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18.11.14 - IT Security-Telegramm


Cyberkriminelle haben eine gefälschte Startseite des "Services Google Drive" aufgesetzt, um an die Anmeldedaten der Nutzer zu kommen
Gütesiegel "Software Hosted in Germany" erfreut sich einer regen Nachfrage



18.11.14 - Datenrettungspartner in Südhessen: City PC GmbH ist offizieller Partner von CBL Datenrettung
Die City PC GmbH mit Sitz in Alsbach-Hähnlein ist offizieller Partner der CBL Datenrettung GmbH. Anwender, die einen Datenverlust erlitten haben, können sich an City PC wenden. Die Mitarbeiter des Computer-Händlers und IT-Systemhauses kümmern sich professionelle Verpackung und Versand defekter Datenträger an das CBL-Labor in Kaiserslautern. In den Filialen in Alsbach, Darmstadt, Frankfurt-Höchst und Limburg werden die Kunden beraten und bekommen bei Bedarf Unterstützung bei der Einrichtung eines Ersatzsystems. Die Diagnose bei CBL Datenrettung ist kostenlos. Eine Rechnung wird nur gestellt, wenn die benötigten Zieldaten des Kunden rekonstruiert werden konnten.

18.11.14 - Firewalls von Dell Sonicwall unterstützen International Relief and Development beim Aufbau stabiler Netze in der Dritten Welt
International Relief and Development (IRD), eine weltweit tätige humanitäre Organisation, setzt die Firewalls der NSA- und TZ-Serien von Dell Sonicwall ein, um ihre Arbeit zu sichern. Die Organisation hat durch den Einsatz der Netzwerksicherheitslösungen von Dell Einsparungen von rund einer Million Dollar erzielt und damit die Basis für eine stabile, zuverlässige und adaptive Sicherheitsstrategie für die Büros auf der ganzen Welt geschaffen.

18.11.14 - Vernetzte Sicherheitslösung für großes Hotelprojekt in der Türkei
Bosch Sicherheitssysteme hat eine vernetzte Sicherheitslösung für eines der größten Hotelprojekte in der Türkei geliefert. Der neue Hilton-Komplex in Bursa vereint das 5-Sterne-Hotel Hilton Bursa Convention Center & Spa mit dem 3-Sterne-Haus Hampton by Hilton Bursa. Nahe des Stadtzentrums von Bursa mit seinen historischen Stätten sowie der Autobahn zwischen Ankara, Istanbul und Izmir gelegen, bietet das Hilton Bursa Convention Center & Spa mit seiner auffälligen Architektur herrliche Aussichten auf den majestätischen Berg Uludag .

18.11.14 - "Software Hosted in Germany" Bitmi erweitert Expertenbeirat um Spezialisten für Datenschutz und IT-Recht
Das Ende Juli 2014 veröffentlichte Gütesiegel "Software Hosted in Germany" erfreut sich einer regen Nachfrage. Mit dem Zertifikat zeichnet der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (Bitmi) Softwarelösungen in der Cloud aus, bei denen eine unberechtigte Weitergabe von Software und Daten an Dritte ausgeschlossen wird. Durch eine Selbstverpflichtung der Geschäftsführer der Anbieter sichern diese den Datenzugriff, den Standort der Rechenzentren und das ausschließlich angewandte deutsche Recht verbindlich zu.

18.11.14 - Anti-Virus- und Anti-Spam-Lösungen: Doctor Web eröffnet Büro in Frankfurt/Main
Doctor Web hat ab November ein neues Büro in Frankfurt/Main und zeigt damit ihr starkes Engagement in der Region. Die positive Entwicklung spiegelt sich auch in zahlreichen Neueinstellungen wider. So wurde erst kürzlich Sanja Jahn als Managerin für Marketing und Kommunikation ins Unternehmen geholt. Ferner wurde mit Sergey Gerachshenko ein versierter Techniker für den Sales-Support gewonnen. Ziel dessen ist es, mit der stärkeren Präsenz vor Ort besonders positive Signale an den Markt zu senden.

18.11.14 - NTT Com Security präsentiert Sicherheitslösungen zur Abwehr von Cyber-Angriffen für Finanzinstitute auf FI-Forum
Vom 18. bis 20. November 2014 lädt die Finanzinformatik (FI) zum FI Forum nach Frankfurt ein. NTT Com Security ist als Aussteller auf der Messe zusammen mit einem seiner Partner, Check Point Software Technologies, vertreten (Halle 11.1, Stand P-43). Besucher können sich über die Informationssicherheits-Dienstleistungen des Unternehmens informieren. Unter anderem werden die Managed Security Services (MSS) sowie Schutzmaßnahmen, Sicherheitsanalysen und -tests sowie Best Practises für Governance, Risk und Compliance (GRC) vorgestellt.

18.11.14 - Verbesserte Angriffsmethode: Phisher gehen mit gefälschter Google-Drive-Seite auf Datenfang
Öffentliche Cloud-Dienste für Aufbewahrung und Austausch von Dateien sind aus dem Leben vieler Internetnutzer nicht mehr wegzudenken. Doch auch die Cyberkriminellen sind längst auf diesen Zug aufgesprungen. Neueste Masche: Sie haben eine gefälschte Startseite des beliebten "Services Google Drive" aufgesetzt, um an die Anmeldedaten der Nutzer zu kommen. Wer auf den Trick hereinfällt, läuft Gefahr, im zweiten Schritt auch seine persönlichen Informationen zu verlieren.

18.11.14 - Operation TooHash: Cyber-Kampagne in Asien nimmt Unternehmen ins Visier
Die Experten der G Data SecurityLabs haben eine Spionage-Kampagne aufgedeckt: Operation "TooHash" ist eine gezielte Cyber-Attacke auf Unternehmen und Organisationen. Der Angriff hat das Ziel, sensible Informationen vom anvisierten Unternehmen zu stehlen. Mit einem sogenannten "Spear Phishing"-Ansatz, einer verfeinerten Art des Phishings mit einem gezielten persönlichen Motiv, haben die Angreifer E-Mails mit infizierten Microsoft Office-Dokumenten im Anhang verschickt. Speziell manipulierte Dokumente, getarnt als Bewerbungen, gingen vermutlich an die Personalabteilungen der betroffenen Unternehmen. Der Großteil der entdeckten Dateien stammt aus Taiwan.


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Meldungen vom Vortag

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17.11.14 - Netgear macht Backups und Datenwiederherstellung mit "ReadyRecover" einfach und schnell

17.11.14 - IndependenceKey-Bundle ermöglicht verschlüsselte Voice-over-IP-Telefonkonferenzen

17.11.14 - Neue Plugins, ein neuer Wizard und ein neues Dashboard für die Tenable-Produkte "Nessus" und "SecurityCenter"

17.11.14 - InfoGuard und Utimaco schützen sensible Business-Anwendungen mit Hardware-Sicherheitsmodulen

17.11.14 - Neue Partner im Identity & Access Management für Beta Systems - Weiterer Ausbau des Partner-Channels geplant

17.11.14 - Tufin schließt Partnerschaft mit McAfee: Automatisierung des Policy Managements für Next Generation Firewalls

17.11.14 - Punkt-zu-Punkt-Verschlüsselung reduziert das Risiko eines Datenverlusts bei Händlern

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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