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04.04.14 - IT Security-Telegramm


Die Gateway-basierte und als virtuelle Maschine zur Verfügung gestellte Sicherheits-Appliance nutzt zum Schutz der E-Mail-Kommunikation standardmäßig die asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren S/MIME und OpenPGP
Mit "Endpoint Application Control" können IT-Verantwortliche die Installation und Ausführung unerwünschter Applikationen auf den Endgeräten verhindern



04.04.14 - Einheitliche Plattform für Polizeidienststellen: Lösungen für Bündelfunk und für die Koordination von Rettungseinsätzen und Notfallmaßnahmen
Auf der diesjährigen CeBIT präsentierte die chinesische Telekommunikationsanbieterin ZTE die neue Generation ihrer U-Safety-Lösung für Institutionen und Behörden der öffentlichen Sicherheit. Die "ZTE U-Safety"-Lösung bietet Institutionen für Notfalleinsätze und Polizeidienststellen Lösungen für Bündelfunk und für die Koordination von Rettungseinsätzen und Notfallmaßnahmen. Die neue Generation der U-Safety-Lösung wurde um ZTEs Bündelungstechnologie für Multimedia-Übertragungen über LTE-Mobilfunk, um ein Indizienanalysesystem sowie Plattformen für Polizeidienststellen und Überwachungsanlagen für die öffentliche Sicherheit erweitert. Mittels Big Data-Analyse, Cloud Computing und der Verbindung intelligenter Geräte über das Internet of Things wurde U-Safety zu einer intelligenten und effizienten Lösung weiter entwickelt.

04.04.14 - VDI-Lösung ab 25 virtuellen Desktops: "DataCore VDS" in der Version 2.1 verfügbar
DataCore bietet ihre "Virtual Desktop Server" (VDS)-Software ab sofort in der Version 2.1 an. "DataCore VDS" ermöglicht kleinen und mittleren Unternehmen den kosteneffizienten Aufbau einer Virtual Desktop Infrastruktur (VDI) ab 25 virtuellen Desktops. Das Update integriert eine Hot Standby-Funktion und unterstützt Windows Server 2012 und 2012 R2, Single Sign-on (SSO)-Zugriff und Active Directory (AD). Weiteren Optimierungen vereinfachen die Anwendung der VDS-Software, darunter zusätzliche Wizards, Tools und Templates für die Integration mit Microsoft VDI- und Remote Desktop-Umgebungen.

04.04.14 - "Endpoint Application Control": Ausführung nicht-autorisierter Applikationen wird verhindert
Veraltete, nicht vertrauenswürdige oder schädliche Applikationen haben Auswirkungen auf die Sicherheit, auf Netzwerk- oder Rechenressourcen und sie können die Produktivität der Anwender beeinträchtigen. Mit "Endpoint Application Control" können IT-Verantwortliche die Installation und Ausführung unerwünschter Applikationen auf den Endgeräten verhindern: Die Lösung unterbindet die Verbreitung von Malware und Zero-Day-Angriffen, sie verhindert die Ausführung nicht-autorisierter Applikationen (Whitelisting und Blacklisting) und sie unterstützt Unternehmen dabei, gesetzliche Richtlinien einzuhalten im Zweifelsfall ist auch der Nachweis über die Rechtmäßigkeit der eingesetzten Anwendungen möglich.
Die Gefahren, die von veralteten, nicht vertrauenswürdigen oder schädlichen Applikationen ausgehen können, sind vielfältig: Sie können das Ansprechverhalten der Endgeräte, die Produktivität der Anwender oder die Netzwerk- oder Rechenressourcen beeinträchtigen. IT-Verantwortliche benötigen daher einen Überblick darüber, welche Anwendungen im Netzwerk ausgeführt werden. Sie müssen beispielsweise wissen, wie viele Lizenzen einer kostenpflichtigen Software bereits im Einsatz sind. Sie müssen sicherstellen, dass nicht-autorisierte Software nicht installiert oder wenn sie bereits installiert ist nicht ausgeführt wird. Und sie müssen mit der wachsenden Anzahl an gesetzlichen Richtlinien (Stichwort "Compliance") umgehen.

04.04.14 - G&D liefert Vodafone Deutschland ein SIM-kartenbasiertes System zur Verschlüsselung der mobilen Kommunikation
Vodafone Deutschland bietet ihren Firmen- und Behördenkunden die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der mobilen Kommunikation auf Basis der SIM-Karte an. Die Lösung hat Giesecke & Devrient (G&D), Anbieterin von mobilen Sicherheitslösungen, gemeinsam mit Vodafone entwickelt. "Secure SIM Data" verschlüsselt und signiert E-Mails, Dokumente, Datenträger und VPN-Verbindungen. Das ist bereits das zweite Produkt zur Sicherung der mobilen Kommunikation, das Vodafone mit ihrem Sicherheitspartner G&D anbietet. Seit längerem offeriert die Netzbetreiberin ihren Kunden die Möglichkeit zur sicheren Anmeldung zum Unternehmensnetz und der Datenwolke auch dabei liefert die neueste SIM-Technologie von G&D den Schlüssel.

04.04.14 - Sichere E-Mail-Verschlüsselung für Managed Service-Provider
Die IT-Security Group bietet ab sofort mit "Secure Cloud MailEncryption MSP" eine sichere E-Mail-Verschlüsselung für Managed Service-Provider an. Die Gateway-basierte und als virtuelle Maschine zur Verfügung gestellte Sicherheits-Appliance nutzt zum Schutz der E-Mail-Kommunikation standardmäßig die als sehr sicher geltenden asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren S/MIME und OpenPGP. Angeboten wird die Lösung über ein "Revenue Sharing"-Vertriebsmodell. Hierbei wird dem Service-Provider für sein Rechenzentrum eine vollständig einsatzfähige Appliance zunächst kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gebühren fallen also erst dann an, wenn ein Kunde des Service-Providers diesen Dienst auch tatsächlich nutzt.
E-Mail ist die mit Abstand am häufigsten verwendete Anwendung im Internet. So werden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes täglich weltweit etwa 90 Milliarden geschäftliche E-Mails verschickt. Wie gefährlich es allerdings sein kann, geschäftliche und persönliche Daten einfach unverschlüsselt über das Internet zu versenden, zeigte nicht zuletzt der PRISM-Skandal. Das insbesondere von kleineren und mittelständischen Unternehmen bisher oft noch sehr stiefmütterlich behandelte Thema "E-Mail-Verschlüsselung" gewinnt daher zunehmend an Bedeutung. Bis dato gibt es allerdings nur vereinzelte Service-Provider, die ihren Kunden einen solch hohen Sicherheitsstandard überhaupt anbieten können. Denn bisweilen besteht der Schutz zumeist nur darin, die Verbindung zum Provider mithilfe eines SSL-Zertifikats zu schützen.

04.04.14 - GID nimmt hybride SAN-Systeme aus der Hyper ISE-Familie von X-IO ins Portfolio
Als Spezialistin für Datensicherheit, Storage, Backup, Archivierung und Datendistribution in Unternehmen und Organisationen hält die Global Information Distribution GmbH (GID) ein umfassendes Lösungsangebot bereit. Es wird laufend den aktuellen und künftigen Bedürfnissen der Kunden angepasst. Mit der Übernahme hybrider SAN-Systeme aus der "Hyper ISE"-Familie von X-IO ins Portfolio reagiert das Kölner Systemhaus jetzt auf den steigenden Bedarf an hoher Performance mit geringer Antwortzeit. Sie eignen sich für den Einsatz in der Desktop- und Server-Virtualisierung, bei Transaktionsverarbeitung, Data Warehousing und Business Intelligence.

04.04.14 - Wave bietet offene Standards für eine leistungsstarke Authentisierung
Wave Systems gibt ihren Beitritt zur FIDO (Fast IDentity Online)-Alliance bekannt. Das Branchenkonsortium FIDO hat sich zum Ziel gesetzt die Online-Authentifizierung zu revolutionieren. FIDO-Mitglieder verpflichten sich dazu, Technologie untereinander auszutauschen und bei der Entwicklung offener Spezifikationen für universale und starke Authentifizierung zusammenzuarbeiten und damit sicherzustellen, dass FIDO-Authentifizierungsmethoden interoperabel, sicherer, privat und leichter umzusetzen sind.

04.04.14 - "Security Connected" bietet End-to-End-Schutz mit Lösungen für gehärtete Embedded-Systeme
McAfee stellte ihre neue Initiative für den Schutz von Energie-Ökosystemen vor. Sie bietet einen End-to-End-Schutz von Energie-Ökosystemen von der Produktion über die Bereitstellung bis hin zur Analyse intelligenter Versorgungsnetze. Energie ist ein kritischer Teil unseres Alltags und um Unternehmungen von morgen zu schützen, müssen die steigenden Sicherheitsanforderungen bereits heute in die Systeme integriert werden. Durch diese Initiative vereinigt McAfee erstmals den Schutz des gesamten Ökosystems und bietet dynamischen Schutz durch die Integration verschiedener Technologien und Partnerschaften.


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Meldungen vom Vortag

03.04.14 - LogRhythms neue "Identity Interference Engine" verknüpft Benutzer-IDs mit Security-Ereignissen

03.04.14 - Sicherheits- und Compliance-Problem von BYOD lösen

03.04.14 - Verschlüsselte Telefonie mit Verschlüsselungs-App "Secure Call"

03.04.14 - "2014 Mobile Malware Report": Malvertising löst Pornoseiten als größte Bedrohung für Mobilgeräte ab

03.04.14 - "McAfee Labs Threats Report Q4-2013": Untergrundmarkt unterstützt Point-of-Sales-Cybercrime vom Coding bis zum Verkauf; digital signierte Malware durch Content-Distribution-Netzwerke in 2013 verdreifacht

03.04.14 - Cyber-Sicherheits-Checks in der Praxis: BSI und ISACA veröffentlichen Leitfaden

03.04.14 - Verschlüsselungs-Workshop: Wie sich vertrauliche Daten mit Endpoint Encryption von Trend Micro zuverlässig schützen lassen

03.04.14 - Studie: 40 Prozent der Unternehmen nutzen oder planen Big Data Lösungen

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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