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IT SecCity - Newsletterservice

01.02.21 - IT Security-Telegramm

Schon das aktuelle Jahr hat gezeigt, dass IT-Angriffe immer häufiger, heftiger und hartnäckiger werden. Cyberkriminelle rüsten aber weiter auf und bereiten noch gezieltere und gefährlichere Attacken vor. Wie bekannt wurde, haben die Innenminister der EU-Mitgliedsstaaten die heftig kritisierte Resolution mit dem Namen "Security through encryption and security despite encryption" ("Sicherheit durch Verschlüsselung und Sicherheit trotz Verschlüsselung") angenommen.

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01.03.21 - IT Security-Telegramm

Home-Office-Hardware und Firmware geraten verstärkt ins Visier der Cyber-Angreifer. Ransomware wird zum Big Business mit einem umkämpften Markt. Was liegt für Hacker näher, wenn die Nutzung des Versandhandels steigt, als diesen Trend für Phishing-Kampagnen auszunutzen?

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01.04.21 - IT Security-Telegramm

Die Ryuk-Ransomware hat unter Cyberkriminellen massiv an Popularität gewonnen. Sicherheitsexperten für Threat Intelligence bei Avast identifizieren Malware im Zusammenhang mit einigen der beliebtesten Plattformen, die sich in mindestens 28 Browser-Erweiterungen von Drittanbietern für Google Chrome und Microsoft Edge versteckt.

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Schwerpunkt

EU-DSGVO umsetzen

EU-DSGVO umsetzen

EU-Datenschutz-Grundverordnung aus Sicht der SAP-Anwender, Bild: DSAG

Compliance mit der EU-Datenschutz-Grundverordnung

Ab dem 25. Mai 2018 endet die Übergangsfrist und es kommt nur noch das neue Datenschutzrecht nach der Datenschutz-Grundverordnung zur Anwendung, ergänzt durch die Regelungen des BDSG-neu und einige spezialgesetzliche Regelungen.

Laut Einschätzung von Gartner werden mehr als die Hälfte aller Unternehmen weltweit die Bestimmungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zum Stichtag 25. Mai 2018 nicht einhalten können. Oftmals haben Organisationen laut IDG noch nicht mal Maßnahmen ergriffen, um die DSGVO-Anforderungen erfüllen zu können. Vielfach hapert es schon am Vermögen, DSGVO-Anforderungen exakt definieren zu können und für das eigene Unternehmen umsetzbar zu machen.

Dass auch US-amerikanische Unternehmen zukünftig die Vorgaben der DSGVO erfüllen müssen, wenn sie Daten von EU-Bürgern sammeln oder verarbeiten, macht es für internationale Konzerne nicht leichter. Eine Studie von Trend Micro und Opinium zur EU-Datenschutzgrundverordnung zeigt zudem: Die Vorgabe "Stand der Technik" verwirrt IT-Entscheider sogar und wird unterschiedlich interpretiert.

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(Update 6)

Advertorial


BAE Systems Applied Intelligence bietet einzigartigen Schutz für Ihr Unternehmen
BAE Systems hat die größten und meist angegriffenen Nationen und Unternehmen seit über 40 Jahren gegen komplexe Bedrohungen sowohl in der physischen als auch in der digitalen Welt verteidigt und bietet ein umfangreiches Portfolio von internen, gemanagten und cloud-basierten Produkten und Leistungen, die sich im Kampf gegen die gefährlichsten Angreifer bewährt haben.

Warnungen vor Schadsoftware

Infektionskette beginnt mit Täuschung

Die Sicherheitsforscher von Check Point Research (CPR) haben eine laufende Spionage-Operation aufgedeckt, die auf die afghanische Regierung zielt. Die Bedrohungsakteure, die einer chinesischsprachigen Gruppierung zugeordnet werden, gaben sich als das Büro des afghanischen Präsidenten aus, um den afghanischen Nationalen Sicherheitsrat (NSC) zu infiltrieren. Sie nutzten den Dienstleister für Datenaustausch namens Dropbox, um ihre Aktivitäten zu verschleiern. CPR geht davon aus, dass dies der jüngste Fall einer länger andauernden Operation ist, die bis ins Jahr 2014 zurückreicht und der auch die Regierungen von Kirgisistan und Usbekistan zum Opfer gefallen sind. Im April 2021 erhielt ein Beamter des Nationalen Sicherheitsrats Afghanistans eine E-Mail, die angeblich vom Büro des Präsidenten von Afghanistan stammte. Sie forderte den Empfänger auf, die Änderungen in dem Dokument im Zusammenhang mit einer bevorstehenden Pressekonferenz des NSC zu überprüfen.

Warnungen vor Schadsoftware

Patches für Cisco-Router

Der Netzwerkgerätehersteller Cisco hat einen Patch für einige Router der "Small Business"-Serie herausgegeben. Der Patch schließt eine Sicherheitslücke, die unter anderem zu Remote Code Execution oder Denial of Service auf den betroffenen Routern führen konnte. Im schlimmsten Fall könnte das gesamte Netzwerk kompromittiert werden, wenn ein Angreifer die Lücke ausnutzte. Der aktuelle Patch schließt diese Schwachstelle und Unternehmen, die die entsprechenden Geräte in ihrem Netzwerk nutzen, sollten diese so schnell wie möglich aktualisieren. Andernfalls setzen sie die Integrität ihres Netzwerks aufs Spiel. Insbesondere bei größeren Unternehmen, die über eine Vielzahl von Endpunkten verfügen, kann das Installieren kritischer Patches und Updates viel Zeit in Anspruch nehmen und darüber hinaus den normalen Geschäftsbetrieb beeinträchtigen. Doch das regelmäßige und zeitnahe Aktualisieren ist essentiell für eine gute IT-Sicherheit.

Schwachstellen in Amazon Kindle gefunden

Check Point Software Technologies fand eine gefährliche Sicherheitslücke in Amazon Kindle. Das beliebte Lesegerät für e-books konnte durch einen sehr einfachen Hack übernommen werden, wodurch die Angreifer sogar in den Besitz des vollständigen Amazon-Kontos gelangt wären, sollte der Nutzer keine Zwei-Faktor-Authentifizierung eingerichtet haben. Außerdem konnten alle Daten des Geräts ausgelesen werden, wozu die Passwörter gehören. Seit der Einführung im Jahr 2007 wurden wahrscheinlich viele Millionen der Kindle-Geräte verkauft. Die Attacke beginnt mit einem verseuchten e-book: Die Hacker verstecken in einem solchen ihre Malware oder Payload, und bieten es zum Herunterladen an. Wer darauf drückt, aktiviert ungewollt die schädlichen Befehlszeilen, die das Kindle-Gerät knacken und den Bildschirm des Nutzers sperren. Fortan haben die Angreifer vollen Zugriff auf das Gerät und können darüber das verknüpfte Amazon-Konto übernehmen. Gegen letzteres hilft nur eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Besonders perfide bei dieser Attacke: Da es sich um Bücher handelt, können über Sprache und Inhalt der verseuchten Pseudo-Ware die Opfer sehr gut ausgewählt werden, zum Beispiel nach Herkunft oder Alter.

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Sponsornewsletter: Lizenzierungstrend 2015

Sponsor

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Software und Daten müssen gegen Piraterie geschützt werden. Ohne Spezialwissen geht das nicht

Wer die Bedürfnisse der Anwender flexibel befriedigen will, muss auch sein Lizenzmanagement entsprechend flexibel gestalten. Zunehmende Flexibilität bedeutet aber auch zunehmende Komplexität. Wer beispielsweise bis 2020 kein Lizenz- und Berechtigungsmanagement-System implementiert hat, um seine IoT-Lösungen zu monetarisieren, verzichtet laut Gartner auf 20 Prozent seines potenziellen Umsatzes.
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Unternehmemsprofil-Teaser

BAE Systems: Weitere Infos

BAE Systems liefert einige der weltweit führenden technologie-geleiteten Lösungen für Verteidigung, Luftfahrt und Sicherheit. Wir beschäftigen etwa 83.000 hoch qualifizierte Mitarbeiter in über 40 Ländern. In Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern vor Ort entwickeln wir Produkte und Systeme, die militärische Kapazitäten bieten, nationale Sicherheit und Menschen schützen und kritische Informationen und Infrastrukturen sichern.

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Certus Software: Weitere Infos

Certus Software GmbH bietet zertifizierte Datenlöschungsdienstleistungen und -software. 25 Mitarbeiter in Augsburg und Ia?i, Rumänien (F&E) betreuen 900 Kunden weltweit.

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Expert System: Weitere Infos

Expert System ist ein führender Anbieter multilingualer Technologien für Cognitive Computing zur effizienten Analyse von Textinhalten sowie unstrukturierten und strukturierten Daten. Die hohe Leistungsfähigkeit der Softwarelösungen basiert auf Cogito, einer patentierten, multilingualen, semantischen Technologie. Cogito nutzt die Verfahren der Künstlichen Intelligenz bei der Simulation von menschlichen Fähigkeiten im Textverstehen (Semantik) kombiniert mit Verfahren des Maschinellen Lernens (Deep Learning). Das Unternehmen mit Hauptsitz in Modena, Italien, hat zahlreiche Niederlassungen in Europa sowie in den USA und Kanada. Expert System unterstützt Kunden weltweit u. a. in folgenden Branchen: Banken und Versicherungen, Life-Sciences- und Pharmaindustrie, Energie- und Medienwirtschaft sowie staatliche Organisationen.

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Neo4j: Weitere Infos

Die Neo4j Graph-Plattform unterstützt Unternehmen weltweit, vernetzte Daten in vollem Umfang zu nutzen und intelligente Anwendungen zu entwickeln - von KI über Betrugserkennung und Echtzeit-Empfehlungen bis zu Stammdatenmanagement.

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Oodrive: Weitere Infos

Oodrive ist einer der europäischen Marktführer für sichere Online-Datenverwaltung für Unternehmen. Der SaaS-Pionier betreut über 14.500 Firmen in über 90 Ländern, die mit Lösungen des Unternehmens weltweit sicher und online kollaborieren. Kleine und mittelständische Betriebe vertrauen Oodrive dabei ebenso wie Großkunden.

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Viren, Malware, Trojaner

2021 auf Kurs für 11 Millionen DDoS-Angriffe

In der ersten Jahreshälfte 2021 wurde gemäß den Messungen von Netscout ein Rekord von 5,4 Millionen DDoS-Angriffen verzeichnet, was einem Anstieg von 11 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2020 entspricht. Obwohl die Angriffshäufigkeit im zweiten Quartal zurückgegangen ist, ist die globale Bedrohungslandschaft weit von den Angriffszahlen entfernt, die vor dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie als normal betrachtet wurden. Aufgrund dieser Entwicklungen ist die globale Bedrohungslandschaft auf Kurs, im Jahr 2021 fast 11 Millionen DDoS-Angriffe zu erfassen – ein weiterer Rekord in Folge nach den 10 Millionen Angriffen im Jahr 2020. Netscout fasst die Erkenntnisse wie folgt zusammen.

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Volumen von DDoS-Attacken steigt um 40 Prozent

Das Volumen von DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service) ist weltweit im zweiten Quartal gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahrs um 40 Prozent angestiegen. Dies ist eine der wesentlichen Erkenntnisse des quartalsweise veröffentlichten "DDoS Attack Report"von Radware. Der Bericht bietet einen Überblick über DDoS-Angriffstrends nach Branchen sowie nach Anwendungen und Angriffsarten. Geografisch verteilten sich die Attacken vor allem auf Amerika und den EMEA-Raum, auf die 80 Prozent des Volumens entfielen. Bei den Branchen standen vor allem Technologieunternehmen mit durchschnittlich fast 3.000 Angriffen im Fokus, gefolgt vom Gesundheitswesen mit etwa 2.000 Angriffen pro Unternehmen. Allerdings waren in diesen beiden Branchen die Angriffsvolumina relativ klein, während Einzelhandel und Telekommunikation sich einer deutlich geringeren Anzahl von Angriffen erwehren mussten, die dafür deutlich höhere Volumina aufwiesen. So richteten sich nur etwa 6 Prozent aller Attacken gegen Telekommunikations-Unternehmen, die aber 18 Prozent des gesamten Volumens ausmachten. Der Einzelhandel wurde mit etwa 9 Prozent der Attacken konfrontiert, aber mit 36 Prozent des Angriffsvolumens. Der Gesundheitssektor dagegen kam bei über 20 Prozent der Attacken auf ein Volumen von weniger als einem Prozent.

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Massiver Angriff auf MSPs

Anfang Juli 2021 attackierte die Ransomware-Gruppe REvil, aka Sodinokibi, im Rahmen eines großen Cyberangriffs Managed Service Provider (MSPs) und deren Kunden weltweit, wodurch Tausende von Unternehmen potenzielle Opfer von Ransomware wurden. Kaspersky-Forscher hatten bereits über 5.000 Infektionsversuche in Europa, Nord- und Südamerika beobachtet. Kaspersky konnte mit dem eigenen Threat Intelligence Service mehr als 5.000 Angriffsversuche des Ransomware-as-a-Service (RaaS)-Betreibers REvil in 22 Ländern identifizieren.

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Governance, Risk, Compliance, Interne Revision

Corporate Compliance Zeitschrift


Die "Corporate Compliance Zeitschrift" zeigt Haftungsfallen und bietet praxisgerechte Lösungen zur regelkonformen Führung eines Unternehmens für kleine und mittlere Betriebe ebenso wie für Konzernunternehmen.
Die Hefte der CCZ richten sich an alle, die mit Corporate Compliance in Unternehmen befasst sind (Corporate Compliance-Beauftragte, Anti-Korruptions-Beauftragte etc.) sowie Rechtsanwälte und Juristen, die in diesem Bereich beratend tätig sind. Angesichts der Vielzahl zu beachtender Vorschriften sind Manager und Unternehmer heute einem erhöhten Haftungsrisiko ausgesetzt. Führungskräfte internationaler Firmen laufen zudem Gefahr, gegen ausländisches Recht zu verstoßen.
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Schwerpunkt

IT-Sicherheit im Kontext von Compliance

IT-Sicherheit ist integraler Bestandteil einer umfassenden nicht nur die IT abdeckenden Compliance-Strategie im Unternehmen. Ohne IT-Compliance sind die Compliance-Ziele eines jeden Unternehmens stark gefährdet. An der Umsetzung von Compliance im Unternehmen sind viele Abteilungen beteiligt. Dazu zählen nicht nur die Interne Revision, Rechtsabteilung, das Risiko-Management oder Anti-Fraud-Management, sondern auch die Konzernsicherheit.

Vor allem die IT-Sicherheit ist integraler Bestandteil einer umfassenden nicht nur die IT abdeckenden Compliance-Strategie im Unternehmen.
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Management-Briefing

Rechtskonforme Videoüberwachung
Videoüberwachung ist ein sehr sensibles Thema. Einerseits gefürchtet von den Arbeitnehmern, wenn die optische Observierung an ihrem Arbeitsplatz stattfindet, andererseits unentbehrlich für Unternehmen, Institutionen und behördliche Einrichtungen, wenn es um Sicherheits-, Überwachungs- und Kontrollbelange geht. Mit Videotechnik werden heute sowohl Arbeitsstätten und der öffentliche Bereich überwacht als auch Produktionsanlagen, Materiallager, Hochsicherheitsbereiche etc.
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Malware: Hintergrundthemen

Microsoft Exchange: Angreifer scannen nach ProxyShell

Eine Reihe von Sicherheitslücken mit der Bezeichnung "ProxyShell" sind derzeit das Ziel von Angreifern. Die Schwachstellen sind bereits seit April und Mai geschlossen. Betroffene Unternehmen müssen ihre Exchange-Server sofort patchen. Rund um die jährlich in Las Vegas stattfindende Sicherheitskonferenz BlackHat veröffentlichen Sicherheitsforscher oftmals bisher unbekannte Sicherheitslücken – so auch in diesem Jahr: Drei Schwachstellen in Microsoft Exchange sorgen einmal mehr für Arbeit in Unternehmen, die einen Exchange-Server lokal betreiben. Die Bezeichnungen lauten: CVE-2021-34473, CVE-2021-34523, CVE-2021-31207. "Bereits die Angriffe der Hafnium-Gruppe auf lokale Exchange-Server im März dieses Jahres führten zu einer extremen Anzahl von Sicherheitsvorfällen", sagt Tim Berghoff, Security Evangelist bei G Data CyberDefense. "Da Angreifer aktiv versuchen die Lücke auszunutzen, ist unverzügliches Handeln sehr wichtig. Die Patches sind bereits seit April beziehungsweise Mai verfügbar."

Malware LemonDuck ist zurück

Check Point Software Technologies beobachtet die Aktivitäten eines alten Bekannten: die Crypto-Mining-Malware LemonDuck. Diese ist mittlerweile nicht nur mehr nur eine Bedrohung für Windows-Geräte, sondern ist nach Updates nun auch dazu in der Lage, Linux-Systeme zu infizieren. Ziel der Schadsoftware ist die Integration der infizierten Rechner in ein Bot-Netz und die Verwendung des selbigen und den damit verbundenen Ressourcen für Crypto-Mining. Obwohl sich die aktuelle Variante der Malware von den bisherigen Iterationen unterscheidet, nutzt sie nach wie vor ähnliche Methoden wie früher, was die Verwaltung und das Hosting der Infrastruktur des Bot-Netzes angeht, wie Microsoft berichtet.

Microsoft Exchange-Schwachstellen ausgenutzt

Cybereason ist es gelungen, verschiedene bislang nicht anderweitig identifizierte Cyberangriffe aufzudecken, die große Telekommunikationsanbieter in ganz Südostasien infiltrieren. Ähnlich wie bei den jüngsten Angriffen auf SolarWinds und Kaseya kompromittierten die Angreifer externe Service-Anbieter – in diesem Fall Telekommunikationsunternehmen – mit dem übergreifenden Ziel, deren Kundenbasis auszuspionieren. Der Bericht folgt zeitlich und inhaltlich auf die öffentliche Rüge der Biden-Administration an die Adresse des chinesischen Ministeriums für Staatssicherheit hinsichtlich der jüngsten HAFNIUM-Vorfälle. Dabei wurden Schwachstellen in nicht gepatchten Microsoft Exchange-Servern ausgenutzt und Tausende von Unternehmen weltweit gefährdet. Eben diese Schwachstellen auszunutzen war auch für die in dieser Studie beschriebenen Angriffe der Schlüssel zum Erfolg. Der Report, betitelt DeadRinger:Exposing Chinese Threat Actors Targeting Major Telcos, identifiziert unterschiedliche Cluster von Angriffsaktivitäten, die seit mindestens 2017 nicht entdeckt wurden. Sie sind höchstwahrscheinlich das Werk mehrerer prominenter Advanced Persistent Threat (APT)-Gruppen, die eng mit den Interessen der chinesischen Regierung verbunden sind. Cybereason konnte bei allen drei Operationen signifikante Überschneidungen bei Taktik, Technik und Prozedere (TTPs) beobachten. Das Unternehmen vermutet, dass die Angreifer ihre Ziele wahrscheinlich parallel unter der Leitung einer zentralen Koordinierungsstelle und im Einklang mit den Interessen des chinesischen Staates verfolgen.

Absturz großer Teile der Azure-Infrastruktur

Guardicore, Spezialistin für Rechenzentrums- und Cloud-Sicherheit, hat eine kritische Anfälligkeit in Hyper-V entdeckt und zur Behebung der Zero-Day-Sicherheitslücke beigetragen. Auf der IT-Sicherheitskonferenz "Black Hat USA 2021" berichteten Guardicores Sicherheitsforscherin Ophir Harpaz und Peleg Hadar von SafeBreach Labs in einem 40-minütigen Fachvortrag detailliert über dieses Angriffsszenario auf Microsoft Azure. Die kritische Hyper-V-Schwachstelle mit einem sehr hohen CVSS Score von 9.9 erlaubt es Angreifern, Remote Code auf Azure und DoS-Attacken (Denial of Service) auszuführen. Der Fehler betrifft den Netzwerk-Switch-Treiber von Hyper-V "vmswitch" und kann durch den Versand eines entsprechend gestalteten Pakets über eine Gast-VM für DoS- and RCE-Angriffe ausgelöst werden. Die Sicherheitsforscher schreiben in einem Blogbeitrag, dass die Schwachstelle erstmals im August 2019 bekannt wurde. Folglich hätten Angreifer die Anfälligkeit eineinhalb Jahre lang aktiv ausnutzen können, bis der Fehler dann entdeckt und gepatcht wurde.

REvil-Ransomware unter die Haube geschaut

REvil, auch bekannt als Sodinokibi, ist ein ausgereiftes und weit verbreitetes Ransomware-as-a-Service (RaaS)-Angebot. Kriminelle Kunden können die Ransomware von den Entwicklern leasen und mit eigenen Parametern versehen auf den Computern ihrer Opfer platzieren. Der jeweilige Ansatz und die Auswirkungen eines Angriffs mit REvil-Ransomware sind somit sehr variabel und hängen von den Tools, Verhaltensweisen, Ressourcen und Fähigkeiten des Angreifers ab, der die Malware mietet. Andrew Brandt, Principal Researcher bei Sophos, sagt: "Für eine gewöhnliche, alltägliche Ransomware, die es erst seit ein paar Jahren gibt, schafft es REvil/Sodinokibi bereits, beträchtlichen Schaden anzurichten und Lösegeldzahlungen in Höhe von mehreren Millionen Dollar zu fordern. Der Erfolg von REvil/Sodinokibi könnte zum Teil auf die Tatsache zurückzuführen sein, dass als Ransomware-as-a-Service-Angebot jeder Angriff anders ist. Das kann es Verteidigern schwer machen, die Warnzeichen zu erkennen, auf die sie achten müssen."

Neue Malware-Familie "MosaicLoader"

Die von den Bitdefender Labs entdeckten "MosaicLoader"-Angriffe zielen auf Personen ab, die nach gecrackter Software suchen und diese herunterladen. Sobald deren Gerät infiziert ist, fungiert die Malware als Dropper für weitere bösartige Tools - von Cookie-Stealern und Kryptominern bis hin zu komplexen Trojanern. Bitdefender hat diese Malware-Familie mit hohem Schadpotential "MosaicLoader" genannt. Sie verdankt ihren Namen ihrer komplexen internen Struktur, die darauf abzielt, Malware-Analysten durch Verschleierungstechniken zu verwirren. Code ist in kleine Stücke zerlegt, Ausführungsbefehle vermischt. Die Malware führt umfangreiche mathematische Operationen mit hohen Werten aus: Reverse Engineering wird so erschwert und ausführbarer Code in einer großer Menge von Zahlen versteckt, die den Eindruck von Nutzdaten erwecken. Ähnliche Techniken hatten zuletzt auch die Sicherheitsanalysten von Fortinet entdeckt.

Kritische Infrastrukturen untergraben

Cybereason gab die Entdeckung mehrerer bisher nicht identifizierter Cyber-Angriffskampagnen bekannt, die große Telekommunikationsanbieter in Südostasien infiltrieren. Ähnlich wie bei den jüngsten Angriffen auf SolarWinds und Kaseya kompromittierten die Bedrohungsakteure zunächst Drittanbieter - doch in diesem Fall wurden sie nicht dazu benutzt, Malware über einen Angriff auf die Lieferkette zu verbreiten, sondern um die vertrauliche Kommunikation ihrer Kunden zu überwachen. Der Bericht folgt auf die öffentliche Rüge der Regierung Biden an das chinesische Ministerium für Staatssicherheit für die jüngsten HAFNIUM-Angriffe, bei denen Schwachstellen in ungepatchten Microsoft Exchange-Servern ausgenutzt wurden und Tausende von Unternehmen weltweit gefährdet waren. Die Ausnutzung eben dieser Schwachstellen war für den Erfolg der in dieser Studie beschriebenen Angriffe entscheidend. In dem Bericht mit dem Titel DeadRinger: Exposing Chinese Threat Actors Targeting Major Telcos wurden mehrere Cluster von Angriffsaktivitäten identifiziert, die sich seit mindestens 2017 der Entdeckung entzogen haben und als das Werk mehrerer prominenter Advanced Persistent Threat (APT)-Gruppen eingeschätzt werden, die mit den Interessen der chinesischen Regierung verbunden sind. Cybereason stellte bei den drei Operationen erhebliche Überschneidungen bei den Taktiken, Techniken und Verfahren (TTPs) fest und kam zu dem Schluss, dass die Angreifer wahrscheinlich parallele Ziele unter der Leitung einer zentralisierten Koordinierungsstelle verfolgten, die mit den Interessen des chinesischen Staates im Einklang steht.

Fachbücher

Der Royal Flush für Hacker

Der Royal Flush für Hacker

Im neuen Buch "Identity Attack Vectors" (Apress Verlag) untersuchen Morey J. Haber, CTO/CISO bei BeyondTrust, und Mitautor Darran Rolls, CTO bei SailPoint, typische Angriffsvektoren für Attacken auf digitale Identitäten. Beide Autoren erkennen eine verschärfte Risikolage in privaten und geschäftlichen IT-Umgebungen: Die rasante Zunahme an Benutzerkonten hat zu einer unüberschaubaren Anzahl an Kennwörtern geführt, deren sichere Zuteilung, Absicherung und Verwaltung die IT-Sicherheitsverantwortlichen vor völlig neue Herausforderungen stellt.

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2002 - 2021

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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