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10.06.14 - IT Security-Telegramm


Die jüngste Version der "Barracuda NG Firewall" ermöglicht den Schritt hin zu neuen Topologien, wie sie im Microsoft Ökosystem angeboten werden
Der "Password Protector" von Applied Security (apsec) verbirgt sämtliche Passwörter, PIN-Codes, Geheimzahlen und zusätzliche Account-Informationen hinter einem Master-Passwort



10.06.14 - Brocade erweitert die Integration von SAN-Management-Technologie in der "EMC ViPR Software-Defined Storage"-Plattform zur Unterstützung großer SANs
Brocade gab eine erweiterte Integration der Management-Technologie für Storage Area Networks (SAN) in die "EMC ViPR"-Software-Defined Storage Platform bekannt. Dadurch werden größere SANs in hochgradig virtualisierten Cloud-Umgebungen unterstützt. Die zusätzliche Integration für die EMC ViPR-Plattform verbindet Brocade Network Advisor Fibre-Channel-Routing und Logical SAN (LSAN)-Zoning mit der SAN-Management-Software. Dies ermöglicht eine Policy-basierte Automatisierung beim Management und bei der Bereitstellung von Storage-Infrastrukturen unter Verwendung der branchenüblichen Storage Management Initiative (SMI)-Schnittstelle.
In Kombination mit den Vorteilen einer "Brocade Gen-5-Fibre-Channel"-SAN-Lösung ergänzt durch die "Brocade Fabric Vision"-Technologie hilft die Integration von Fibre-Channel-Routing und LSAN-Zoning mit dem "Brocade Network Advisor", Kosten und Komplexität größerer SANs in Rechenzentren in Zukunft zu reduzieren. Der "Brocade Network Advisor" wird von EMC als "Connectrix Manager Converged Network Edition" (CMCNE) vertrieben.

10.06.14 - "Barracuda NG Firewall" erweitert Unterstützung für Microsoft-Umgebungen
Barracuda Networks kündigte die Verfügbarkeit neuer Funktionen zur Unterstützung von Microsoft-Umgebungen in den Bereichen Windows Remote Desktop-Dienste, Virtualisierung und Public Cloud an. Klaus Gheri, Vice President Network Security bei Barracuda, sagte: "Der Markt verlagert sich weiterhin von der traditionellen Netzwerk-Firewall hin zur Next Generation Firewall. Dies geht einher mit der Verlagerung von Desktop, vor Ort installierter Server-Hardware hin zu modernen Computing-Umgebungen. Mit der jüngsten Version der Barracuda NG Firewall ermöglichen wir unseren Kunden den Schritt hin zu neuen Topologien, wie sie im Microsoft Ökosystem angeboten werden. Dazu gehören Hyper-V-Virtualisierung sowie Public Cloud-Infrastrukturen von Microsoft Azure."

10.06.14 - Adva Optical Networking führt 100G Metro mit eingebauter Verschlüsselung ein
Adva Optical Networking gab die Markteinführung von "100G Metro" mit integrierter Echtzeit-Verschlüsselung bekannt. Die "Adva FSP 3000" ist ein Produkt, welches 100Gbit/s Datenströme verschlüsselt übertragen kann. Diese Erweiterung der 4x28G Technik setzt nach Herstellerangaben neue Maßstäbe für 100Gbit/s Bandbreitendienste.
"Nie zuvor war die Sicherheit und Integrität der Daten von solch herausragender Wichtigkeit. Unser Bewusstsein für Datenschutz hat sich nachhaltig geändert", sagte Uli Schlegel, Director Business Development Data Center bei Adva Optical Networking. "Heartbleed und andere Angriffe auf die Informationssicherheit haben uns klar gemacht, wie gefährdet betriebsnotwendige Daten durch Diebstahl und böswillige Manipulationen sind. Diese Situation wird durch die enorme Zunahme des Datenvolumens weiter verschärft. Die Übertragung und der Schutz von Daten verlangen besondere Lösungen, die beides gleichzeitig machen. Genau dadurch zeichnet sich unsere 100G Metro-Lösung mit eingebauter Verschlüsselung aus."

10.06.14 - Passwörter, Geheimzahlen und Zugangsdaten sicher speichern passwortgeschützt auf dem iPhone und in der iCloud
Wer den "Password Protector" von Applied Security (apsec) auf seinem iPhone installiert, kann darin alle vertraulichen Zugangsdaten speichern, die er am Arbeitsplatz, für Internet- und E-Mail-Accounts, Online-Shops oder bei Bankgeschäften benötigt. Die App verbirgt sämtliche Passwörter, PIN-Codes, Geheimzahlen und zusätzliche Account-Informationen hinter einem Master-Passwort. Der Vorteil: "Anwender müssen sich nur noch das Passwort für die App merken, um Zugriff auf viele unterschiedliche Zugangsdaten zu bekommen", erklärt Sven-Torsten Scherz, Produktmanager bei apsec.
"Der verschlüsselte Datenspeicher ist vor allem für diejenigen wichtig, die Wert auf sichere Passwörter legen etwa mindestens zwölfstellige Kombinationen aus Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Zeichen. Diese lassen sich meist nicht so einfach auswendig lernen", berichtet Sven-Torsten Scherz. Der "Password Protector" ersetzt den klassischen Notizzettel als Zwischenspeicher, aber nicht nur das: Die Software ist auch in der Lage, sichere Passwörter nach den Vorgaben des Nutzers selbst zu erzeugen. Ein großes Plus für alle, die in regelmäßigen Zeitintervallen neue Zugangsdaten einsetzen müssen oder wollen. Um diese angemessen zu schützen, verschlüsselt die App sämtliche Daten nach AES 256 (Advanced Encryption Standard).

10.06.14 - Mit der "Bitdefender Tech-Unterstützung" den PC von gefährlichen Viren und Spyware befreien
Bitdefender führt die "Tech-Unterstützung" nun auch für deutsche Kunden ein. Über die Bitdefender-Webseite haben Anwender die Möglichkeit, direkt Kontakt zu einem Service-Techniker aufzunehmen und lästige, komplizierte Computerprobleme zu lösen und den PC von gefährlichen Viren und Spyware zu befreien.
Fehlermeldungen, die beim Booten immer wieder auftauchen, der Drucker wird nicht gefunden, der Browser benötigt mehrere Minuten, um eine Webseite zu laden kaum etwas kostet PC-Nutzer mehr Zeit und Nerven als lästige Computerprobleme. Bitdefender sorgt mit ihrer Tech-Unterstützung schnell und unkompliziert für Abhilfe: Mit diesem neuen Service steht Interessierten per Telefon, E-Mail und Live-Chat ein kompetentes Team von Bitfender-Computerexperten zur Verfügung, das PC-Nutzern dabei assistiert, Systemfehler zu beheben, ihren PC von Viren zu befreien und zu optimieren.

10.06.14 - CenturyLink launcht "Mitigation Appliance" für ihren "DDoS Mitigation Service"
CenturyLink launcht eine "Mitigation Appliance" für den "DDoS Mitigation Service" von CenturyLink Technolgy Solutions. Dadurch sollen Unternehmen ihre IT-Infrastruktur besser vor Distributed-Denial-of-Service Attacken (DDoS) schützen können. Eine DDoS-Attacke tritt auf, wenn eine Vielzahl kompromittierter Systeme versuchen ein Ziel, wie beispielsweise eine Website, mit so vielen Anfragen zu überfordern, dass der Dienst für echte Anfragen normaler Nutzer nicht mehr zur Verfügung steht. Und die Zahl der DDoS-Angriffe auf Unternehmen nimmt immer weiter zu: Dies zeigt eine aktuelle Umfrage von CenturyLink Technology Solution aus dem Jahr 2013, bei der die Hälfte der befragten IT-Entscheider angaben, dass sie innerhalb der letzten 3 Jahre einem solchen Angriff ausgesetzt waren.
Die DDoS Mitigation Services sind eine wirksame Maßnahme, um sich vor DDoS-Attacken zu schützen. Dabei wird schädlicher Datenverkehr durch eine Mitigation Appliance bereits im Netzwerk identifiziert, noch bevor er die IT-Infrastruktur des Unternehmens erreichen kann. Überwacht von einem Team aus Sicherheitsexperten analysiert das weltweite Mitigation System von CenturyLink den Datenverkehr rund um die Uhr, um schädliche Datenpakete zu identifizieren und zu entfernen. Die Lösung schützt IT-Infrastrukturen, die mit dem Netzwerk von CenturyLink verbunden sind, egal ob sie in einem der weltweit 55 Rechenzentren von CenturyLink, On-Premise oder dem Netzwerk eines Drittanbieters gehostet werden.

10.06.14 - Vertriebspartnerschaft für den Schweizer Markt: Tech Data Azlan Schweiz vertreibt Software-defined Storage-Lösungen von DataCore
DataCore Software hat mit Tech Data Azlan Schweiz einen Distributionsvertrag geschlossen. Der Value Added Distributor vertreibt die Software-defined Storage-Lösung "SANsymphony-V" mit Virtual SAN-Funktionalität sowie den DataCore Virtual Desktop Server (VDS) für kleine und mittlere Unternehmen. Durch die Kooperation können Partner, Reseller und Systemhäuser Virtualisierungslösungen für komplett virtualisierte Rechenzentren aus einer Hand beziehen und Wachstumspotenziale in der Schweiz noch besser nutzen.
Michel Bohren, Director Azlan Enterprise Schweiz: "Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit DataCore bei Tech Data Azlan Schweiz. Wir sehen DataCore als eine wertvolle und wichtige Ergänzung in der Value Distribution und können unseren Partnern ab sofort auch im Bereich Software-defined Storage zuverlässige, ausgereifte und erprobte Lösungen von einem renommierten Hersteller anbieten."
SANsymphony-V ist eine herstellerübergreifende Software-defined Storage (SDS)-Lösung für Unternehmensanforderungen in kleinen, mittleren und großen Unternehmen. Die Software bildet eine aktive, transparente Virtualisierungs- und Managementschicht über verschiedene Speichergeräte hinweg und stellt sämtliche Enterprise-Funktionen wie synchrone Spiegelung mit Auto-Failover, flexibles Auto-Tiering, High Speed-Caching, Continuous Data Protection, Thin Provisioning, Replikation und Migration herstellerunabhängig in der kompletten Infrastruktur zur Verfügung. Durch den Software-Ansatz einer zentralen Speicherplattform unabhängig von Herstellern, Marken und Modellen profitieren Kunden von höhere Kosteneffizienz und Investitionssicherheit sowie gleichzeitig optimaler Performance und Ausfallsicherheit ihrer geschäftskritischen Applikationen.

10.06.14 - IT-Dienstleister INS ersetzt "HP Data Protector" durch "NovaBackup DataCenter"
INS sichert ihre drei Rechenzentren in Frankfurt, Hannover und Zürich mit "NovaBackup DataCenter". Mit der Netzwerk-Backup-Software von NovaStor löste INS eine Installation von "HP Data Protector" ab. Der Schutz der Kundendaten gehört zu den grundlegenden Pflichten von IT-Dienstleistern und Hosting-Anbietern. Gleichzeitig können Hoster nur im Wettbewerb bestehen, wenn sie die Verfügbarkeit der Kundendaten ohne Zusatzkosten gewährleisten. Doch bei INS erzeugte eine Installation von HP Data Protector laut Anwenderangaben hohen Administrationsaufwand bei Datensicherungen.


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Meldungen vom Vortag

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06.06.14 - Dell Software erweitert "Dell One Identity": Integration von Dells Identity "Governance and Privileged Management"-Lösungen bietet ein Komplettangebot für das Verwalten des Zugangs aller Nutzer, unabhängig von ihrer Rolle oder ihrer Zugangs-Level

06.06.14 - Der neue Diebstahlschutz der "Eset Mobile Security" erkennt potenziell gefährliche Situationen für Android-Smartphones

06.06.14 - Nimble Storage schließt Vertriebsvereinbarung mit Ingram Micro Europe

06.06.14 - Neuer Partner in Slowenien: Astec und apsec arbeiten zusammen für IT-Sicherheit

06.06.14 - Secucloud: Sicherheitslösung des gleichnamigen Herstellers startet Anschlussfinanzierung via Crowdfunding

06.06.14 - Vereinfachte Authentifizierung: Spezifikationen bereitstellen, die eine realisierbare Alternative zu Passwörtern bieten

06.06.14 - Anonymisierungsdienst informiert zu staatlichen Ermittlungsvorgängen, Urheberrechtsanfragen und Beschwerden von Webseiten-Betreibern und Einzelpersonen



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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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