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Rubrik: Markt/Nachrichten

Orbit/Comdex Europe Congress 2002: "Macht und Ohnmacht von Großmächten im Internet"

Kräftemessen im Internet: Wer beherrscht das Web?

(12.09.02) - Seit jeher steht das Internet im Widerstreit unterschiedlichster sozialer Gefüge und Gruppierungen. Regierungen, Nutzer und die allgegenwärtige Wirtschaft sehen sich gleichermaßen als Hüter des Netzes und seiner Informationen. Partikulare Interessen von Machtträgern prallen in einem Raum aufeinander, dessen ursprüngliche Konzeption eigentlich keinen Ersten unter Gleichen kennt. Die Frage, die sich kulturellen, sozialen, politischen wie ökonomischen Kräften weltweit stellt, lautet: Was heißt Macht im Internet und wer besitzt sie? Fragen, die auf dem Orbit/Comdex Europe Congress 2002, (25. und 26. September 2002 in Basel, Schweiz) in der Session "Macht und Ohnmacht von Großmächten im Internet" kontrovers diskutiert werden.

Die Macht des Staates

Das Kräfteverhältnis im Internet manifestiert sich in viel geringerem Maß als gemeinhin angenommen in einer aktiven Einflussnahme des Staates auf den Zugang zu Informationen im Netz. Restriktionen im Zugriff zu Netzressourcen sind eine von Seiten der Öffentlichkeit zwar deutlich wahrgenommene Methode, Macht zu demonstrieren, ihre Auswirkung auf das Kräfteverhältnis im Netz ist jedoch überschaubar. Wer das Internet kontrollieren will, der muss seine Technologie verstehen. Nicht die Verfügbarkeit des Netzes

oder die Abhängigkeit des Webs von amerikanischen ISPs (Internet Service Provider) bereiten dabei Fachleuten Kopfzerbrechen. Die gewachsene Netzwerkarchitektur beispielsweise im Bereich der Rootname-Server als Tor einer möglichen Einflussnahme und Kontrolle lässt viel größere Bedenken aufkommen. Dabei ist das Verständnis um das Funktionieren des Webs nur die eine Seite der Medallie. Erst die Unkenntnis staatlicher Stellen über die Interdependenzen des Internets bestimmen das eigentliche Kräfteverhältnis im Netz. Ein Beispiel: Die restriktive Vergabe-Policies eines landesspezifischen Namensraums vieler Regierungen treibt Anwender zuhauf in einen generischen Namensraum und damit letztlich auch in die Juristiktion der Vereinigten Staaten – mit Konsequenzen, die heute kaum abzusehen sind.

Neben dem Verständnis der technischen Voraussetzungen des Netzes misst sich Machtausübung im Internet auch durch der Fähigkeit der Akteure, Meinungen und Forderungen an der richtigen Stelle zu formulieren. Lobbyismus ist Teil der vernetzten Realität. Das ICANN, als Zentrum Web-politischer Interessenssphären, ist Spiegelbild des allgemeinen Kräfteverhältnisses aus Politik, Ökonomie und Anwendern - mit deutlichem Übergewicht zu Gunsten der US-Regierung, so die Ansicht einiger Vertreter des Gremiums. Die angekündigte Aufgabe der Kontrolle des ICANN durch die US-Administration ist laut dem Direktor im Vorstand des Unternehmens, Andy Müller Maguhn, dabei längst nicht in Sicht.

Der private Sektor

Der Rolle staatlicher Institutionen bei der Ausübung von Kontrollfunktionen im Netz steht die umfassende Kommerzialisierung des Web entgegen. Im Internet der Wirtschaftsinteressen ist der Anwender nicht gleichberechtigter Teil des Systems sondern in erster Linie ein potentieller Konsument. Wirtschaft im Netz unterscheidet sich abgesehen von ihrer Reichweite kaum von der Wirtschaft im Realen. Bedarf es staatlicher Kontrollinstanzen im normalen Wirtschaftsleben, so bedarf es auch Strukturen, die in der Lage sind, Wildwüchse der Internet-Ökonomie zu regulieren. Das Kernproblem hierbei: Weder legislative noch exekutive Stellen verfügen zur Zeit weltweit über ausreichende Erfahrungen und Kenntnisse, um eine vor allem zwischenstaatliche Kontrollfunktion sicherstellen zu können. Dies gilt besonders, berücksichtigt man den dritten Machtträger im Netz, den Nutzer. Vor allem solche Nutzer, die sich nicht an die Regeln des Spiels halten. Das Thema "Sicherheit im Netz" ist virulent, nicht virtuell. Eine absolute Sicherheit ist kaum zu erreichen, befürchten Internet-Experten. Angriffe von Hackern können bestenfalls durch technische, organisatorische oder juristische Mittel eingegrenzt werden, in dem beispielsweise Hemmschwellen erhöht werden – sie lassen sich vermutlich nie ausschließen. Doch weder exekutive noch legislative Strukturen können Probleme beheben, die durch eine fahrlässige Nutzung von Technologien in sicherheitskritischen Bereichen entstehen. Der Ruf nach der harten Hand des Staates gegenüber so genannter "Internet-Kriminalität", verhallt ungehört, solange Port-Sniffing noch Erfolg verspricht.

Das Internet ist ein Spiegel des Realen. Die ursprüngliche Vorstellung, der Surfer im Netz würde sich anders verhalten, als in seinem wirklichen Lebensumfeld, hat sich kaum bewahrheitet. Das Kräftegleichgewicht im Internet unterscheidet  sich nur wenig von der Machtbalance aus Staat, Wirtschaft und sozialen Gruppierungen wie sie alltäglich erlebbar ist. Der Unterschied besteht in der Komplexität und der systemimmanenten Interdependenzen, die das Internet mit sich führt. Das Verständnis dieser Komplexität und die Fähigkeit sie für die eigenen Ziele einzusetzen ist damit zugleich auch der Schlüssel zur Frage "Wer beherrscht das Netz?".

Andy Müller Maguhn, Direktor im Vorstand von ICANN und Inhaber des Datenreisebüros Müller Maguhn (D), spricht am 26. September von 13.30 bis 15.00 Uhr auf dem Orbit/Comdex Europe Congress 2002, zum Thema. Begleitet wird er von Marc Holitscher, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaften der Universität Zürich (CH). Die Kongress-Session wird moderiert von David Jans, Moderator und Redakteur von "Menschen, Technik, Wissenschaft" des SF DRS (CH).

Folgende Themen werden zusätzlich in der Konferenz  "Information Security" am 25. und 26. September 2002 diskutiert:

·         Managementaspekte der IT-Sicherheit

·         Strategische Informationssicherheit (Sprache: Englisch)

·         IDS (Intrusion Detection Systems) – Geschichte, Gegenwart und Zukunft

·         Security in der Microsoft-Welt

·          Mobile IT; klein und fein, darfs auch sicher sein?

Ausführliche Informationen zu den Kongressthemen, Referenten und Online-Buchungsmöglichkeiten der Sessions finden Sie unter www.orbitcomdex.com.

Die Kongressgebühren für die jeweils neunzigminütigen Veranstaltungen betragen CHF 180.- pro Veranstaltung. Jede weitere Session kann für CHF 130.- gebucht werden. (ma)

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Orbit/Comdex Europe 2002 in Kürze

Datum: Dienstag, 24. September bis Freitag, 27. September 2002

Ort: Messe Basel

Veranstalter: MCH Messe Basel AG, ein Unternehmen der MCH Messe Schweiz

Öffnungszeiten: 9 bis 18 Uhr

Eintritt: Tageskarte: CHF 55.-

Web: www.orbitcomdex.com

E-Mail: info@orbitcomdex.com

Orbit/Comdex Europe 2002

Tel. (0041-58) 2062273, Fax (0041-58) 2062191

E-Mail: bernd.schuster@messe.ch

Web: www.orbitcomdex.com

 

Rubrik: Markt/Nachrichten

Sybari: Antivirus-Lösung "Antigen" wird auf der Orbit vorgestellt

Versionen für Microsoft Exchange, Lotus Domino/Notes und Microsoft SharePoint Portal Server

(12.09.02) – Sybari Software ihre Antivirus-Lösung "Antigen" auf der diesjährigen Orbit in Basel (24. bis 27. September 2002) in Halle 1.1, Stand C22 vor. Gezeigt werden Groupware-Versionen von Antigen für Microsoft Exchange, Lotus Domino/Notes und Microsoft SharePoint Portal Server. Antigen von Sybari mit seinen Features wie "Multiple Scan Engines", "Antigen File Filtering" oder "Antigen Worm Purge" stoppt, verbrennt oder isoliert digitale Parasiten noch bevor sie die sensiblen Bereiche der Groupware erreichen.

Antigen kann unter anderem bis zu sechs Scan Engines renommierter Hersteller wie Computer Associates, Sophos, Norman, NAI oder Kaspersky Labs gleichzeitig verwalten. Der "Multiple Scan Engine Manager" ist für alle Antigen-Scan-Aufgaben verfügbar und erlaubt es Administratoren, eine Vielzahl an Einstellungen und Optionen auf jeder Ebene zu konfigurieren. Auch Antigen File Filtering ermöglicht es Administratoren, E-Mails proaktiv nach Anhängen wie .vbs, .jpg, .exe oder nach Inhalten in Betreffzeilen zu filtern. Antigen Worm Purge ist ein proaktiver Schutz gegen Würmer, die sich in E-Mail-Netzwerken verbergen. So bleibt der Server vor Denial of Service geschützt. Worm Purge löscht Nachrichten, die Wurm-Viren enthalten und hindert neue Würmer an der Verbreitung.

Dies sind nur einige Funktionalitäten von Antigen, die dem spezialisierten Publikum auf der Orbit vorgestellt werden. (ma)

Sybari

Tel. (089) 60745-0, Fax (089) 60745-239

E-Mail: eric_litowsky@sybari.com

Tel. (001-732) 530-3925

E-Mail: marcella@sybari.com

Web: www.sybari.com

 

Rubrik: Markt/Personen

Brocade: Führungsrolle bei Speichernetzwerkstandards angestrebt

Tony Di Cenzo von Brocade wird Chairman des Board of Directors der FCIA

(12.09.02) – Tony Di Cenzo, Brocade Director of Industry Marketing, wurde zum Chairman of the Board of Directors der Fibre Channel Industry Association (FCIA) gewählt. Die FCIA ist eine Non-Profit-Organisation, die durch Aus- und Weiterbildung sowie Tests zur Standardkonformität und Interoperabilität den Markt für Fibre Channel- Technologie und -Produkte fördert.

Die Wahl erweitert die Mitwirkungsmöglichkeiten von Di Cenzo in den Konsortien der Speichernetzwerkbranche, wo er gegenwärtig im Board of Directors der Storage Networking Industry Association (SNIA) sitzt. Er war lange Zeit Mitglied in beiden Organisationen und setzt sich als Fibre Channel-Experte und Anwalt für Kernfragen der SAN-Branche wie Verwaltbarkeit, Interoperabilität, Sicherheit sowie Ausweitung der Fabrics ein.

Mit dreißig Jahren Erfahrung im Hightech-Bereich kam di Cenzo vor kurzem von Gadzoox zu Brocade, wo er als Director for Strategic Alliances für die Interoperabilitätsbemühungen der Partnerunternehmen verantwortlich war. Vor seinem Engagement bei Gadzoox hatte Di Cenzo verschiedene Senior Marketing-Positionen bei Digital Equipment Corporation sowie Fujitsu/HAL und SGI inne.

"Brocade spielte immer eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung von Branchenstandards. Unter anderem durch die Bereitstellung und die Entwicklung entsprechender Technologien sowie durch Verantwortung in Führungspositionen von Branchenverbänden wie der FCIA", erklärte Tony Di Cenzo, Brocade Director of Industry Marketing.

Hintergrundinformation FCIA Die Fibre Channellndustry Association (FCIA) ist eine internationale Organisation von HersteIlem, Systemintegratoren, Entwicklern, Anbietern, Branchen- Professionals und Anwenderunternehmen. Mit mehr als 190 Mitgliedern und Partnern in den USA, Europa und Japan hat es sich die FCIA zur Aufgabe gemacht, ein breites Portfolio an Fibre Channel-Infrastrukturen anzubieten, die eine große Bandbreite an Speicheranwendungen in den Bereichen Massenspeicher und IT unterstützen. FCIA-Arbeitsgruppen legen ihren Schwerpunkt auf spezielle Aspekte der Technologie, die sowohl auf vertikale wie auch auf horizontale Märkte abzielen, einschließlich Speicher-, Video-, Netzwerk- und SAN-Management. Weitere Infos: http://www.fibrechannel.org/. (ma)

Brocade Communications

Tel. (089) 97007-110, Fax (089) 97007-237

E-Mail: svenjah@brocade.com

Web: www.brocade.com

 

Rubrik: Markt/Nachrichten

Quantum: OEM-Abkommen mit Sun geschlossen

Modulare Speicherlösungen für mittelständische Unternehmen

(12.09.02) – Quantum, Anbieter von Datensicherungs- und Netzwerkspeichersystemen, konnte Sun Microsystems als neuen OEM-Partner gewinnen. Ab sofort vertreibt Sun die ATL-Bandspeicherautomaten der "M"-Serie von Quantum als "Sun StorEdge L100" und "L25". Quantums "ATL M"-Serie bietet flexible Performance und Kapazität, modulare Skalierbarkeit und eine hohe Speicherdichte.

Der "StackLink"-Mechanismus ermöglicht die Installation zweier Sun StorEdge L100-Module in einem Sun Standard-Rack, der wie ein einziger, integrierter Bandspeicherautomat konfiguriert und verwaltet werden kann. In der Konfiguration mit zwei Modulen kann eine Sun StorEdge L100-Library mit bis zu zwölf Bandlaufwerken bestückt werden, erreicht eine Transferleistung von bis zu 648 GB pro Stunde, kann mit 200 Kassetten ausgestattet werden und skaliert auf eine Gesamtkapazität von bis zu 20 Terabyte.

Via StackLink lassen sich sieben Sun StorEdge L25 in einem Standard-Rack zu einer einfach zu handhabenden Speichereinheit vereinigen. Die Sun StorEdge L25 erreicht mit bis zu 14 Bandlaufwerken einen Datendurchsatz von bis zu 756 GB pro Stunde und skaliert in einer Konfiguration mit sieben Modulen auf eine Kapazität von 175 Kassetten und 35 TB Daten.

Sun StorEdge L100 und Sun StorEdge L25 können darüber hinaus in ein und dem selben Rack kombiniert werden, wodurch die Systemgesamtkosten verringert werden können. Zusätzliche Kostenvorteile bewirkt die gemeinsame Nutzung verschiedener Einzelkomponenten durch mehrere Geräte. Einzelne Module können bei laufendem Betrieb hinzugefügt oder ausgetauscht werden, ohne dass der Betrieb der übrigen Module beeinträchtigt wird. Hot-swap- bzw. hot-plug-fähige Komponenten, darunter Bandlaufwerke und Stromversorgungseinheiten, ermöglichen problemlos Reparaturen und Updates ohne jegliche Systemunterbrechung. Mit Hilfe des standardmäßigen "Library Management"-Tools werden die einzelnen Speicherautomaten oder Magazine zentral überwacht und verwaltet. (ma)

Quantum Storage Solutions

Tel. (06151) 85599-0, Fax (06151) 85599-20

E-Mail: atlsales-ceurope@atlp.com

Tel: (0044-1256) 848707, Fax (0044-1256) 848700

E-Mail: Marije.Stijnen@quantum.com

Web: www.quantum.com

Sun Microsystems

Tel. (089) 46008-1510, Fax (089) 46008-2455

E-Mail: frank.issing@sun.com

Web: www.sun.com

 

Rubrik: Produkte/USV-Systeme

APC: USV-Hochverfügbarkeit wird überprüfbar

Konfigurieren, Ereignisse verwalten und Systeme über das Netzwerk fernverwalten

(12.09.02) – Mit der Vorstellung der Architekturlösung "PowerStruXure" hat APC nach eigenen Angaben ein neues Kapitel in der Skalierbarkeit komplexer Datencenter aufgeschlagen. Sowohl Wirtschaftlichkeit als auch Sicherheit seien laut Hersteller jetzt zu messbaren Größen geworden. Ein wichtiger Faktor für die Hochverfügbarkeit ist die proaktive und vorausschauende Monitorfähigkeit des Gesamtsystems. So hat APC von vorn herein ein Abfrage- und Meldesystem in PowerStruXure integriert, das es dem Systemadministrator von Anfang an erlaubt, alle prüfbaren Systeme unter direkter Kontrolle zu haben.

Grundsätzlich wird zwischen zwei verschiedenen Systemen der Infrastrukturlösung unterschieden: PowerStruXure Typ A und B.

PowerStruXure Typ A nutzt die "NetShelter VX"-Serie, APCs neueste Generation von Rack-Gehäusen.

Die PowerStruXure Typ A bietet die einfachste Möglichkeit, ein komplettes USV-System für kleine Datencenter aufzubauen. Die Racks mit vorinstallierter Primärstromversorgung und integrierter Stromverteilung ermöglichen einen schnellen Aufbau der gesamten Anlage ohne weiteren Anpassungsaufwand. Herzstück der PowerStruXure Typ A bildet das "Symmetra RM Power Array". Diese redundant ausgelegte USV zeichnet sich durch seine Skalierbarkeit zwischen 2 bis 6 kVA und 4 bis 12 kVA aus und belegt im Rack – je nach Ausbaustufe – nur 8 oder 15 HE (Höheneinheiten). Die modulare Infrastruktur des Racks ermöglicht es, in Kombination mit dem optionalen Row Expander weitere Gehäuse in das Gesamtsystem zu integrieren. PowerStruXure Typ A nutzt die "NetShelter VX"-Serie, APCs neueste Generation von Rack-Gehäusen.

Mit der Netzwerkmanagement-Karte, in dem Gesamtsystem integriert, gewährleistet APC die Fernverwaltung des Systems. Außerdem können Administratoren mit der Karte die PowerStruXure standardmäßig überwachen, konfigurieren und Ereignisse verwalten sowie Systeme über das Netzwerk fernverwalten und herunterfahren.

Die 10/100 BaseT- Netzwerkmanagement-Karte ermöglicht es den USV-Zustand und viele weitere Parameter an beliebigen Rechnern im Netzwerk unter

Nutzung des meist schon installierten Web-Browsers anzuzeigen und stellt eine in PowerStruXure Typ A integrierte Monitoring-Lösung dar. Sollte bei einem der mit der USV verbundenen Server ein Fehler oder ein "Aufhängen" auftreten, können alle mit dem Netzwerk verbundenen Server und Geräte mithilfe der Karte in der USV sicher heruntergefahren und neu gestartet werden. Die Netzwerkmanagement-Karte ist im Gegensatz zur seriellen Lösung eine wirkliche "Netzwerklösung".

Die 10/100 BaseT-Netzwerkmanagement-Karte von APC ermöglicht zudem das unbeaufsichtigte Abschalten des Systems (im Fall eines anhaltenden

Stromversorgungsfehlers) über PowerChute Network Shutdown, die von APC entwickelte Software zum Abschalten von Systemen über das Netzwerk. Die

komplette Fern-USV-Konfiguration erlaubt es Benutzern, die USV-Funktionalität speziell an Ihre Stromversorgungsstruktur anzupassen. So können Netzwerkadministratoren Probleme über Fernverwaltung lösen, bevor die Verfügbarkeit des Netzwerks gefährdet wird.

Die 10/100 BaseT- Netzwerkmanagement-Karte erfasst in einer FTP-kompatiblen Datei spezielle Stromereignisse mit einer Beschreibung, Datum und Uhrzeit, um so die Diagnose von Stromversorgungsproblemen zu ermöglichen. Datenprotokolle liefern von der USV erstellte Daten. Anhand dieser Daten können auftretende Probleme analysiert und künftig vermieden werden. Die Datenprotokolle können auch in einem Browser angezeigt oder in ein Arbeitsblatt geladen werden. Mithilfe von benutzerdefinierten Parametern können angeschlossene Geräte und USV-Anlagen bei Bedarf abgeschaltet werden. Mit der 10/100 BaseT- Netzwerkmanagement-Karte können Benutzer außerdem Betriebssysteme zu Wartungszwecken herunterfahren oder individuelle Zeiträume festlegen, in denen USV-Anlagen abgeschaltet werden.

Die PowerStruXure Typ B, konzipiert für mittlere bis große Datencenter, kann auf wachsende Anforderungen im Datencenter flexibel reagieren. Diese Version integriert die neu entwickelte, redundante Symmetra PX USV im Leistungssegment von 10 - 40kW. Die extrem hohe Leistungsdichte dieser modularen USV ermöglicht eine kompakte Bauweise bei hoher Leistungsausbeute. Teil der Infrastruktur der PowerStruXure Typ B ist das Rack-basierte Stromverteilungssystem (PDU), welches auch den manuellen USV-Bypass enthält. Zur Überwachung und Regelung des gesamten Systems steht der Information Controller mit seiner durchdachten Interfacelösung zur Verfügung.

Dieser auf einem nur 1 HE Server basierende Information Controller sammelt die Informationen der im Gesamtsystem integrierten Subsysteme von APC.

Dieses eigene Kontrollsystem basiert auf einem unabhängigen "Rack-Netzwerk". Es überwacht und regelt die komplexe Infrastruktur. Mittels dieser Interface-Lösung kann die gesamte Steuerung durch das Servicepersonal betrieben werden. Auch die Fernwartung via Web-basierendem Interface ist vorgesehen, wodurch eine räumlich unabhängiger Überwachung ermöglicht wird. Zur Übersichtlichkeit trägt die grafisch aufgebaute Oberfläche im Browser bei. Alle Racks werden einzeln angezeigt, und Ereignisse zeigt das System mit einem eigenen Symbol dem zugeordneten Rack. Ebenso können alle vom Information Controller erfassten Systeme inklusive ihrem Status jederzeit abgefragt werden. Neu in die PowerStruXure eingebaute APC-Sub-Systeme werden automatisch erkannt und vom Nutzer in der Konfigurationsliste zugeordnet.

Der Information Controller wurde in enger Zusammenarbeit mit Anwendern entwickelt. Durch die Übersichtlichkeit des Information Controllers ist der Nutzer jederzeit in der Lage, auf einen Blick das Gesamtsystem zu erfassen. Einfach gestaltete Abfragen erleichtern somit die Überprüfbarkeit des Gesamtsystems, wodurch eine noch höhere Verfügbarkeit gewährleistet ist. (ma)

American Power Conversion

Tel. (089) 51417-0, Fax (089) 51417-100

E-Mail: anne.hoffmann@apcc.com

Web: www.apc.com/de

 

Rubrik: Produkte/Speichersysteme

ASM: Einsatzgebiet der MO-/WORM-Jukeboxen um den "Tivoli Storage Manager" erweitert

Die Vorteile der ASM-Jukeboxen liegen vor allem in den hohen Speicherkapazitäten

(12.09.02) – Die MO-/WORM-Jukeboxen der ASM GmbH & Co. KG, Westerstede, sind ab sofort auch für den Storage Manager von Tivoli erhältlich. Dieses Speichermanagementsystem der IBM-Tochter Tivoli Enterprise Software archiviert Unternehmensdaten auf Secondary-Storage-Medien und gewährleistet einen schnellen Zugriff auf die ausgelagerten Dateien. Die Firmen, welche bereits mit Tivoli arbeiten oder dessen Einsatz planen, können durch die ASM-Systeme nunmehr ihren Speicherumfang auf über 1300 Medien beziehungsweise etwa elf Terabyte pro Jukebox kostengünstig erweitern. Zuvor mussten sich die Anwender in diesen Kapazitätsregionen gleich mehrere Jukeboxen von anderen Herstellern anschaffen, die bisher von Tivoli unterstützt wurden. Ein Kostenvergleich macht das Preis-Leistungs-Verhältnis des Westersteder Unternehmens deutlich: Durch den Einsatz einer MO-/WORM-Jukebox von ASM beispielsweise mit 1266 Slots und 22 Laufwerken – der Preis liegt bei etwa 192.000 Euro – reduzieren sich die Investitionen um 65 Prozent. Da die Tivoli-Software bereits bei 95 Prozent der 1000 weltweit größten Firmen eingesetzt wird und alle Linux-Betriebssysteme sowie Microsoft Windows 2000 und NT unterstützt, verspricht sich der Jukebox-Hersteller für dieses Marktsegment in den nächsten zwei Jahren Zuwachsraten von bis zu 25 Prozent.

Die Vorteile der ASM-Jukeboxen liegen vor allem in den hohen Speicherkapazitäten, die für den High-Performance-Bereich konzipiert sind. Als mittelständische Firma fertigt ASM im Gegensatz zu den meisten Mitbewerbern in erster Linie große Geräte mit hoher Speicherkapazität in kleinen Stückzahlen, die individuell auf die Kundenwünsche ausgerichtet sind.

Die MO-/WORM-Jukeboxen von ASM sind modular aufgebaut.

Die MO-/WORM-Jukeboxen von ASM sind modular aufgebaut. "Durch die zertifizierten Integrationsmöglichkeiten von Laufwerken ist deren Anzahl problemlos anpassbar. Wir können die Systeme jederzeit umrüsten, falls ein Anwender größere Speicherkapazitäten einsetzen will", erläutert Johann Deters, Geschäftsführer von ASM. Neben derzeit rund 30 Grundmodellen in unterschiedlichen Größen ist es auch möglich, ASM-Jukeboxen nach speziellen Kundenanforderungen zu konfigurieren oder auch komplett neue Systeme zu entwickeln. Bis zu 48 Laufwerke können in ein Gerät integriert werden. Der Wechsel der Datenträger in den Jukeboxen wird von einem Doppelgreifer sehr schnell durchgeführt und liegt im Mittel bei sechs bis acht Sekunden. Durch den Einsatz von Cartridge-Hüllen werden die Datenträger gegen Verschmutzung, UV-Strahlung sowie eventuell falsches Handling beim manuellen Be- und Entladen und besonders beim Auslagern von Backup-Datenträgern der Jukebox geschützt.

Erläuterung:

MO: Magneto-Optische Laufwerke verbinden die Vorteile der optischen und magnetischen Speichertechnologien. Dieses Medium hat eine Speicherkapazität von bis zu 9,1 Gigabyte und ist bis zu tausend Mal beidseitig wieder beschreibbar.

WORM: Abkürzung für Write-Once-Read-Multiple. Hierbei handelt es sich um einen revisionssicheren Datenträger, der nur einmal beschrieben, aber beliebig oft gelesen werden kann. Ansonsten hat er die gleichen Eigenschaft wie die MO. (ma)

ASM

Tel. (04488) 8496-40, Fax (04488) 8496-11

E-Mail: marketing@asm-jukebox.de

Web: www.asm-jukebox.de     

 

Rubrik: Produkte/Speichersysteme

Plasmon: "Veritas NetBackup"-Unterstützung für die Band-Bibliotheken der "V"-Serie

Hochverfügbaren LTO-Band-Bibliotheken um zwei weitere Libraries ergänzt

(12.09.02) – Plasmon berichtet, dass ihre LTO-Band-Bibliotheken der "V"-Serie und "AIT Tape"-Autoloader jetzt auch durch Veritas NetBackup unterstützt werden. Mit Einführung der "V60" ergänzt Plasmon ihre hochverfügbaren LTO-Band-Bibliotheken um zwei weitere Libraries. Das Modell V60 kann mit bis zu vier LTO-Laufwerken ausgestattet werden und bietet eine native Speicherkapazität von maximal 6 Terabyte (TB). Diese Bibliothek ist auch als Version V40 mit 40 Slots lieferbar, die bei Bedarf auf 60 Slots erweitert werden kann. Das Modell V102 lässt sich mit bis zu sechs LTO-Laufwerken konfigurieren und stellt bis zu 10,2 Terabyte an Speicherkapazität zur Verfügung. Diese Variante ist auch als V68-Version erhältlich, die entsprechend aufgerüstet werden kann. Für die Bibliotheken bietet Plasmon eine dreijährige Vor-Ort-Garantie.

LTO- und AIT-Speicherlösungen sind in Kombination mit Veritas Backup prädestiniert für die Datensicherung in kleineren Büros bis hin zu größeren Rechenzentren.

Die neuen AIT Tape-Autoloader von Plasmon bieten mittelständischen Unternehmen oder Zweigniederlassungen hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit bei Backup-Lösungen. Die Autoloader sind kompakt und platzsparend aufgebaut. Das Modell V15 verfügt über zwei AIT-Laufwerke und hat eine Speicherkapazität von bis zu 1,5 Terabyte, während die Version V30 mit vier Laufwerken konfiguriert ist und bis zu 3 Terabyte speichern kann. Für beide Autoloader gewährt Plasmon eine dreijährige "Express Exchange"-Garantie.

"Unsere LTO- und AIT-Speicherlösungen sind in Kombination mit Veritas Backup prädestiniert für die Datensicherung in kleineren Büros bis hin zu größeren Rechenzentren", sagte Robert Clark, Executive Vice President Sales und Marketing von Plasmon, USA. "Durch Plasmons Teilnahme am VERITAS Enabled Programm arbeiten wir eng mit Veritas Software zusammen, um unseren Kunden eine hohe Investitionssicherheit zu gewährleisten."

Die Band-Bibliotheken und -Autoloader von Plasmon sind kompatibel zu Veritas Backup und für Backup- bzw. Datensicherungs-Applikationen mit hohem Datenaufkommen ausgelegt. Dabei werden die Zuverlässigkeitsanforderungen nach 24 x 7 x 365 für unternehmensweite Speichernetzwerke (SAN) oder konventionelle Netzwerkumgebungen erfüllt. (ma)

Plasmon

Tel. (089) 3246390, Fax (089) 32463911

E-Mail: sfisher@plasmon.co.uk

Web: www.plasmon.co.uk

 

Rubrik: Produkte/Disaster Recovery

Ontrack: Mit it-consulting leipzig werden wassergeschädigte Speichermedien gerettet

Beschädigte Datenträger werden gesammelt und täglich ins Böblinger Datenrettungslabor geschickt

(12.09.02) – Das katastrophale Hochwasser von Anfang August 2002 hat in Sachsen nicht nur Hausrat und persönliche Dinge zerstört. Darüber hinaus sind auch eine noch nicht abzuschätzende Zahl von PCs und Datenträgern in den Fluten unter Wasser gesetzt worden. Die zerstörten EDV-Strukturen gefährden die Existenz mancher Firma mehr als die Schäden an Betriebsanlagen. Die Böblinger Datenrettungsexperten Ontrack Data Recovery GmbH und ihr Partner it-consulting leipzig bieten einen Service, bei dem beschädigte Daten auf schnellstem Wege wiederhergestellt werden können.

"Die Daten, die auf den Festplatten der Rechner gespeichert sind, sind für die Unternehmen von unschätzbarem Wert. Unsere Experten im Datenrettungslabor können diese Daten mit größter Wahrscheinlichkeit retten, denn unsere Erfolgsquote liegt in diesem Bereich bei nahezu 100%", sagt Peter Böhret, Geschäftsführer der Ontrack Data Recovery GmbH. "Mit unserem gemeinsamen Service wollen wir den vom Hochwasser betroffenen Unternehmen schnell und unkompliziert helfen", ergänzt Mario Patzer, Geschäftsinhaber it-consulting leipzig.

Das Ganze funktioniert so: Betroffene Unternehmen und PC-Nutzer können ihre geschädigten Speichermedien bei it-consulting leipzig abliefern – auf Anfrage werden Speichermedien auch abgeholt. Die it-consulting-Experten verpacken die Datenträger in speziellen Transportkoffern und schicken sie mit einer täglichen Kurierlinie nach Böblingen in das Ontrack-Datenrettungslabor. In Notfällen werden beschädigte Datenträger auch sofort ins Datenrettungslabor transportiert. Dort beginnen die Datenrettungsingenieure von Ontrack nach der Diagnose und Auftragserteilung mit der Datenrettung.

Ontrack gibt den Hochwasseropfern auf jede Datenrettung einen Rabatt von 20%, der von it-consulting an jeden Kunden weitergegeben wird. Dieser Rabatt gilt für alle Service-Varianten (Standard-, Express- und 24-Stunden-Notfall-Service).

Die Firmenrufnummer von it-consulting leipzig (034299/79992) ist rund um die Uhr besetzt, um in jedem Fall sofort reagieren zu können.

Die Ontrack-Kundenberatung in Böblingen ist unter der gebührenfreien Hotline (0)0 800 10 12 13 14 ebenfalls rund um die Uhr zu erreichen.

it consulting leipzig wurde im April 2001 gegründet und bietet in den Bundesländen Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Datenrettungsleistungen an. Neben eigenen Dienstleistungen (Wiederherstellung bei Schäden im Dateisystem) arbeitet it-consulting auf vertraglicher Basis mit Anbietern von Reinräumen und Ersatzteilen zusammen. Das Unternehmen gliedert sich in die drei Geschäftsbereiche Datenrettung, Consulting und Audio. Der Bereich Datenrettung stellt Daten von Speichermedien wie Festplatten und Streamerbänder wieder her, der Bereich Consulting vertreibt neben Backup-Systemen und USV-Anlagen auch Konzepte für Datenschutz und Datensicherung und der Bereich Audio plant und baut Computer für Ton- und Aufnahmestudios. Das Unternehmen ist südlich von Leipzig in Markkleeberg ansässig und beschäftig derzeit 2 Mitarbeiter. (ma)

it consulting Leipzig

Tel. (034299) 799-92, (034299) 799-93

E-Mail: info@it-le.de 

mario.patzer@it-le.de

Web: www.it-le.de

Ontrack Data Recovery

Tel. (07031) 644-289, Fax (07031) 644-100

E-Mail: bfritton@ontrack.de

Web: www.ontrack.de

www.krollontrack.de

 

Rubrik: Produkte/Dienstleistungsangebote

Star 21 Networks: Highspeed-Housing bis zum 1. November gratis

Mehrstufige, biometrische Zugangskontrollen und Videoüberwachung

(12.09.02) – Star 21 Networks bietet ab sofort neben halben und ganzen Racks auch einzelne Höheneinheiten für das Housing im Star 21 Data Center an. Zur Einführung dieses Angebotes bekommen alle, die ihr Equipment (Höheneinheiten, ganze oder halbe Racks) in das Frankfurter Data Center bringen, bis zum 1. November 2002 die monatliche Grundgebühr erlassen und den Traffic umsonst.  Danach profitieren sie weiterhin von den günstigen Preisen bei Star 21 Networks, vor allem aber von der superschnellen Anbindung direkt am DE-CIX und der 100% Verfügbarkeit der Housing Facilities (Januar - August 2002) im Star 21 Data  Center.

Die einzelnen Höheneinheiten werden mit einem Volumenkontingent zwischen 1 und 320 Gbyte und monatlichen Preisen zwischen 49,00 Euro und 649,00 Euro angeboten, wobei ein Upgrade auf ein höheres Volumenkontingent jederzeit kostenneutral möglich ist. Racks und halbe Racks werden mit einem monatlichen Grundpreis von 600 Euro bzw. 450 Euro und einem gestaffelten Volumenpreis berechnet, der ab 2 Terabyte derzeit 1,59 Euro pro Gbyte beträgt. Im monatlichen Grundpreis sind bei allen Angeboten zwei Serviceleistungen bereits enthalten: 2 Mal Remote Hand und 2 Stunden Zugang zum Server im Data Center.

"Sparen Sie sich aufwendige Investitionen in eigene Sicherheitseinrichtungen und profitieren Sie von einer professionellen Überwachung und Systemadministration rund um die Uhr", lautet das Angebot von Bernhard Pussel, Geschäftsführer von Star 21 Networks. "Denn wir bieten Geschäftskunden wie auch Service Providern einen wirtschaftlichen Komplettservice für die Unterbringung ihrer IT-Infrastruktur in einem der modernsten Data Center Deutschlands."

Mehrstufige, biometrische Zugangskontrollen und Videoüberwachung bieten ein Maximum an Sicherheit und Zuverlässigkeit. Die nationale Anbindung an den DE-CIX und BCIX sowie die europäische Anbindung an den AMS-IX in Amsterdam gewährleisten darüber hinaus hohe Performance, Redundanz und Connectivity. (ma)

Star 21 Networks Deutschland

Tel. (069) 217821400, Fax (069) 2178201

E-Mail: bernhard.pussel@star21.de

renate.neuhierl@star21.de

Web: www.star21networks.de

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