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Advertorial


BAE Systems Applied Intelligence bietet einzigartigen Schutz für Ihr Unternehmen
BAE Systems hat die größten und meist angegriffenen Nationen und Unternehmen seit über 40 Jahren gegen komplexe Bedrohungen sowohl in der physischen als auch in der digitalen Welt verteidigt und bietet ein umfangreiches Portfolio von internen, gemanagten und cloud-basierten Produkten und Leistungen, die sich im Kampf gegen die gefährlichsten Angreifer bewährt haben.

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  • Markt: Nachrichten, Tipps, Hintergründe, Studien
  • Malware, Sichicherheitslecks & Hintergründe

Tipps und Hinweise

  • Mindestanforderung: Zwei-Faktor-Authentifizierung

    Managed Service Provider (MSP) tragen erheblich zum Erfolg von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) bei: Schließlich können diese dank der MSP ihren eigenen Kunden genauso effizient Service anbieten, die sonst nur größeren Konkurrenten im Portfolio haben. Ein wichtiger Teil dieser Aufgabe ist es, auch Unmengen an Kundendaten sicher zu erfassen, zu speichern und zugänglich zu machen. Sind KMU nicht mit ihrer IT-Security vertraut, wird die Verantwortung oft einem MSP übertragen. Aber worauf sollten MSP beim Thema Identity- und Access-Security achten? Der folgende Beitrag von Kaseya klärt auf.

  • Halten Sie Ihr Online-Netzwerk exklusiv

    Der Siegeszug des Internet of Things (IoT) scheint unaufhaltbar - ebenso wie die nachschwappende Sicherheitslückenwelle. Der Grund dafür ist die immer noch stiefmütterliche Behandlung bei der Absicherung der kleinen Minicomputer. Der Trend macht vor keiner Branche halt und sorgte in der letzten Zeit vor allem bei Kinderspielzeug für Aufregung. Nachdem die Bundesnetzagentur vor kurzem die mit dem Internet verbundene Puppe Cayla vom deutschen Markt genommen hatte, stehen nun die "Cloudpets" im Fokus. Nach verschiedenen Berichten standen mehrere Hunderttausend Accounts ungeschützt im Netz und ließen Hacker so zum Beispiel ohne Probleme auf die von der Puppe aufgenommen Sprachnachrichten von Eltern und Nachwuchs zugreifen.

  • Vorsicht vor Schwachstellen in Apps

    F5 Networks ruft Unternehmen auf, sich intensiver mit der Sicherheit ihrer Web Apps zu befassen. Während sie sich hauptsächlich um die Geschwindigkeit der Entwicklung, Performance und Nutzungsraten kümmern, vergessen sie oft die Absicherung ihrer Anwendungen. "Die gleichen Apps, von denen die Geschäftstätigkeiten abhängen, enthalten häufig auch Schwachstellen, die das Business gefährden", sagt Ralf Sydekum, Technical Manager DACH bei F5 Networks. "Wir sprechen dabei nicht über kleine Fehler, die ausgeklügelte cyberkriminelle Techniken erfordern, sondern über alltägliche Lücken, die Hacker quasi automatisch ausnutzen können. Dieses Szenario ist viel häufiger als die schlagzeilenträchtigen, spektakulären Angriffe." Hacker untersuchen Webseiten in der Regel über automatische Tools auf mögliche Fehler. Die zehn häufigsten bekannten Schwachstellen sind dabei für 85 Prozent der erfolgreichen Angriffe verantwortlich. Daher kann jedes Unternehmen schnell zum Opfer werden. Letztlich gibt es drei mögliche Angriffswege.

Hintergrund

  • IoT-Security & Möglichkeiten für den WLAN-Markt

    Die CeBIT hat gerade einmal mehr bewiesen, kaum eine Technologie hat sich in den letzten Jahren, sowohl für den Unternehmens- als auch den privaten Einsatz, so rasant weiterentwickelt wie WLAN-Lösungen. Für die nahe Zukunft ist also zu erwarten, das neue Etappenziele erreicht und neue Trends eingeleitet werden. Die Treiber sind das exponentielle Wachstum des Internets der Dinge Internet of Things (IoT) neue WLAN-Standards sowie Cloud-managed WLAN. Wie sieht also die Zukunft des WLANs aus?

  • Unzureichend geschützte IT-Prozesse

    Europäische Unternehmen müssen sich besser gegen Cyber-Angriffe schützen. Andernfalls können ihre Arbeitsprozesse ernsthaft gestört werden. In seinem Threat Predicitions Report für 2017 hat das Fujitsu Security Operations Center die zehn größten Sicherheitsrisiken für Unternehmen identifiziert. Dazu zählt, dass grundlegende IT-Sicherheitsprozesse nicht auf dem neuesten Stand gehalten werden. Weitere Risikobereiche sind Banking-Anwendungen und Smart Cities. Fujitsu beobachtet Cyber-Angriffe kontinuierlich und hat so herausgefunden, dass die größte Bedrohung der mangelnde Schutz von IT-Sicherheitsprozessen ist. Gleichzeitig können Anwender gegen diese Bedrohung am einfachsten vorgehen. Die Sicherheitsforscher von Fujitsu sagen voraus, dass auch in Zukunft schwache Sicherheitsmaßnahmen schnelle Einfallstore für Kriminelle bieten. Derweil wären sie einfach zu vermeiden, denn, so die Sicherheitsforscher von Fujitsu: "Eine erstaunlich große Anzahl an Unternehmen kommt nicht den einfachen und doch wichtigen Aufgaben zur Minimierung der Sicherheitsrisiken nach."

  • Mamba & PetrWrap mit eigener Handschrift

    Nach Einschätzung der Experten von Kaspersky Lab gibt es im Bereich Ransomware (Erpressungssoftware) einen alarmierenden Trend. Immer mehr Cyberkriminelle richten ihre Erpresser-Angriffe nicht mehr gegen Heimanwender, sondern bedrohen gezielt einzelne Unternehmen. Kaspersky Lab konnte acht verschiedene Gruppen ausmachen, die weltweit vor allem Finanzinstitutionen mit Krypto-Ransomware (Verschlüsselungssoftware) angreifen. Dabei kommt es in Einzelfällen zu Lösegeldforderungen in Höhe von mehr als einer halben Million US-Dollar.

Studien

  • Angriffe auf den Finanzsektor mit neuer Qualität

    Unternehmen entdecken Cyberangriffe schneller - und haben dennoch Schwierigkeiten, mit der Kreativität der Cyberkriminellen mitzuhalten. Dies zeigt der jährliche Report "M-Trends", der in seiner siebten Ausgabe von FireEye veröffentlicht wurde. Der Report zeigt: Angreifer halten sich in der EMEA-Region im Schnitt dreieinhalb Monate im Unternehmensnetzwerk auf, bevor sie entdeckt werden. Im Vergleich zum Vorjahr mit 469 Tagen ist dies eine enorme Verbesserung - zumal die Attacken immer raffinierter werden: 2016 kontaktierte eine Gruppe Cyberkrimineller ihre Opfer sogar telefonisch, um sie bei der Aktivierung der mit Schadcode versehenen Makros persönlich zu unterstützen. Die Verweildauer in Unternehmensnetzwerken in EMEA beträgt 106 Tage - Die durchschnittliche Verweildauer (die Zeit, die ein Angreifer im Netzwerk verbringt, bevor er entdeckt wird) beträgt 106 Tage. Zur besseren Einordnung: FireEye-Experten können im Zuge von Penetrationstests innerhalb von drei Tagen Administratorenzugriff auf Netzwerke bekommen, das sind also immer noch 103 Tage zu viel, in denen ein Hacker beliebig Informationen abgreifen oder Schaden anrichten kann. Der weltweite Durchschnitt liegt bei 99 Tagen. Positiv zu bewerten ist allerdings die Tatsache, dass sich die Verweildauer gegenüber den M-Trends-Zahlen aus 2015 mit 469 Tagen deutlich verringert hat.

  • IT-Sicherheit in der Finanzbranche

    Immer raffiniertere Cyberangriffe führen bei Organisationen der Finanzbranche zu immer höheren Folgekosten. Das geht aus einer Studie von Kaspersky Lab hervor. Demnach liegen die durchschnittlichen Verluste im Finanzbereich pro Cybersicherheitsvorfall bei 926.000 US-Dollar. Kaspersky Lab hat bei der Studie die wesentlichen Herausforderungen in punkto Cybersicherheit untersucht, denen Banken und Finanzdienstleister weltweit gegenüber stehen. Angriffe auf Kassensysteme (POS) kommt den Unternehmen mit 2.086.000 US-Dollar demnach am teuersten, gefolgt von Angriffen auf mobile Geräte und von zielgerichteten Angriffen, die mit 1.641.000 Millionen beziehungsweise 1.305.000 Millionen Dollar pro Attacke zu Buche schlagen.

  • CIOs resignieren vor Cyber-Angriffen

    Erschreckende Ergebnisse fördert eine Untersuchung von Vanson Bourne im Auftrag von Bromium zutage. Die Mehrheit der befragten CIOs gibt den Kampf gegen Cyber-Kriminalität verloren. Dabei wurden 400 CIOs großer Unternehmen mit mindestens 1.000 Beschäftigten aus unterschiedlichen Branchen in Deutschland, Großbritannien und den USA befragt. Zentrales Ergebnis ist, dass 60 Prozent der CIOs davon ausgehen, dass sie den Kampf gegen die Cyber-Kriminalität verlieren werden. Für 68 Prozent liegt dies an den zunehmend raffinierteren Attacken, für die aktuell genutzte Endpoint-Security-Tools nicht mehr ausreichend sind. Zudem vertreten 85 Prozent die Meinung, dass die End-User und damit letztlich die Endgeräte der einzelnen Mitarbeiter das schwächste Glied in der Sicherheitskette sind.

Nachrichten

  • Fragen zur Vorratsdatenspeicherung

    Mit gleich zwei Kleinen Anfragen erkundigt sich Die Linke nach der "Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung". Dabei geht es um das Ende 2015 in Kraft getretene Gesetz zur Einführung einer Speicherpflicht und einer Höchstspeicherfrist für Verkehrsdaten (VerkDSpG), das die Telekommunikationsunternehmen verpflichtet, bis zum 1. Juli 2017 die Voraussetzungen zur Speicherung von Verkehrsdaten zu erfüllen. Die Fraktion stellt ihre Fragen vor dem Hintergrund einer Entscheidung des Europäische Gerichtshof (EuGH) vom 21. Dezember 2016, wonach "eine anlasslose Vorratsdatenspeicherung nicht mit der Grundrechtecharta der Europäischen Union vereinbar" sei, wie sie formuliert.

  • Scam-Versuche melden!

    Ende Februar hat das Team Cybercrime der Polizeiinspektion Wilhelmshaven-Friesland Wohn- und Geschäftsräume im Raum Wilhelmshaven durchsucht und dabei zwei Tatverdächtige vorläufig festgenommen sowie umfangreiche Beweismittel sichergestellt. Die beiden Verdächtigen haben mutmaßlich für eine international operierende Tätergruppe gearbeitet, die sich als Microsoft Mitarbeiter ausgibt und per Telefon kostenpflichtige Support-Dienstleistungen für mit Schadsoftware (Malware) infizierte Windows-Rechner anbietet. Diese Betrugsmasche ist seit Monaten bekannt, allerdings handelten die jetzt verdächtigten Personen anders, wie die Polizei Wilhelmshaven in einer Pressemitteilung bekannt gab. Demnach wurden Rechner von Anwendern gesperrt, die Webseiten von unseriösen Quellen, oftmals mit pornografischem Inhalt, aufgerufen haben. Auf dem Sperrbildschirm erschien eine 0800-Telefonnummer, unter der angeblich Hilfe zu erwarten sei.

  • Digitale Leibesvisitation

    Die große Koalition hat im Innenausschuss des Deutschen Bundestages eine Gesetzesänderung angeschoben, mit der Provider im Kampf gegen Netzstörungen künftig auch sogenannte "Steuerdaten" auswerten sowie den Datenverkehr "unterbinden" können. Anja Hirschel, Spitzenkandidatin der Piratenpartei Deutschland, reagiert entsetzt: "Eine Änderung diesen Ausmaßes wird still und leise und möglichst schnell verfasst, obwohl sie weit reichende Folgen beinhaltet. Mit der Option, Datenpakete beliebig zu sortieren, zurückzuweisen oder verlangsamt zu behandeln, können die Provider und auch staatliche Stellen bestimmen, welche Inhalte der Endanwender zur Verfügung hat. Deep Packet Inspection ist für uns eine rote Linie, die unter keinen Umständen überschritten werden darf. Dies bedeutet einen massiven Angriff auf unsere Grundrechte, eine schwere Verletzung der Privatsphäre und einen Ausverkauf an die Telekommunikationskonzerne."

Malware-Warnungen

  • Maskiert als Flash Player-Update

    Eset haben eine neue gefährliche Android-App entdeckt, die in der Lage ist, zusätzliche Malware herunterzuladen und auszuführen. Der Trojaner wird von Eset als Android/TrojanDownloader.Agent.JI erkannt und über kompromittierte Webseiten als Flash Player-Update maskiert verbreitet. Nach der Installation startet die Malware einen gefälschten "Saving Battery"-Service im Android-System und erfordert vom Nutzer kritische Berechtigungen in den Bedienungsfunktionen von Android. Dem Angreifer wird so erlaubt, aktive Apps und Fensterinhalte abzurufen und "Explore by Touch" einzuschalten. Damit kann er die Aktionen des Nutzers imitieren und auf dem Display des Geräts anzeigen, was er möchte.

  • Neuer Linux-Trojaner entdeckt

    Die Virenanalysten von Doctor Web entdeckten im Januar einen neuen Linux-Trojaner, der bereits Tausende Geräte infiziert hat. Erst im Dezember berichtete Doctor Web über den rapiden Anstieg von Linux-Malware. Der neue Linux-Trojaner heißt Linux.Proxy.10 und startet den Proxyserver SOCKS5 auf dem infizierten Gerät. SOCKS5 basiert dabei auf einem offenen Quellcode des Satanic Socks Servers und gewährleistet so die Anonymität der Cyber-Kriminellen. Via Secure Shell verbreiten diese Linux.Proxy.10 und speichern dabei die Liste von Geräten sowie Benutzername und Passwort auf ihrem Server ab.

  • Neue Variante der Marcher-Malware

    Seit dem Launch der iOS-Version von "Super Mario Run" Mitte Dezember entwickelt sich die mobile Spiele-App zum nächsten Hit im iTunes-Store. Android-Nutzer müssen allerdings noch auf das Kultspiel warten. Hacker nutzen zwischenzeitlich die Popularität des Spiels verbunden mit der Tatsache, dass es noch keine offizielle Android-Version gibt, um Schadsoftware zu verbreiten. Das Threatlabz-Team des Internet-Security Anbieters Zscaler hat nun eine neue Version des Android Marcher Trojaners entdeckt, die sich als "Super Mario Run App" für Android-Nutzer ausgibt. Bei Marcher handelt es sich um Malware, die auf Banking und Finanz-Apps abzielt und Kreditkartendetails abzugreifen versucht. Anwender werden dazu verleitet, auf gefälschten Seiten ihre Bankinformationen einzugeben. Ist das Mobilgerät des Anwenders infiziert, lauert die Malware darauf, dass das Opfer die bereitgestellte App anklickt und präsentiert dann das Overlay der Finanzseite. Die Finanzdaten der Opfer werden an einen Command & Control (C&C)-Server weitergeleitet. Die Malware wird kontinuierlich weiterentwickelt und setzt dabei auf aktuelle Trends, um eine große Zielgruppe anzusprechen.

Sicherheitslecks

  • Security-Leck in Messaging-Diensten

    Die Sicherheitsforscher von Check Point Software Technologies enthüllten eine neue Schwachstelle in den Online-Plattformen WhatsApp und Telegram, zwei der weltweit beliebtesten Messaging-Dienste. Angreifer, die diese Schwachstelle ausnutzten, konnten Nutzerkonten vollständig übernehmen und auf die persönlichen Gespräche und Gruppenunterhaltungen, Fotos, Videos und andere geteilten Dateien, Kontaktlisten und sonstige Daten zugreifen. "Durch diese neue Schwachstelle laufen Hunderte von Millionen WhatsApp- und Telegram-Web-Nutzer Gefahr, dass ihre Accounts vollständig übernommen werden", sagt Oded Vanunu, Leiter Product Vulnerability Research bei Check Point. "Ein Hacker kann durch einfaches Versenden eines harmlos aussehenden Fotos die Kontrolle über den Account erlangen, auf den Nachrichtenverlauf sowie auf alle Fotos, die je geteilt wurden, zugreifen und Nachrichten im Namen des Nutzers versenden."

  • Android-Passwort-Manager-Apps analysiert

    Das Fraunhofer-Institut für Informationstechnologie SIT hat gravierende Sicherheitslücken in Passwort-Apps für Android entdeckt. Bei vielen der beliebtesten Passwort-Manager konnten Cyberkriminelle leicht Zugriff auf die geschützten Informationen erhalten, beispielsweise, wenn sich der Angreifer im selben Netzwerk befindet. Die Hersteller wurden informiert und haben die Fehler mittlerweile behoben. Nutzer sollten jedoch sicherstellen, dass sie die aktuelle App-Version verwenden. Die Details ihrer Analysen stellen die Experten des Fraunhofer SIT im April auf der "Hack In The Box"-Konferenz in Amsterdam vor.

  • Backdoor in der Mac-Version von Skype

    Forscher des Trustwave SpiderLabs haben eine Art Backdoor in der Mac-Version von Skype entdeckt. Über diese Sicherheitslücke, die wahrscheinlich schon seit Jahren besteht, können - ohne dass Anwender dies bemerken - Drittprogramme mit Skype kommunizieren und damit Gespräche mitgeschnitten werden. Ein Update, das diese Sicherheitslücke schließt, ist bereits Ende Oktober erschienen. Trustwave empfiehlt allen Nutzer, das Update sofort zu installieren. Bei der Sicherheitslücke handelt es sich laut den Forschern des Trustwave SpiderLabs, das aus IT-Sicherheitsexperten und ethischen Hackern besteht, nicht um einen Hackerangriff, sondern um einen Programmierfehler. Dieser besteht wahrscheinlich schon seit etwa fünf Jahren.

Hintergründe

  • Infektion mit Ransomware

    Das Threat Guidance Team von Cylance hat einen neuen Blogbeitrag veröffentlicht, bei dem es um die LovexCrypt-Ransomware, einen CryptVault-Abkömmling geht. Eine Infektion mit Ransomware gefährdet beide gleichermaßen: Endnutzer und Business-Anwender. Die potenziellen Folgen sind vielfältig. Seien es finanzielle Verluste, weil man den Hacker lieber bezahlt als seine Daten zu verlieren, seien es Unterbrechungen der normalen Geschäftsabläufe oder auch der Rufschaden, den eine Marke erleiden kann. Und am schlimmsten: der möglicherweise dauerhafte Verlust von wichtigen, vertraulichen und kritischen Daten. Jede einzelne dieser potenziellen Folgen wirkt sich negativ auf die Produktivität aus.

  • Ausschließlich gegen Linux/BusyBox

    Radware hat ein neues Permanent Denial-of-Service (PDoS)-Botnetz entdeckt, dessen Angriffe darauf zielen, die Hardware der Opfer dauerhaft unbrauchbar zu machen. Ein PDoS-Angriff, auch als "Phlashing" bekannt, kann ein System so schwer beschädigen, dass Ersatz oder Neuinstallation von Hardware erforderlich werden. Der neue, als BrickerBot bezeichnete, Bot attackiert ausschließlich Linux/BusyBox-basierende IoT-Geräte.

  • Techniken gegen virtuelle Maschinen

    Nach Angaben von IT-Sicherheitsunternehmen ist eine neue Variante des IoT/Linux Botnets Tsunami aufgetaucht. "Amnesia" richtet sich gegen nicht gepatchte Schwachstellen bei der Remote-Code-Ausführung in DVR-Geräten von TVT Digital. Geräte, die von mehr als 70 verschiedenen Hersteller weltweit unter deren Marke vertrieben werden. Betroffen sind rund 227.000 Geräte weltweit vornehmlich in Taiwan, den USA, Israel, der Türkei und Indien. Sicherheitsforscher gehen davon aus, dass dies eine der ersten Malware-Varianten ist, die fortgeschrittene Techniken gegen virtuelle Maschinen richtet, um die Malware-Analyse in Sandboxing-Umgebungen auszuhebeln. Wenn die Malware eine virtuelle Maschine findet, löscht sie das virtualisierte Linux-System indem sie alle Dateien im System vernichtet.

Statistiken

  • Virenrückblick für März 2017

    Im Frühling dieses Jahres zeigten sich Cyber-Kriminelle besonders aktiv: Zunächst entdeckten die Virenanalysten von Doctor Web einen Linux-Trojaner, der auf DDoS-Angriffe spezialisiert ist. Später machten sie in der Android-App "TouchPal" ein Werbemodul aus, welches nicht-löschbare Widgets erstellt, und Banner sowie unerwünschte Pop-Ups einblendet. Der für Linux entdeckte Schädling Linux.DDoS.117 lädt andere Trojaner auf das Zielgerät herunter, stellt eine Verbindung zum Proxy-Server her und führt DDoS-Angriffe durch. Linux.DDoS.117 besitzt dafür entsprechende Versionen für Intel x86, M68K, MIPS, MIPSEL, SPARC, SH4, Power PC und ARM.

  • Veränderungen in der Bedrohungslandschaft

    Die Forscher von Proofpoint haben ihre Zusammenfassung über Cyber-Bedrohungen des vierten Quartals 2016 veröffentlicht. Der Report analysiert die Trends bei Bedrohungen durch E-Mails, mobile Apps sowie soziale Medien gibt einen Überblick über das gesamte Jahr 2016 und erörtert wesentliche Veränderungen in der Bedrohungslandschaft.

  • Spam-Analyse für das Jahr 2016

    Beim Empfangen gefährlicher E-Mails bleibt Deutschland auch im Jahr 2016 weltweiter Spitzenreiter. Generell stieg der Anteil schädlicher E-Mails im Verlauf des vergangenen Jahres an. Das Hauptziel gefährlicher E-Mail-Anhänge: Verbreitung von Ransomware. Diese Erkenntnisse gehen aus dem Bericht "Spam im Jahr 2016" von Kaspersky Lab hervor. Die meisten von Kaspersky Lab im vergangenen Jahr identifizierten schädlichen E-Mails weltweit richteten sich an deutsche Nutzer. Das bedeutet: 14,13 Prozent der Spam-Mails (etwa jede siebte), die im Jahr 2016 einen kompromittierten Anhang oder einen schädlichen Link enthielten, hatten es auf deutsche Anwender abgesehen. Österreich liegt in dieser Kategorie mit einem 2,35-prozentigem Anteil auf dem zehnten Rang - was einen Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr um 0,34 Prozentpunkte bedeutet.

Fachbeiträge

Grundlagen

  • Googeln für Hacker

    Google ist die Suchmaschine schlechthin, auch wenn die Datensammelwut des Weltkonzerns aus Mountainview immer wieder kontrovers diskutiert wird. Fast 80 Prozent der Suchanfragen weltweit gehen an Google, während andere Suchmaschinen noch nicht einmal die 10-Prozent-Hürde schaffen. Bei Mobilgeräten liegt der Anteil von Google sogar bei mehr als 96 Prozent. Das ist selbst für Laien keine Überraschung. Weniger verbreitet ist das Wissen, dass Google sich auch bei Hackern großer Beliebtheit erfreut. Verschiedene versteckte Funktionen ermöglichen es Eingeweihten, sehr schnell an umfangreiche Listen potenzieller Opfer zu kommen. Versehentlich freigegebene Dokumente ausspähen, verwundbare Log-in-Seiten finden oder sich in schlecht geschützte Webcams einloggen - Google liefert bequem die einfachsten Ziele. Das ist nicht alles: durch verschiedene Tricks kann sich ein Angreifer quasi hinter der "harmlosen" Suchmaschine verstecken und so gezielt seine Spuren verwischen.

  • Ransomware: Es kommt schlimmer

    Seit ich im Jahr 2014 meine erste Keynote zu diesem Thema gehalten habe beschäftige ich mich mit Ransomware-Prognosen. Seinerzeit wagte ich etwa ein Dutzend Vorhersagen und tatsächlich sind alle eingetroffen. Vor kurzem wurde ich gebeten einen Beitrag für das ITSP Magazine beizusteuern. Und dieses Mal sollten die Prognosen nicht nur spezifischer sein, sondern die Sache auf die Spitze treiben. Sprich, welche Prognosen kommen dabei heraus, wenn man die aktuellen Szenarien bis zu Ende denkt. Soviel lässt sich sagen, alle sind einigermaßen beängstigend. Soeben hat eine Analyse von @David Formby eine der schlimmsten Befürchtungen bestätigt: Kritische Infrastrukturen geraten zunehmend ins Visier von Ransomware-Attacken (Targeting Critical Infrastructure for Ransom). Im letzten Frühjahr litten vornehmlich Krankenhäuser unter der sogenannten SamSam-Ransomware, und im Rahmen unserer Incident Containment-Methode haben wir drei Dinge übereinstimmend festgestellt.

  • Von IT-Sicherheitsexperten lernen

    Die Varonis Blog-Autoren haben inzwischen mit etlichen Sicherheitsexperten aus den unterschiedlichsten Bereichen gesprochen: mit Penetrationstestern, Anwälten, CDOs, Datenschützern, IT-Experten und sogar einem IT-Security-Guru. Wir haben die wichtigsten Analysen und Tipps hier für Sie zusammengetragen. Die Weltformel: Das Internet der Dinge (IoT) ist ein guter Ausgangspunkt, um seine Lehren in Sachen IT-Sicherheit zu ziehen. Mit dem IoT, also dem Internet der Dinge mit seiner überwältigen Zahl an Geräten, werden Unternehmen und Endverbraucher mit praktisch allen Datenschutz- und Datensicherheitsproblemen konfrontiert, die man sich denken kann.

  • Lösegeld-Erpressung über Ransomware

    Die Erpressung von Lösegeld war im abgelaufenen Jahr weltweit das häufigste Motiv für Angriffe auf Netzwerke, Server und Anwendungen von Unternehmen und Organisationen. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Global Application and Network Security Report 2016-2017 von Radware hervor, in dem über 40 Prozent der knapp 600 befragten Unternehmen angaben, dass die Lösegelderpressung 2016 der häufigste Grund für Angriffe auf ihre Netzwerke gewesen sei. Speziell in Europa liegt dieser Wert mit 49 Prozent noch deutlich höher als im weltweiten Durchschnitt. Die Erpressung von Lösegeld erfolgt in der Regel über Ransomware oder über Ransom Denial of Service (RDoS). Ransomware nennt man einen Trojaner, einen Wurm oder eine andere Schadsoftware, die ein System unter ihre Kontrolle bringt und den legitimen Zugriff darauf unmöglich macht, bis ein Lösegeld gezahlt wird (und manchmal auch darüber hinaus). In der Regel werden dabei die Daten verschlüsselt, und das Opfer muss für die Entschlüsselung zahlen.

  • Volumetrische DDoS-Angriffe abwehren

    Experten sind sich einig. IoT-Geräte - gerade für Endverbraucher - bekommen mangelnde Sicherheit quasi automatisch mitgeliefert. Und wir in den letzten Wochen die Quittung. Für Sicherheitsspezialisten keine große Überraschung, sie warnen schon lange. Die jüngsten Angriffe aber haben gezeigt, in welche Dimensionen uns IoT-basierte Botnetze bei DDoS-Angriffen katapultieren und welche Schäden sie in der Lage sind anzurichten. Die Attacke auf den DNS-Provider Dyn im Oktober dieses Jahres war ein solcher Weckruf. Das prognostizierte Szenario ist keine bloß theoretische Annahme mehr, sondern real. Und es gibt Handlungsbedarf. Unternehmen und Verbraucher fragen sich angesichts einer steigenden Zahl von im Internet der Dinge verbundenen Geräten wie sie sich besser schützen können. Es ist kein großes Geheimnis, dass IoT-fähige Geräte aus sicherheitstechnischer Hinsicht wenig überzeugend sind. Die überwiegende Zahl von ihnen integriert kaum Sicherheitsmechanismen, und ist mit äußerst simplen Standard-Passwörtern ausgestattet. Das macht die Geräte für potenzielle Angreifer zu einer leichten Beute. Die Folge: Hacker machen sie beispielsweise zum Teil eines Botnetzes von dem DDoS-Angriffe mit enormer Bandbreite ausgehen können.

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