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16.06.14 - IT Security-Telegramm


Malware hat sich in den letzten paar Jahren so weiterentwickelt, dass sie inzwischen in der Lage ist, sich abzuschalten sobald sie in eine "Sandbox"-Umgebung kommt
Mit der Software "DataLocker Configurator" können Administratoren und IT-Verantwortliche die DataLocker-Festplatten auch in größeren Stückzahlen einfach mit individuellen Einstellungen konfigurieren



16.06.14 - Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback warnt vor den Gefahren von "Sexting"
Der bayerische Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback warnte vor den Gefahren von Cybermobbing und insbesondere "Sexting", also dem Weitergeben intimer Fotos unter meist Jugendlichen via Internet und Smartphone. Im Austausch mit Vertretern der Justiz und Schülern des Deutschhaus-Gymnasiums Würzburgs diskutierte er dieses Phänomen und die nicht nur emotionalen sondern auch strafrechtlichen Probleme, die damit einhergehen können. Bausback sagte: "Sexting kann ein Fall für den Staatsanwalt sein. Zum einen ist sehr schnell die Grenze zur Kinder- oder Jugendpornografie überschritten. In manchen Fällen sind auch strafrechtliche Tatbestände wie Nötigung, Bedrohung, sexuelle Nötigung oder Beleidigung erfüllt."

16.06.14 - Cybercrime: 45 Prozent der Diebstähle des Jahres 2013 betrafen keine Daten von Zahlungskarten
Trustwave veröffentlichte den "Trustwave Global Security Report 2014", der zahlreiche Fakten zusammenfasst, welche die Trustwave-Experten über das Jahr 2013 hinweg gesammelt haben: Auf welche Daten haben es die Kriminellen abgesehen? Wer sind die Opfer? Wie konnten die Angreifer eindringen? Wie lange haben die Opfer dafür gebraucht, den Angriff zu bemerken? Und weitere entscheidende Aspekte der Sicherheitsverletzungen.
Als Grundlage dienten den Trustwave-Experten die gesammelten Daten aus 691 untersuchten, tatsächlichen Sicherheitsverletzungen (53,6 Prozent mehr als im Jahr 2012) aus 24 Ländern.

16.06.14 - Hackerangriffe sind Hauptgefahr beim Cloud Computing
Hackerangriffe sind die größte Gefahr für deutsche Unternehmen beim Cloud Computing. Dies geht aus der aktuellen Studie "IT-Sicherheit und Datenschutz 2014" der Nationalen Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit e.V. (Nifis) hervor. 58 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland sehen in Hackern das Hauptrisiko ganz egal, ob es sich dabei um externe Bedrohungen oder um eigene Mitarbeiter handelt. Die Gefahr besteht darin, dass diese sich Zugriff verschaffen und Daten aus der Cloud stehlen oder manipulieren. Der zweite wichtige Nachteil ist laut Nifis der Kontrollverlust über die eigenen Daten, sobald diese auf fremde Server fließen (51 Prozent).

16.06.14 - Wie man Angriffe am besten abwehrt: Fünf Tipps für dynamisches "Sandboxing"
Programmierer von Schadsoftware, so genannter Malware, sind clever und ausdauernd. Jeden Tag bleiben mehr als 200.000 neue Malware-Dateien unentdeckt. Leider sind Angriffe mit neuer Malware häufig erfolgreich: 90 Prozent aller Unternehmen haben innerhalb der letzten 24 Monate einen derartigen Sicherheitsverstoß gemeldet. Es gibt heute durch gezielte Angriffe mehr Datenschutzverletzungen als jemals zuvor, einige davon bleiben jahrelang unentdeckt oftmals deshalb, weil sie unbekannte Sicherheitslücken in traditionellen, signaturbasierten Sicherheitsinfrastrukturen ausnutzen.
Es hat sich herausgestellt, dass Sandboxing Unternehmen vor genau diesen Angriffen schützen kann, weil es dabei unterstützt, unbekannte Malware zu identifizieren. Unglücklicherweise hat sich Malware in den letzten paar Jahren so weiterentwickelt, dass sie inzwischen in der Lage ist, sich abzuschalten sobald sie in eine "Sandbox"-Umgebung kommt. Deshalb ist es unbedingt notwendig, dynamisches "Sandboxing" zu ermöglichen speziell die Nachbildung einer realen Umgebung. Zudem haben ältere Sandboxing-Lösungen Probleme, gerade die gefährlichsten Bedrohungen zu erkennen und anzuzeigen. Außerdem können sie meistens nicht mit anderen fortschrittlichen Sicherheitstechnologien interagieren, um so einen tiefgehenden und intelligenten Schutz aufzubauen.

16.06.14 - Gezielte Angriffe: Die Opfer finden sich nicht nur in den USA
In der Berichterstattung über gezielte Cyberangriffe gewinnt man zunehmend den Eindruck, es seien vor allem westliche Länder, allen voran die USA, und ihre Unternehmen, die Spionageattacken aus dem Internet ausgesetzt seien. Dieser Eindruck ist jedoch genauso falsch wie die Aussage, Antivirus sei tot, wie der aktuelle Bericht meiner Kollegen zu gezielten Angriffen im zweiten Halbjahr 2013 zeigt. In der Tat stehen die USA im Visier der Cyberspione. Gemessen an der Anzahl an Verbindungen von lokal installierter Spionagesoftware mit ihren Befehls- und Kontrollservern im Internet stellt man aber fest, dass noch häufiger Japan und Taiwan von gezielten Angriffen betroffen sind als die Vereinigten Staaten. Auf Platz vier dieser Rangliste folgt übrigens China. Gezielte Angriffe, die immer der Spionage dienen, also wertvolle, weil vertrauliche Informationen abzugreifen versuchen, sind folglich ein globales Problem, bei dem Täter und Opfer weniger scharf voneinander zu trennen sind, als es vielleicht wünschenswert wäre.

16.06.14 - SANS Institut richtet "Pen Test Berlin 2014" aus
Vom 16. bis 21. Juni lädt das SANS Institut erneut an die Berliner Spree, um im Radisson Blue Hotel die zweite Auflage des europäischen Pen Testing Events auszurichten. Die international renommierten Trainer des SANS Instituts bieten den weit über 100 erwarteten Teilnehmern fünf Trainingskurse aus den Themenbereichen "Penetration Testing" und "Ethical Hacking".
"Penetration Testing wird in Zeiten, in denen Cyber-Bedrohungen globale Auswirkungen haben und Hackerangriffe stets ausgefeilter werden, ein immer wichtigeres Genre. Nicht zuletzt die vor kurzem aufgedeckte OpenSSL-Schwachstelle Heartbleed sorgt bis heute für eine große Nachfrage bei entsprechend qualifizierten IT-Spezialisten. Das hervorragende Feedback nicht nur aus dem letzten Jahr bestärkt uns, das Weiterbildungsangebot kontinuierlich auszubauen und damit dem steigenden Bedarf an erstklassig ausgebildeten Experten zu begegnen", sagt Manuel Schönthaler, Direktor Deutschland beim SANS Institut.

16.06.14 - Umsetzung von Security Policies und Compliance-Regelungen
Origin Storage, Spezialistin für Storage-Security-Produkte, bietet für die externe, hardwareverschlüsselte Festplatte "DataLocker 3" jetzt ein Konfigurations- und Deployment-Tool an. Mit der Software "DataLocker Configurator" können Administratoren und IT-Verantwortliche die DataLocker-Festplatten auch in größeren Stückzahlen sehr einfach mit individuellen Einstellungen konfigurieren.
IT-Administratoren können dadurch verschiedene Settings komfortabel zentral vornehmen. Dazu zählen beispielsweise die minimale Passwortlänge, die Displaysprachen, das Anzeigeformat des Keypads oder die optionale Nutzung der 3-Faktor-Authentifizierung mit dem Sicherheits-Feature DL-Link. Auch die Anzahl an falschen Passworteingaben bis zur Aktivierung des "Selbstzerstörungsmodus", der die gespeicherten Daten durch Zerstörung des AES-Schlüssels unbrauchbar macht, kann hier individuell definiert werden.

16.06.14 - Neue Endpoint-Security-Lösung: "Trusteer Apex" hat die Fähigkeit, einen automatischen Java-Shutdown durchzuführen
Das "Threat Protection System" von IBM wird um die neue Lösung "Trusteer Apex" mit Endpoint-Protection erweitert. Diese Software soll Unternehmen einen verbesserten Schutz der anfälligsten Stellen im System bieten. Dabei handelt es sich insbesondere um Endgeräte wie Notebooks und Desktops. Trusteer Apex bekämpft Schadsoftware bereits beim Einbruchversuch und entlang der gesamten Angriffskette bis zu ihrer Vernichtung. Mit diesem Ansatz geht Trusteer Apex laut IBM deutlich über die Funktionalität klassischer Antivirenprogramme hinaus.
Trusteer Apex hat die Fähigkeit, einen automatischen Java-Shutdown durchzuführen. Es erkennt nicht nur Bedrohungen, es versteht, blockt und eliminiert sie auch, sobald sie im Netzwerk auftauchen. Zusätzliche Neuheiten der Software sind die Cloud-basierte Dateiüberprüfung und eine zentrale Einrichtung für das Kartographieren von Schwachstellen in Systemen sowie das Auswerten von kritischen Zwischenfällen. Die Nutzung in der Cloud erlaubt zudem den Schutz gegen aktuell bekannte Bedrohungen durch das Zusammenführen von Informationen aus über 20 Antivirenprogrammen.


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Meldungen vom Vortag

13.06.14 - IT-Security: Neue cirosec-Schulung für Einsteiger vermittelt umfassenden Überblick

13.06.14 - Passwörter sind nach wie vor ein Problem auch für technisch versierte Nutzer

13.06.14 - Tipps für die Handy-Nutzung von Kindern und Jugendlichen: Bewusstsein für mögliche Sicherheitsrisiken schaffen

13.06.14 - Dark Data auf Tape: Daten auf Tape müssen aktuell und zugänglich gehalten werden

13.06.14 - Bekannte Sicherheitslücken werden über fünf Jahre erfolgreich für Datendiebstahl missbraucht

13.06.14 - Mehrheit der Deutschen befürwortet europäisches Datenschutznetzwerk zum Schutz vor internationaler Überwachung, aber nur eine Minderheit will dafür bezahlen

13.06.14 - Ausgabendisziplin dominiert die IT-Sicherheit in europäischen Unternehmen

13.06.14 - Weltweiter Siegeszug mobiler Endgeräte befeuert auch die Verbreitung von bedrohlicher Mobile-Malware

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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