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Administration

Domain-Imitation für Conversation Hijacking

Beim Conversation Hijacking klinken sich Cyberkriminelle in bestehende Geschäftskonversationen ein oder initiieren neue Konversationen auf Grundlage von ausgespähten Informationen. Conversation Hijacking ist häufig Teil einer E-Mail-Kontenübernahme: Hierbei überwachen Kriminelle das kompromittierte Konto, um Unternehmensvorgänge, Geschäftsaktivitäten, Zahlungsverfahren und andere Details auszuspionieren. Die gekaperten Konten selbst nutzen Angreifer jedoch eher selten für Conversation Hijacking, da der Kontobesitzer die betrügerische Kommunikation leichter bemerken würde. Zudem bleiben Konten in der Regel nicht für einen langen Zeitraum kompromittiert. Conversation Hijacking kann jedoch wochenlange, kontinuierliche Kommunikation zwischen Angreifer und Opfer in Anspruch nehmen. Deshalb nutzen Angreifer hierfür die E-Mail-Domain-Imitation, die es ermöglicht, Angriffe fortzusetzen, selbst wenn die zuvor entführten Konten gesichert und bereinigt wurden.


Administration

Brute-Force-Angriffe auf RDP-Dienste

IT-Sicherheitsexperten in Unternehmen befinden sich im ewigen Wettlauf mit der dunklen Seite der Macht, wenn es um die Sicherheit ihrer Daten und Assets geht. Die Diversifizierung und Komplexität von Cyberbedrohungen haben ihr Aufgabenfeld unabhängig von Größe und Branche dramatisch erweitert. Aufgeben gilt nicht. Was hilft, ist ein genauer Blick auf die aktuelle Bedrohungslandschaft und auf Technologien, die helfen, das Tempo der Cyberkriminellen mitzugehen und langfristig die Nase vorne zu behalten. Zu den größten Bedrohungen für Unternehmen gehören Brute-Force Angriffe, Passwortdiebstahl, nicht gepatchte Schwachstellen und andere netzwerkbasierte Angriffe auf Endgeräte. Auch Angriffe per E-Mail bleiben ein großes Problem: Die Finanzabteilung und die oberen Managementebenen in Marketing und HR sind die Hauptziele von Spear-Phishing-E-Mails, wobei die Sicherheitsregeln laut einer aktuellen Studie am häufigsten von der Geschäftsleitung verletzt werden (57 Prozent). Das demotiviert IT- und Sicherheitsteams, die ohnehin bereits überlastet und unterbesetzt sind.


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Inhalte


08.01.18 - IT-Security muss einer ganzheitlichen Informationssicherheitsstrategie folgen

15.02.18 - Unsichere IoT-Geräte, eine Einladung zu DDoS-Angriffen

14.03.18 - Politik und Cybersicherheit: Vier große Trends für 2018

21.03.18 - Unternehmen gehen verstärkt gegen Cyberkriminalität vor: Trotzdem passieren Datenpannen häufig genug, denn Hacker haben inzwischen Methoden entwickelt traditionelle Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen

11.04.18 - Kontinuierliche Überwachung der IT durch Endpoint Detection and Response (EDR)

28.05.18 - Unternehmen sollten ihre Erwartungen in einem "IT Code of Conduct" klären und dokumentieren

29.05.18 - Bei einem Identitätsdiebstahl ist potenziell die komplette Online-Identität betroffen

21.06.18 - Die Attached Password Stealer-Methode: Cyberkriminelle verwenden gängige Dateitypen, um Kennwörter zu stehlen

26.06.18 - Weniger ist mehr: Die Vorteile von Hyperkonvergenz und Virtualisierung im Security-Management nutzen

20.07.18 - Entscheidung für Windows 10: The Day After

23.07.18 - Trotz modernster Technologien bleibt ein ernstes Sicherheitsrisiko: Der Mensch

24.07.18 - IoT-Sicherheit: Die enorme Anzahl vernetzter Dinge und damit verbundener Prozesse bringt naturgemäß mehr Schwachstellen mit sich

30.07.18 - Warum Zulieferer für die Automobilbranche ihre BC/DR-Lösungen aufrüsten müssen, um ein höheres Maß an IT-Resilience zu erreichen

24.08.18 - Datenzentrierter Security-Ansatz zum Schutz vor böswilligen Insidern

27.08.18 - Polymorphe Malware Meister der Tarnung

28.08.18 - Das Internet der Dinge (IoT) identifizieren - Gerät für Gerät

13.09.18 - Auf den Spuren der Hacker: Wie werden gestohlene Passwörter genutzt?

18.09.18 - IT-Sicherheit gehört ganz oben auf die Agenda jedes Unternehmens und zwar in den Chefetagen

02.10.18 - Das Internet der Dinge identifizieren - Gerät für Gerät

05.10.18 - Mit Sicherheit zum ROI: Investitionen in die Cybersicherheit und wie man sie intern überzeugend verargumentiert

22.10.18 - Ransomware-as-a-Service: Geschäftsmodell Satan & Co.

16.11.18 - Künstliche Intelligenz erhöht die Sicherheit im Netzwerk

22.11.18 - IoT verändert Sicherheitsdenken: Warum PKI immer wichtiger wird

14.12.18 - Die Unsicherheit der Dinge: Willkommen im Botnet

24.01.19 - Die fünf Säulen effizienter und sicherer Datenverschlüsselung

13.02.19 - In einer zunehmend digitalisierten Welt wird Authentifizierung immer wichtiger und zugleich zu einer immer größeren Herausforderung

28.02.19 - Sieben Fragen für einen effizienten CISO: Die Datenschutzresolution 2019

01.03.19 - Sicherheitsrisiko gefährdet Unternehmensexistenzen

07.03.19 - Die Zukunft der Ransomware: IoT-Geiselnahmen und mobile Ransomware

08.03.19 - Die Macht der Algorithmen: So hilft Maschinelles Lernen in der modernen IT-Sicherheit

13.03.19 - Risiko IoT-Apps: Die Verwundbarkeit der Dinge durch Anwendungsschwachstellen

03.04.19 - Selbst Unternehmen, die deutlich mehr als der Durchschnitt in Sicherheitsmaßnahmen investieren, sind vor Angriffen und Datenschutzverstößen nicht gefeit

08.04.19 - Gefahren für die IT-Sicherheit die von Quantencomputern ausgehen

23.04.19 - Robotic Process Automation im Umgang mit sensiblen Daten

23.04.19 - Organisationen decken Angriffe um eine Woche schneller auf

24.04.19 - Künstliche Intelligenz: Freund oder Feind der Cybersicherheit?

02.05.19 - Verhindern von Datenschutzverletzungen beginnt bei den Grundlagen

06.05.19 - Cyberkriminelle und ihre psychologischen Tricks

14.05.19 - Der Großteil aller Cyberattacken wird von gängigen Sicherheitslösungen nicht erkannt

16.05.19 - Der Netzwerk-Detektiv: Wie die Analyse des Netzwerk-Traffics bei der Bekämpfung fortschrittlicher Bedrohungen hilft

23.05.19 - Künstliche Intelligenz, auch ein probates Mittel gegen den Fachkräftemangel in der Cybersicherheit?

28.05.19 - Best Practices für strukturierte und unstrukturierte Daten

29.05.19 - Wie man illegales Mining von Krypto-Währungen im Unternehmen erkennt und verhindert

09.07.19 - Welche Vorteile hat der Einsatz von KI und ML in der Cyber-Sicherheit?

16.07.19 - Der Einsatz von Ethical Hackers und Bedenken beim Einsatz ehemalig krimineller Hacker

17.07.19 - Wie eine EPP- und EDR-Lösung IT- und Sicherheitsteams helfen können, blinde Flecken zu identifizieren

22.07.19 - Maschinelles Lernen in der Cybersicherheit: Einsatzgebiete und Grenzen

02.08.19 - Wenn künstliche Intelligenz schief geht: Wie man Science Fiction von der Realität trennt

05.08.19 - Die sich schnell entwickelnde Bedrohung durch modulare Malware erfordert eine mehrschichtige Schutzstrategie aus Technologien und Best Practices

13.08.19 - Hardware-Appliances im Rechenzentrum: Zeit Lebwohl zu sagen

14.08.19 - Angreifer brauchen nur eine einzige Schwachstelle auch die bei einem Lieferanten genügt

16.08.19 - Was jeder IT-Sicherheitschef wissen sollte. Ein Leitfaden

03.09.19 - Sicherheitsrisiken im Gesundheitswesen - Tendenz steigend

09.09.19 - Data Loss Prevention-Lösungen nutzen Managed Services

13.09.19 - Medizinische Einrichtungen verwalten Hunderte, möglicherweise Tausende von Geräten in ihren Krankenhäusern oder Kliniken: Wie man Angriffe am besten verhindert

09.10.19 - Datendieben einen Schritt voraus: Data Security-as-a-Service in Zeiten des Fachkräftemangels

10.10.19 - Bleiben Sie wachsam: Datenschutzrechtliche Erwägungen für die kommenden Monate

21.10.19 - Wenn Kriminelle Daten nicht stehlen, sondern gezielt verändern

23.10.19 - Der erbitterte Kampf gegen das Darkweb ein zweischneidiges Schwert?

24.10.19 - KI in der Cybersicherheit aber auch ein neues Hacker-Tool

29.10.19 - Sicherheitsrisiko Slack: Collaboration-Tools absichern mit CASBs 22.11.19 - Digitale Signaturen in Europa: Der Hintergrund

24.01.20 - Im Wettlauf gegen Cyberkriminelle: Fallstricke manueller Incident Response

16.03.20 - Das unsichere Klassenzimmer: Cyberangriffe gegen Schulen sind keine Seltenheit mehr

25.03.20 - Das Verständnis von Datenschutz – über die Grenzen hinaus

06.04.20 - IT-Sicherheit im ewigen Wettlauf mit der dunklen Seite der Macht

Recht und Kosten

Das Verständnis von Datenschutz – über die Grenzen hinaus

Daten – das Gold der digitalen Welt, das Öl der Industrie 4.0 und die Basis für das Geschäftsmodell von Google und Facebook. Wir erläuterten bereits, warum Daten für die Geschäftswelt der Neuzeit unersetzlich sind. Mit der Verabschiedung der DSGVO hat die europäische Regierung Daten als besonders schützenswert befunden und die Aufmerksamkeit der Verbraucher auf die Wichtigkeit dieses Schutzes gelenkt. Doch werden personenbezogene Informationen über die europäischen Grenzen hinaus genauso empfindlich behandelt wie in Deutschland? Wo liegen die Unterschiede? Wir werfen einen Blick auf das Verständnis und die Bedeutung von Datenschutz in anderen Ländern und zeigen auf, was das unter anderem für die Bevölkerung bedeutet.

Insider-Bedrohungen in Schulnetzwerken

Nicht nur Unternehmen stehen im Visier von Cyberkriminellen. Phishing, Malware, Insider- und Netzwerkangriffe sind gängige Bedrohungen, denen auch Bildungseinrichtungen heutzutage ausgesetzt sind. Datenschützer kritisieren seit Langem, dass in Schulnetzen eklatante Sicherheitslücken bestehen, obwohl sensible Schülerdaten wie etwa Noten, Fehlzeiten, Krankheitsausfälle, Fördergutachten, Medikationsplänen oder Klassenbucheinträgen verarbeitet werden. Enge Budgetrestriktionen hinsichtlich der Cybersicherheit, verbunden mit einer großen Nutzerbasis von Minderjährigen, die potenzielle Angriffe oft noch nicht richtig einzuschätzen können, verschärfen das Bedrohungsszenario zusätzlich. Darüber hinaus erhöht der stetige Anstieg der von Schulen bereitgestellten Geräte drastisch die Angriffsfläche und die Anzahl der Systeme, die ein eventuell bereits unterbesetztes IT-Team versuchen muss, sicher zu halten.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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