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11.04.14 - IT Security-Telegramm


Barracuda Networks reagiert auf die gestiegene Akzeptanz für Security-Angebote auf Windows Azure mit "Barracuda NG Firewall"
CeBIT-Messebesucher zeigten am Stand von Rohde & Schwarz großes Interesse an dem "Sitline ETH 40G", einem Ethernet-Verschlüsseler mit 40Gigabit/s Datendurchsatz



11.04.14 - Datenschutz-Anforderungen automatisiert und zuverlässig prüfen
Cloud Computing bietet öffentlichen Einrichtungen und mittelständischen Unternehmen flexible und kosteneffiziente Chancen für vernetzte Zusammenarbeit. Doch Unsicherheiten bezüglich Datenschutz und IT-Sicherheit halten diese potenziellen Anwender oft davon ab, Cloud Computing-Services zu nutzen. Selbst ein Datenschutz-Audit beim Cloud-Anbieter durchzuführen und die Einhaltung der Sicherheits- und Datenschutzvorgaben regelmäßig zu kontrollieren, stellt für Behörden und KMU ein massives Problem dar.

11.04.14 - Barracuda erweiterte Security-Angebot auf Windows Azure um "Barracuda NG Firewall"
Barracuda Networks stellte die "Barracuda NG Firewall" auf der Windows Azure-Plattform zur Verfügung. Sie ist dort neben der "Barracuda Web Applikation Firewall" das zweite Barracuda-Security-Produkt. Damit reagiert das Unternehmen auf die gestiegene Akzeptanz für Security-Angebote auf Windows Azure.
"Wir sehen, dass Kunden erfolgreich die Barracuda Web Application Firewall einsetzen, um die Sicherheit ihrer Applikation auf Windows Azure zu steigern", sagt Jan Poczubutt, Director Enterprise ADC & WAF Sales bei Barracuda. "Mit der Barracuda NG Firewall auf Windows Azure ist es Kunden möglich, mehrschichtige Netzwerke innerhalb Windows Azure sicher bereitzustellen und zugleich performante Konnektivität zwischen Cloud, Niederlassungen und Client-Geräten zu bieten."

11.04.14 - Hardware-Sicherheit mit einfacher Installation und starker Verschlüsselung
Ab sofort ist "cgBoot", ein Produkt für sicheren Festplattenschutz im microSD-Format, online erhältlich. certgate präsentierte ihr Produkt, das auf eine Zwei-Faktor-Authentifizierung setzt. Mithilfe softwarebasierter "TrueCrypt"-Festplattenverschlüsselung gepaart mit der Hardware-Sicherheit der Kryptokarte von certgate können unternehmenskritische Daten so innerhalb von fünf Minuten verschlüsselt werden, denn danach ist die Installation abgeschlossen.

11.04.14 - Prolexic Issues High Alert DDoS Attack Threat Advisory
Prolexic Technologies specialist in Distributed Denial of Service (DDoS) protection services, now part of Akamai, issued a high alert threat advisory on NTP amplification DDoS attacks. This attack method has surged in popularity this year, fueled by the availability of new DDoS toolkits that make it simple to generate high-bandwidth, high-volume DDoS attacks against online targets.

11.04.14 - Mobile Security: Lookout ernennt Jim Dolce zum neuen CEO
Lookout gibt die Ernennung ihres neuen CEO bekannt: Jim Dolce (50) löst ab sofort den bisherigen Geschäftsführer und Gründer John Hering ab. In seiner neuen Rolle als Vorstandsvorsitzender wird Hering vermehrt aktiv dem Tagesgeschäft nachgehen. "Ich freue mich sehr, Jim Dolce im Lookout-Team begrüßen zu können. Mit seiner langjährigen Erfahrung wird er Lookout bei ihrer Wachstumsphase unterstützten. Jim hatte schon früh führende Positionen in Unternehmen in den Bereichen Netzwerke und Mobilfunk inne, sodass sein Werdegang stets eng mit der mobilen Welt verknüpft war", sagt John Hering, Executive Chairman und Gründer von Lookout.

11.04.14 - ING Direct entscheidet sich beim Schutz wichtiger Dateien für "Varonis DatAdvantage"
Mithilfe von "DatAdvantage" von Varonis Systems ist ING Direct jetzt in der Lage genau zu identifizieren, wer auf Datensätze zugreift und sie gegebenenfalls ändert. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass nur autorisierte Aktionen ausgeführt werden. Gleichzeitig werden sämtliche Berechtigungen angezeigt und verwaltet, um die gesetzlichen Vorgaben für Finanzdienstleister leichter einhalten zu können.

11.04.14 - Verschlüsselter Austausch sehr großer Datenmengen in Echtzeit
Zum Abschluss der CeBIT 2014 zieht Rohde & Schwarz SIT eine positive Bilanz: Insbesondere zeigten die Messebesucher großes Interesse an dem "Sitline ETH 40G", einem Ethernet-Verschlüsseler mit 40Gigabit/s Datendurchsatz, der während der CeBIT Weltpremiere feierte.
"Nicht zuletzt infolge der Schlagzeilen der vergangenen Monate steigt die Nachfrage nach unseren Verschlüsselungslösungen stetig", so Peter Rost, Leiter Produktmanagement bei Rohde & Schwarz SIT. "Die große Resonanz übertraf am Ende selbst unsere Erwartungen." Dabei interessierten sich nicht nur Messebesucher und Journalisten für die innovative Lösung zur Verschlüsselung von Big Data. Auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière informierte sich auf dem Stand von Rohde & Schwarz SIT über die neuesten Entwicklungen in der Verschlüsselungstechnologie.
"Das enorme Interesse hat uns bestätigt, dass unsere Lösungen den Anforderungen des Marktes gerecht werden", unterstreicht Rost. "Ein zuverlässiger Datenschutz ohne Beeinträchtigung der Netzwerkperformance ist heute gefragter denn je."
Das Sitline ETH 40G wurde speziell für den verschlüsselten Austausch sehr großer Datenmengen in Echtzeit konzipiert. Die Lösung optimiert die performancekritischen Faktoren Bandbreite, Latenz, Quality-of-Service, Portdichte und Energieverbrauch in einem einzigen Gerät. Die Verschlüsselung erfolgt dabei bereits auf der sogenannten Sicherungsschicht (Layer2), was einen zusätzlichen Vorteil bringt: Der Security-Overhead gegenüber IP-Verschlüsselung (Layer3) ist um bis zu 40 Prozent reduziert das spart Bandbreite. Vor allem für Betreiber und Nutzer von Rechenzentren, für den Einsatz in Backbone-Netzen und der Standortkopplung innerhalb von Unternehmen ist diese neue Geräteklasse ideal: Sie bietet Schutz in öffentlichen und privaten Netzen, ohne Abstriche bei deren Leistungsfähigkeit.

11.04.14 - Neue Watering-Hole-Attacke auf den Energiesektor
Das Research-Team der "Zscaler ThreatLabZ" hat Ende Februar eine neue "Watering-Hole"-Attacke beobachtet, die speziell auf den Energiesektor abzielte. Der Angriff kompromittierte die Webseite einer Kanzlei, die für Energieversorgungsunternehmen tätig war. Angriffe wie dieser jüngste Vorfall demonstrieren sinnfällig wie komplex die Vorgehensweise von Cyberkriminellen geworden ist.


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Meldungen vom Vortag

10.04.14 - Sicheres Messaging für Unternehmen nach deutschen Datenschutzanforderungen

10.04.14 - "VMware Virtual SAN" soll Storage für virtuelle Umgebungen vereinfachen

10.04.14 - Industrie 4.0 hat deutlich an Fahrt aufgenommen: Fast jedes vierte ITK-Unternehmen bietet Industrie-4.0-Lösungen an

10.04.14 - Bedrohung und Risiken durch öffentliche Internetzugänge: F-Secure rät zu VPN-Verbindungen bei sensiblen Anwendungen

10.04.14 - "Die elektronische Gesundheitsakte: Die "Achillesferse" für die IT-Sicherheit sind die Systeme der Krankenhäuser"

10.04.14 - Innovative Methode spürt Schwachstellen von IT-Anwendungen zuverlässig auf

10.04.14 - Next-Generation-Firewalls: Rohde & Schwarz gibt Akquisition von Adyton Systems bekannt

10.04.14 - Cyberspionage-Kampagne "Turla/Snake" nutzt bekannten Schadcode "Agent.BTZ" als Vorlage

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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