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09.12.14 - IT Security-Telegramm


Mit dem "Attack Mitigation Service" von Radware verfügen Unternehmen über eine "Always on"-Abwehr gegen Cyber-Attacken
"Ashampoo HDD Control 3" bietet ein Frühwarnsystem gegen drohende Ausfälle und verschafft Nutzern Zeit, wertvolle Daten in Sicherheit zu bringen



09.12.14 - "Thunderbolt 2"-RAID-System mit sechs Festplatteneinschüben
Die starline Computer GmbH präsentiert mit dem "Areca ARC-5028T2" ein schnelles "Thunderbolt 2"-RAID-System mit sechs Festplatteneinschüben. Das ARC-5028T2 ist ideal für den 4K Video-Workflow unter MAC OS X und Windows geeignet und kann große Kapazitäten bereitstellen (aktuell 40TB mit 6x 8TB HGST-Festplatten bei RAID Level 5). Es können handelsübliche Festplatten eingebaut, oder das System komplett mit Festplatten und/oder SSDs geordert werden.

09.12.14 - "VMstore"-Reihe: "T800"-Reihe benötigt nur ein Viertel des herkömmlichen Rack-Platzes
Tintri, Herstellerin von Speicherlösungen für Virtualisierungs- und Cloud-Umgebungen, hat die "Tintri VMstore T800"-Reihe vorgestellt. Gleichzeitig bietet das Unternehmen auch ein Update seines Betriebssystems "Tintri OS" an, das ab sofort in der Version 3.1 verfügbar ist. Die Tintri VMstore T800-Reihe besteht aus den drei VMstore-Modellen T880, T850 und T820. Mit der nativen Datenverwaltung auf VM-Ebene von Multi-Hypervisor-Umgebungen ist die VMstore T800-Reihe geeignet für virtualisierte Umgebungen und Private Cloud-Systeme mit Hunderten oder Tausenden virtuellen Maschinen.

09.12.14 - Neue Angebote für Microsoft-Azure-Kunden: E-Mail-Management und Spam-Firewall, Erweiterung der Web Application Firewall
Der "Barracuda Message Archiver" und die "Barracuda Spam Firewall" sind ab sofort im Marketplace von Microsoft Azure verfügbar. Barracuda Networks erweitert damit ihr Angebot in der Public Cloud. Anwender, die ihre E-Mail-Infrastruktur in der Cloud betreiben, profitieren nun von der nahtlosen Integration der Kontroll- und Management-Funktionen sowie einem umfassenden Schutz. Für Kunden, die die Barracuda Web Application Firewall in Azure nutzen, werden die Authentifizierung von Applikationen und die User-Verwaltung einfacher.

09.12.14 - Unternehmensdaten schützen: Landesk integriert "Secure Mobile Email" von LetMobile
Landesk integriert "Secure Mobile Email" von LetMobile in ihre eigenen Lösungen. Die Gateway-basierte Sicherheitslösung für Enterprise Mobility ist ab sofort für neue wie auch Bestandskunden von Landesk erhältlich. Mit der Integration von "Secure Mobile E-Mail", die Landesk im Mai 2014 im Zuge der LetMobile-Akquisition übernommen hat, folgt die IT-Anbieterin ihrer Strategie, die weltweit führende Autorität für benutzerorientierte IT zu sein.

09.12.14 - "NexentaConnect for VMware Virtual SAN" ermöglicht die Schaffung einer hyperkonvergenten Speicherlösung für Virtual-SAN-Implementierungen
Nexenta kündigte die Verfügbarkeit des "NexentaConnect for VMware Virtual SAN" an. Das Produkt vereinfacht und optimiert die Bereitstellung und die Verwaltung von Dateidiensten auf "VMware Virtual SAN" und macht damit hyperkonvergente Lösungen ohne externe Speicher-Arrays möglich.
VMware Virtual SAN, das für VMware-vSphere-Umgebungen entwickelt wurde, ist das erste Speicherprodukt, das manuelle Speicheraufgaben automatisiert und so ein effizienteres sowie kostengünstigeres Betriebsmodell für SANs liefert. NexentaConnect for VMware Virtual SAN wird unter Nutzung der Speicherrichtlinien auf VM-Ebene auf dem Virtual SAN ausgeführt und stimmt den Speicher automatisch sowie dynamisch auf die Systemanforderungen ab.

09.12.14 - Frühwarnsystem: Datenverlust erkennen, bevor Ausfälle entstehen
Datenverlust ist ärgerlich, ein Totalausfall der Festplatte eine Katastrophe. "Ashampoo HDD Control 3" bietet ein Frühwarnsystem gegen drohende Ausfälle und verschafft Nutzern Zeit, wertvolle Daten in Sicherheit zu bringen, bevor der Crash passiert. Ashampoo HDD Control 3 präsentiert sich nach dem Start aufgeräumt und übersichtlich. Alle wichtigen Informationen werden gebündelt auf der Startseite präsentiert und informieren Nutzer umfassend über den "Gesundheitszustand" vorhandener Festplattenlaufwerke.

09.12.14 - Neuer Service schützt gegen heute übliche DDoS-Angriffe in Unternehmen
Radware, Anbieterin für Anwendungssicherheit und Application Delivery in virtuellen und Cloud-Rechenzentren, bietet einen neuen Service, der umfassend gegen die heute üblichen DDoS-(Distributed Denial of Service-)Angriffe in Unternehmen schützen soll. Mit dem "Attack Mitigation Service" (AMS) verfügen Unternehmen über eine "Always on"-Abwehr gegen Cyber-Attacken, die sämtliche derzeit vorkommenden Angriffsarten abdeckt.

09.12.14 - Malware-Trend: Mehr Banking-Attacken auch mobil
Zwischen Juli und September 2014 wurde über ein Viertel (28,3 Prozent) der deutschen Teilnehmer des "Kaspersky Security Networks (KSN)" mindestens einmal beim Surfen im Internet attackiert. Zudem vereinen die deutschen KSN-Nutzer die drittmeisten weltweit durchgeführten Angriffe durch Finanzschädlinge auf sich. Diese Zahlen und Trends gehen unter anderem aus dem aktuellen Malware-Report von Kaspersky Lab für das dritte Quartal 2014 hervor.


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Meldungen vom Vortag

08.12.14 - "Panda Antivirus for Mac" kompatibel mit Yosemite Update

08.12.14 - E-Mail-Verschlüsselungstechnologie "Cryptshare": Unkompliziert und ohne Eingriff in die IT-Infrastruktur große Datenmengen versenden

08.12.14 - Shavlik beseitigt bekannte Anfälligkeiten in Drittanbietersoftware mit "Shavlik Patch 2.1"

08.12.14 - Erweiterte Performance, Skalierbarkeit und Servicequalität (QoS) für Software-defined Storage

08.12.14 - Flash-Speicherlösungen: "Nimble Storage Adaptive Flash CS-Series Arrays" jetzt Oracle VM und Oracle Linux Ready

08.12.14 - Zugriff und Bearbeiten von Unternehmensdokumenten ohne das Risiko von Datenlecks

08.12.14 - Report "State of Mobile App Security" zeigt Anstieg bei Hacks der Top 100-Apps

08.12.14 - Sans Institut wird Multiplikator der Allianz für Cyber-Sicherheit

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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