Rubrik: Fachbeiträge/Anwenderberichte

Beiersdorf stattet Netzinfrastruktur mit Brocade HBAs aus

Mischbetrieb von Brocade HBAs, DCX Backbone und McDATA-Komponenten unter einer konsolidierten Administrationsplattform

(17.05.10) - Beiersdorf steht für international führende Marken im Bereich Haut- & Schönheitspflege wie Nivea, Eucerin, Labello, La Prairie und Hansaplast. Damit der gesamte Konzern seine Abläufe bestmöglich organisiert und umsetzt, sorgt Beiersdorf Shared Services, der interne IT- und Accounting-Partner, für eine leistungsfähige IT-Infrastruktur. Im Zuge einer Modernisierung der Storage-Systeme entschied sich das Unternehmen für die Host Bus Adapter (HBA) von Brocade und konnte damit alle Anforderungen an die Server-/Storage-Connectivity heute und für die Zukunft erfüllen.

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Nur Brocade erfüllte alle Anforderungen

Ende 2008 hatten die IT-Verantwortlichen bei Beiersdorf beschlossen, eine Modernisierung der Storage-Landschaft durchzuführen und zugleich die Anbindung an das SAN mit neuen und leistungsfähigen Systemen zu optimieren. Dabei standen neben des neuen Storage-Systems auch die bisherigen SAN-Direktoren von McData sowie die HBAs als Connectivity-Komponenten zur Disposition, um die neuen Anforderungen bei Beiersdorf zu erfüllen.

Nachdem die möglichen Anbieter ihre Storage-Systeme, HBA- und SAN-Lösungen im Januar 2009 vorgestellt hatten, fiel die Entscheidung bereits im Januar 2009 auf Brocade. Brocade konnte nicht nur die High-end-SAN-Komponenten präsentieren, sondern auch HBAs mit allen vorgegebenen Anforderungen liefern.

Brocade HBAs sorgen für High-Performance Server-Connectivity


Mit der neuen Generation von Servern sollten auch die HBAs über PCIe-Schnittstellen verfügen, um die Leistung voll auszunutzen. Eine weitere Anforderung an die HBAs bestand darin, dass die IT-Abteilung des Konzerns die Anbindung der Server an das Speichernetz mit Longwave/Singlemode Fibre Channel betreibt. An dieser Vorgabe sollte auch nichts geändert werden, denn Beiersdorf hatte mit dieser Technologie sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Kombination aus PCIe und Longwave/Singlemode konnte nur ein Anbieter erfüllen: Brocade.

"Obwohl wir mit den bisherigen Switches sehr zufrieden waren, waren wir bei der Ausschreibung offen für unterschiedliche Lösungen", sagt Haroun Samadi, Manager SAN & Archive Services bei der BSS Beiersdorf Shared Services GmbH. "Wir wollten aber keinerlei Kompromisse hinsichtlich der beiden Technologien PCIe und Longwave/Singlemode machen. PCIe war eine Voraussetzung, welche die neuen Server mit sich brachten und Longwave/Singlemode ist eine bei uns eingeführte und bewährte Technologie. Die Kombination beider Anforderungen konnte zu jenem Zeitpunkt nur Brocade erfüllen."

Die HBAs sowie die SAN-Switching-Komponenten wurden vom Brocade OEM-Partner HP bezogen. Die Planung und Installation übernahm das Systemhaus Bechtle. Insgesamt orderte Beiersdorf vier voll ausgestattete "Brocade DCX Backbones" für das SAN in zwei Rechenzentren sowie 150 HBAs mit 8 Gbit/s, die das SAN mit den Servern verbinden.

Die Brocade HBAs verfügen nicht nur über eine PCIe Schnittstelle, sondern gliedern sich zudem nahtlos in die Brocade-Umgebung ein. Die HBAs wurden speziell für den Einsatz mit dem Brocade DCX Backbone und dem Brocade 48000-Direktor entwickelt. Sie steigern die I/O-Performance am Server auf 500.000 IOPS (Input/Output Operations per Second) pro Port, was ein wichtiger Faktor für hochgradig virtualisierte Umgebungen ist. Sie unterstützen außerdem neue Funktionen für die Quality-of-Service (QoS) sowie Datenmobilität, die eine schnellere und sicherere Kommunikation zwischen virtuellen Servern und Storage sicherstellen.

Beiersdorf entschied sich für die Brocade 8 Gbit/s-Variante, da der Brocade DCX Backbone ebenfalls mit 8 Gbit/s Blades ausgerüstet wurde. Der Brocade DCX Backbone ist heute mit bis zu 384 Ports mit 8 Gbit/s das leistungsfähigste System für Storage Area Networks.

Durchgängige Kompatibilität

Für Beiersdorf ist die uneingeschränkte Kommunikation des Brocade DCX Backbone mit den bereits vorhandenen McData-Switches sowie die einheitliche Brocade DCFM-Administrationsoberfläche ein wichtiger Vorteil. Die Administrationssoftware DCFM wurde von Brocade so entwickelt, dass alle Systeme zentral eingerichtet und verwaltet werden können und ein nahtloser Übergang von älteren Brocade oder McData-Technologien zu den modernen Brocade DCX Backbones möglich ist.

Auch die Brocade HBAs lassen sich über DCFM administrieren und sind somit voll in das Gesamtsystem eingebunden. Dies erspart den Administratoren bei Beiersdorf nicht nur viel Zeit, sondern verringert auch die Komplexität im gesamten Netzwerk.

Schnell produktiv

Bereits im April 2009 wurden nach einer kurzen Testphase die Brocade DCX Backbones und die ersten Server mit den neuen Brocade HBAs in den beiden redundant aufgebauten Rechenzentren installiert und in die Produktion aufgenommen. Nach den problemlosen Erstinstallationen wurde die Modernisierung Schritt für Schritt durchgeführt. Ziel von Beiersdorf war es, alle wichtigen Server so schnell wie möglich auszutauschen und an das leistungsfähige Brocade DCX Backbone über den Brocade HBAs anzuschließen.

Einige unwichtigere Server sollen auch mittelfristig an den älteren McData-Switches angeschlossen bleiben, eine Modernisierung ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht erforderlich, zumal auch die älteren McData-Switches über die neue DCFM-Administrationsoberfläche verwaltet werden können.

Ende November 2009 waren bereits 50 Prozent der Server an den Brocade DCX Backbone angeschlossen und im ersten Quartal 2010 sollen alle nötigen Serverumstellungen erledigt werden.

Mit Longwave Booten aus dem SAN

Eine besondere Herausforderung beim Einsatz der neuen Technologie ist das Booten aus dem SAN und zwar direkt von den Brocade DCX Backbones unter Einbindung der Longwave/Singlemode-Technologie. Diese Kernanforderung war werksseitig von Brocade bereits in den HBAs sowie in den Brocade DCX Backbones implementiert. Nach einem sehr kurzen Test waren alle Funktionen rund um Longwave/Singlemode stabil und konnten produktiv eingesetzt werden.

"Die Lösung von Brocade hat sich nahtlos in unsere IT-Landschaft eingegliedert, und wir können heute sowohl die neuen als auch die älteren SAN- und Connectivity-Komponenten mit nur einer Administrationsoberfläche verwalten. Dies erspart uns sehr viel Zeit und auch die Komplexität der gesamten Umgebung wurde vereinfacht. Sobald die Modernisierung komplett abgeschlossen ist, wollen wir uns den vielen, auch für uns teilweise nützlichen Funktionen der Brocade DCFM-Software widmen. Derzeit nutzen wir DCFM als Standard-Administrationsplattform und haben die Vorteile vieler zusätzlicher Funktionen noch nicht im Einsatz", sagt Haroun Samadi, Manager SAN & Archive Services bei der BSS Beiersdorf Shared Services GmbH. (Brocade: ra)

 

Über Brocade
Brocade (Nasdaq: BRCD) entwickelt hochleistungsfähige, kosteneffiziente und hochverfügbare Netzwerklösungen, welche für die komplexen und datenintensiven Umgebungen von heute die Konnektivität optimieren, so dass der unternehmerische Nutzen der Daten erhöht werden kann.

Weitere Informationen sind unter www.brocade.com zu finden.

Brocade, the B-wing symbol, DCX, Fabric OS, File Lifecycle Manager, MyView, and StorageX are registered trademarks, and DCFM and SAN Health are trademarks of Brocade Communications Systems, Inc., in the United States and/or in other countries. All other brands, products, or service names are or may be trademarks or service marks of, and are used to identify, products or services of their respective owners.

 

 

 

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