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23.10.14 - IT Security-Telegramm


Lücke im Malware Analyse-Tool "Cuckoo Sandbox" entdeckt
Datenbankadministratoren erhalten wertvolle Einblicke darin, wie sich eine Datenbank auf andere Schichten im App-Stack auswirkt



23.10.14 - Mit "SolarWinds Database Performance Analyzer 9.0" wird der gesamte App-Stack für Datenbankadministratoren und ihre IT-Teams transparent
SolarWinds hat Erweiterungen für "SolarWinds Database Performance Analyzer" (DPA) angekündigt. Diese verbessern die Korrelation und Transparenz von Datenbanken und den zugrunde liegenden Schichten drastisch. Datenbankadministratoren kurz DBAs erhalten jetzt wertvolle Einblicke darin, wie sich eine Datenbank auf andere Schichten im App-Stack auswirkt und können dadurch ihrer IT-Abteilung eine Antwort auf die häufig gestellte Frage geben: "Warum ist diese Anwendung so langsam?".
SolarWinds DPA bietet ein Konzept, das auf einer mehrdimensionalen Leistungsanalyse beruht. SQL Server-, Oracle-, Sybase- und DB2-Datenbanken auf physischen, Cloud-basierten und VMware-Servern werden fortlaufend überwacht. So können Leistungsprobleme der Datenbank identifiziert, die Ursachen isoliert, Trends im Leistungsverlauf dargestellt und Messdaten mit Antwortzeit und Leistung in Beziehung gesetzt werden. Die neueste Version, "SolarWinds DPA 9.0", bietet nun auch Transparenz- und Korrelationsfunktionen für Speicherressourcen, mit denen Datenbankadministratoren detailliert nachverfolgen können, wie Speicher-E/A-Probleme zu schlechten Antwortzeiten beitragen. Ausgangswerte und Warnungen zu Messdaten werden bereitstellt, mit denen DBAs die Ursache von Leistungsproblemen in wenigen Minuten eingrenzen können.

23.10.14 - AVG wird neuer Mobile-Security-Partner für Xperia-Smartphones und -Tablets von Sony Mobile Communications
AVG hat eine strategische Partnerschaft mit Sony Mobile Communications geschlossen: Für die kommenden drei Jahre wird AVG exklusiver Anbieter mobiler Sicherheitslösungen für Kunden von Sony Mobile sein. Ab Herbst 2014 stattet "AVG Xperia Z3"-Smartphones und Tablet-PCs mit "AVG AntiVirus PRO für Android" aus. Damit erhalten "Xperia"-Nutzer mobilen Schutz, um ihre Geräte während der Online-Aktivitäten abzusichern.
AVG stellt Nutzern von Xperia-Geräten eine 180-tägige, kostenlose Testversion der Applikation AVG AntiVirus PRO für Android zur Verfügung. Um die erweiterten Funktionen beizubehalten, können sie nach Ablauf der Testversion entweder eine Jahreslizenz erwerben oder sich für die voreingestellte Applikation "AVG AntiVirus Free für Android" entscheiden. So stellen die Nutzer sicher, dass ihr Xperia Smartphone oder Tablet zu keiner Zeit schutzlos ist.

23.10.14 - Nifis: Große Bedrohung durch "nicht-staatliche, kriminelle" Hackerangriffe wird in der Öffentlichen Meinung kaum wahrgenommen
Während die NSA-Spionageaffäre nach wie vor in aller Munde ist, wird die große Bedrohung durch "nicht-staatliche, kriminelle" Hackerangriffe kaum wahrgenommen. Hätten nicht vor kurzem russische Hacker 1,2 Milliarden Nutzerdaten aus dem Internet gestohlen, dann wäre das Thema in den Medien kaum sichtbar, wie Rechtsanwalt Dr. Thomas Lapp, Vorsitzender der Nationalen Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit e.V. (Nifis), anlässlich der diesjährigen it-sa betonte. Und dies, obwohl die Fälle von Cyberkriminalität mit 64.500 erfassten Straftaten laut Bundesinnenminister Thomas de Maizière ein neues Rekordniveau erreicht haben die Dunkelziffer liegt hierbei bei 90 Prozent. Auch die aktuelle Nifis-Studie "IT-Sicherheit und Datenschutz 2014" geht in dieselbe Richtung: Der Schutz vor Hackerangriffen ist hier der wichtigste Trend 2014.

23.10.14 - Personalentscheider und Schulungsabteilungen spielen eine Schlüsselrolle für den Sicherheitsfaktor Mensch
Im Rahmen des European Cyber Security Awareness Month (ECSM) wies Lance Spitzner, Direktor des Sans Instituts, darauf hin, dass die Personalabteilungen eine kritische Rolle spielen, wenn es darum geht, zur Verbesserung der Informationssicherheitsverfahren ihrer Unternehmen beizutragen. "Unternehmen erkennen langsam, dass sie sich um die menschliche Komponente kümmern müssen, denn der Technologie sind Grenzen gesetzt", sagt Spitzner, ein international anerkannter Akteur auf dem Gebiet der Cyberbedrohungsforschung sowie im Bereich Sicherheitsschulung und -bewusstsein.
ECSM ist eine Kampagne unterstützt von der Europäischen Union, die im laufenden Monat Oktober stattfindet. Ziel des ECSM ist es, bei den Bürgern für das Thema Cyber-Sicherheit zu werben, um ihre Wahrnehmung von Cyber-Bedrohungen zu verändern, aktuelle Sicherheitsinformationen über Kurzschulungen beizusteuern und die gemeinsame Nutzung bewährter Verfahrensweisen zu verbessern.

23.10.14 - Fraunhofer SIT und Arkoon Netasq kooperieren für besseren Schutz vor Advanced Persistent Threats
Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT und die Tochtergesellschaft von Airbus Defence and Space, Arkoon Netasq, zwei führende europäische Organisationen im Bereich Cybersicherheit, haben gemeinsam Hash Guard entwickelt, ein Proof of Concept, der Unternehmen vor den Folgen weit verbreiteter Pass-The-Hash-Angriffe schützt. Die Entwicklung ist Teil einer neuen Partnerschaft. Hacker verwenden Pass-The-Hash-Techniken, um Server-Authentifizierungen zu umgehen und sich Zugang zu geheimen Informationen und sensiblen Anwendungen zu verschaffen.
"Durch diese Zusammenarbeit haben wir erfolgreich ein Proof of Concept erfolgreich realisiert, das zurzeit mit wichtigen Kunden auf unserer Netzwerksicherheits-Plattform getestet wird", sagt François Lavaste, Vorstandsvorsitzender von Arkoon Netasq. "Unser Unternehmen ist bereits ein Pionier in der Bekämpfung von Pass-the-Hash-Angriffen dank unserer Stormshield Endpoint-Sicherheitslösung. Dieser netzwerkbasierte Schutz ist dafür eine perfekte Ergänzung und wird uns helfen, eine umfassende Lösung anzubieten."

23.10.14 - CyberArk baut DACH-Präsenz weiter aus
CyberArk setzt ihren Expansionskurs in der DACH-Region weiter fort. Das Unternehmen stellte neue Mitarbeiter und reagierte damit auf die steigende Nachfrage nach Lösungen im Bereich Privileged Account Security.
Als Enterprise Sales Manager verstärkt seit Anfang Juli Wilfried Kneissl (57) das CyberArk-Team. Er verfügt durch seine langjährige Tätigkeit als Sales Director DACH bei Quest Software beziehungsweise Account Director bei Dell Software über eine ausgewiesene Expertise in den Bereichen Identity and Access Management sowie Privileged Account Security. Seinen Vertriebsschwerpunkt wird er auf den Finanzdienstleistungssektor legen, in dem CyberArk in jüngster Vergangenheit bereits etliche Neukunden gewinnen konnte.
Zur optimalen Betreuung der stetig steigenden Anzahl an Bestands- und Großkunden in der DACH-Region hat CyberArk zudem mit Dominik Vidas (32) einen weiteren Technical Account Manager eingestellt. Vor seinem Eintritt bei CyberArk war er unter anderem als Systems Engineer bei Varonis Systems und Consultant bei Helmich IT-Security tätig.

23.10.14 - Erhöhung von Berechtigungen möglich: Check Point entdeckt Bug im Bugtracker
Die Malware and Vulnerability Research Group von Check Point entdeckte kürzlich eine kritische Schwachstelle in der populären Bugtracking-Plattform "Bugzilla", die die Erhöhung von Berechtigungen ermöglicht. Der CVE-Schwachstellendatenbank zufolge (cvedetails.com) ist dies der erste zu einer Rechteerhöhung führende Bug, der seit 2002 in Bugzilla entdeckt wurde. Die Sicherheitsforscher von Check Point haben die Mozilla Foundation sowie das Team, das für das Bugzilla-Projekt verantwortlich ist, über diese Sicherheitslücke informiert. Mozilla und Bugzilla haben bestätigt, dass diese Sicherheitslücke kritisch ist, und ihr die folgende CVE-ID zugewiesen: CVE-2014-1572.

23.10.14 - Sogar Infektion des Host-Rechners möglich: Kritische Sicherheitslücke in der "Cuckoo Sandbox"
Die Experten der G Data SecurityLabs haben eine Lücke im Malware Analyse-Tool "Cuckoo Sandbox" entdeckt. Bei dem Open Source Programm handelt es sich um ein weltweit verbreitetes Tool, das von vielen Antiviren-Forschern zur Analyse von Computerschädlingen eingesetzt wird. Die Sicherheitslücke wird von Ralf Benzmüller, Leiter der G Data SecurityLabs, als äußerst kritisch eingestuft, da diese es Computerschädlingen erlauben könnte, aus der sicheren Analyse-Umgebung auszubrechen.


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Meldungen vom Vortag

22.10.14 - Datensicherheit: Nutzer nehmen sich selbst in die Pflicht

22.10.14 - Mehr als 80 Prozent der IT-Manager wissen nichts von kommender EU-Datenschutzverordnung

22.10.14 - Effizientere Datensicherung verleitet Mitarbeiter zum Leichtsinn: IT-Experten nennen in europaweiter Studie die größten Übeltäter

22.10.14 - Radware und Infinigate schließen Vertriebspartnerschaft mit Fokus auf IT-Security

22.10.14 - Tech Mahindra wählt Qualys zur Erweiterung seines globalen IT-Security-Portfolios

22.10.14 - Das BKA reagiert auf die gestiegenen Herausforderungen bei der Bekämpfung von Computer- und Internetkriminalität

22.10.14 - Der Android-Browser als Einfallstor für mobile Malware

22.10.14 - Defense-In-Depth-Modelle fallen im Praxistest durch: Bericht von FireEye offenbart Mängel von IT-Sicherheitsarchitekturen

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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