-Mails an Internetnutzer im Rahmen von zwei Kampagnen versendet. Die erste Kampagne geht dabei zu einem großen Teil von deutschen IP-Adressen aus. Scam 1: Elon Musk schenkt Ihnen Bitcoin im Wert von 5.000 Dollar. Bei der ersten Kampagne, die am 15. Mai startete, wurden E-Mails mit einem PDF-Anhang verschickt. Interessanterweise verzichten die Absender beim PDF auf einen bösartigen Payload, liefern nur vermeintlich seriöse Informationen, tarnen sich so vor der Security-Abwehr und spekulieren offenbar nur auf das Geld. Inhalt ist eine angebliche Verlosung der Tesla Marketing-Abteilung. Als Gewinn winken Bitcoins im Wert von 5.000 US-Dollar. Um Spam-Filter zu umgehen, verwenden die Cyberkriminellen unterschiedliche Betreffzeilen wie "you are the best today read the file", "Examine the attachment" oder "More about the offer in the file".

Fachbücher

Der Royal Flush für Hacker

Der Royal Flush für Hacker

Im neuen Buch "Identity Attack Vectors" (Apress Verlag) untersuchen Morey J. Haber, CTO/CISO bei BeyondTrust, und Mitautor Darran Rolls, CTO bei SailPoint, typische Angriffsvektoren für Attacken auf digitale Identitäten. Beide Autoren erkennen eine verschärfte Risikolage in privaten und geschäftlichen IT-Umgebungen: Die rasante Zunahme an Benutzerkonten hat zu einer unüberschaubaren Anzahl an Kennwörtern geführt, deren sichere Zuteilung, Absicherung und Verwaltung die IT-Sicherheitsverantwortlichen vor völlig neue Herausforderungen stellt.

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2002 - 2020

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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