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24.10.14 - IT Security-Telegramm


Lückenloses Berechtigungsmanagement minimiert Datenmissbrauch und verhindert Datendiebstahl
Die neue WatchGuard Firebox M440" wartet bei einem Firewall-Durchsatz von 6,7 Gigabit pro Sekunde mit insgesamt 25 1-Gigabit-Ethernetports sowie zwei zusätzlichen 10-Gigabit-SFP-Schnittstellen auf




24.10.14 - Norman lädt IT-Systemhäuser zu Channel Days ein
Auf einer Channel-Tour durch fünf Städte bietet die IT-Security-Anbieterin Norman Data Defense Systems die Möglichkeit, das "Norman Security Portal" vorab kennen zu lernen. Mit der neuen Management-Oberfläche lassen sich die Sicherheitslösungen von Norman Cloud-gestützt zentral verwalten und administrieren. Die Channel Days richten sich an die bestehenden Vertriebspartner von Norman sowie an IT-Systemhäuser, die den Verkauf Cloud-basierter Services auf- oder ausbauen und sich im Hinblick auf eine mögliche Partnerschaft mit Norman über das Security Portal informieren möchten. Die Tour findet vom 5. bis 13. November in Zusammenarbeit mit der Datenrettungs-Spezialistin Kroll Ontrack in Mannheim, Stuttgart, Altenburg, Hamm und Bergisch-Gladbach statt.

24.10.14 - Studie: Viele Unternehmen erfüllen Anforderungen an Datensicherheit und Governance nicht und haben Probleme mit komplexen Integrationen
Axway und Ovum gaben die Ergebnisse einer globalen Studie zu den Themen Datensicherheit, Governance und Herausforderungen bei Integrationsprozessen bekannt. Die Studie wurde von Ovum durchgeführt und zeigt auf, welche Herausforderung die zunehmende Komplexität von Governance- und Compliance-Initiativen für IT-Integrationsprozesse und Führungskräfte (C-Level) darstellt. Außerdem wurde herausgearbeitet, wie es durch die Entkopplung von IT-Integration und Corporate Governance zu ökonomischen wie auch Reputationsverlusten kommen kann. Von 450 Befragten aus Nordamerika, der Asien-Pazifik-Region und EMEA gaben 23 Prozent an, dass ihr Unternehmen innerhalb der letzten drei Jahre ein Sicherheitsaudit nicht bestanden habe. 17 Prozent glaubten nicht, dass ihr Unternehmen zurzeit ein Compliance-Audit bestehen würde oder konnten dazu keine Angaben machen. Die Studie ergab auch, dass die durchschnittlichen Gesamtkosten eines Datenlecks bei 3 Millionen Dollar liegen.

24.10.14 - Authentifizierung: Sticky Password und EyeLock verbinden Passwort-Management und Iris-Erkennung
Sticky Password, Anbieterin der gleichnamigen Passwort-Management-Software, kooperiert mit EyeLock, einer Anbieterin von Iris-basierten Authentifizierungslösungen. Die Sticky-Passwort-Plattform erhält eine Integration in "myris", ein von EyeLock entwickeltes Endgerät zur Authentifizierung per Iris-Erkennung. Das Gerät lässt sich per USB-Anschluss an alle handelsüblichen Rechner anschließen. In Kombination mit Sticky Password bietet myris Anwendern erhöhte Online-Sicherheit. Zudem beschleunigt die neue Lösung das Einloggen in digitale Plattformen und erleichtert den sicheren Umgang mit Passwörtern, User-Namen und persönlichen Informationen.

24.10.14 - "Oracle Mobile": Verbesserte Integration zwischen Application Framework und Security Suite für mehr Sicherheit
Oracle hat auf der Oracle OpenWorld eine tiefere Integration zwischen dem "Oracle Mobile Application Framework" und der "Oracle Mobile Security Suite" als Teil des "Mobile-Application-Lifecycle"-Management-Prozesses vorgestellt. Mit diesem integrierten Ansatz wird es für Entwickler einfacher, eine nahtlose Nutzererfahrungen herzustellen, ohne dabei Kompromisse in punkto Sicherheit eingehen zu müssen.
Mit der Integration machen sich Entwickler, die auf Basis des Oracle Mobile Application Framework Anwendungen erstellen, während des Designs die Funktionen der Oracle Mobile Security Suite zu Nutze. Dazu gehören: Container Protection Services, einschließlich Authentifizierung, Verschlüsselung, Schutz vor unerwünschtem Datenabfluss, Durchsetzung von Unternehmensrichtlinien, selektives Löschen und Single-Sign-On.
Die Integration ermöglicht es darüber hinaus, dass bestehende Identitäten in Unternehmen auf mobile Anwendungen ausgeweitet werden, so dass eine einfache und nahtlose Nutzererfahrung entsteht.

24.10.14 - Neue "WatchGuard Firebox M440" setzt auf passgenaue Security-Policies für jedes Netzwerksegment
Zur it-sa in Nürnberg präsentierte WatchGuard die jüngste UTM-Lösung und Next Generation Firewall "WatchGuard Firebox M440", die der sicheren Umsetzung von spezifischen Sicherheitsanforderungen für verschiedenste Zugriffsszenarien im Unternehmensnetzwerk den Weg bereitet. Denn die Firebox M440 wartet bei einem Firewall-Durchsatz von 6,7 Gigabit pro Sekunde mit insgesamt 25 1-Gigabit-Ethernetports (davon acht für Power over Ethernet (PoE)) sowie zwei zusätzlichen 10-Gigabit-SFP-Schnittstellen auf.
Einer flexiblen und effektiven Segmentierung vielfältiger, eigenständiger Netzwerkbereiche inklusive passgenauer Absicherung des zugrundeliegenden Datenverkehrs steht damit nichts mehr entgegen und komplexe Konfigurationen wie beispielsweise im Hinblick auf VLANs (Virtual Local Area Network) gehören der Vergangenheit an. Dank der Kombination von zentralen sowie intuitiven Managementwerkzeugen und der Visualisierungslösung "WatchGuard Dimension" können Administratoren nicht nur jedem einzelnen Netzwerksegment im Handumdrehen individuelle Sicherheits-Policies zuordnen. Auch die jeweiligen Auswirkungen lassen sich in Echtzeit nachverfolgen ganz im Sinne weiterer Sicherheits- und Performance-Optimierungen.

24.10.14 - Ganzheitliche Lösung: Berechtigungsmanagement sorgt für mehr Datensicherheit in SAP-Systemen
8MAN und S.Siam präsentierten anlässlich der it-sa 2014 eine ganzheitliche Lösung für mehr Datensicherheit in SAP-Systemen. Beide IT-Technologien zeigen an, welcher Mitarbeiter auf welche Daten Zugriff hat und sorgen für ein lückenloses Berechtigungsmanagement. Damit wird Datenmissbrauch minimiert und Datendiebstahl verhindert. Doch erst durch die Zusammenarbeit von 8MAN und S.Siam können SAP-Umgebungen auch mit Methoden und Entwicklungen anderer Anbieter verbunden werden, ohne dass dabei Struktur und Kontrolle aus der Hand gegeben werden müssen.

24.10.14 - Mehr Sicherheit und Datenschutz für PCs, Mac-, Android- und nun auch iOS-Geräte
Die Gefahren, denen Anwender im Internet ausgesetzt sind, werden immer zahlreicher und anspruchsvoller. Immer stärker sind davon auch die Besitzer mobiler Endgeräte betroffen, denn die Verkaufszahlen der Smartphones und Tablet-PCs übersteigen inzwischen die der klassischen PCs. Weil die Benutzer beim Zugriff auf ihre verschiedenen Profile immer öfter zwischen mobilen Geräten und dem Rechner am Arbeitsplatz oder zuhause wechseln, sind Lösungen gefragt, die Schutz unabhängig vom gerade genutzten Gerät bieten. Die Lösung "Trend Micro Security 2015" soll für mehr Sicherheit und Datenschutz bei PCs, Mac-, Android- und nun auch iOS-Geräten sorgen. Und dank des integrierten Passwortgenerators wird eine der größten Gefahren beseitigt: die (Mehrfach-)Verwendung unsicherer Passwörter.
"Trend Micro Security 2015" schützt Anwender davor, gefährliche Online-Aktivitäten auszuführen. Die Lösung schützt nicht nur vor Viren, Würmern, Trojanern und Web-Bedrohungen, sie identifiziert und blockiert auch gefährliche Links auf Websites, in sozialen Netzwerken, E-Mails und Instant-Messaging-Nachrichten. Sie erkennt zudem Spam-E-Mails mit Phishing-Versuchen, welche die Benutzer zur Preisgabe privater Daten verleiten sollen.

24.10.14 - "Blindspotter" identifiziert und beseitigt Bedrohungen in Echtzeit
Mit der 8-Millionen-Dollar-Investition von C5 Capital, einer Beteiligungsgesellschaft mit Fokus auf den Sicherheits- und Datensektor, gewinnt die Entwicklung neuer Produktlinien bei BalaBit an Geschwindigkeit. Das erste Ergebnis der Zusammenarbeit ist das Sicherheits-Tool "Blindspotter". Es analysiert alle Aktivitäten der Nutzer - insbesondere deren schädliche und sicherheitsgefährdende Verhaltensweisen. Eine erste Version wurde auf der it-sa 2014 in Nürnberg vorgestellt.
Mit Blindspotter wissen Unternehmen, von woher Gefahr droht, denn das Tool erfasst und visualisiert die Aktivitäten der IT-Nutzer in Echtzeit. Es liefert detaillierte Informationen darüber, was sich im Unternehmensnetzwerk abspielt und macht so potenzielle Risiken transparent.
Neben konventionellen Log-Daten nutzt Blindspotter eine Vielzahl kontextbezogener Informationen und verarbeitet diese mithilfe spezieller Algorithmen. Anschließend bietet das Tool dem Nutzer eine breite Palette von Ergebnissen und Handlungsoptionen, von Warnmeldungen bis hin zu automatischen Reaktionen auf bestimmte Vorkommnisse. Damit eignet sich Blindspotter in perfekter Weise, um Advanced Persistent Threats (APTs) zu eliminieren und Angriffe durch Insider und externer Hacker zu verhindern, die Zugangsdaten wie Passwörter und Usernamen von Nutzern ausspähen und missbrauchen. Dies kann beispielsweise auch durch illoyale eigene Mitarbeiter oder Beschäftigte von Dienstleistern und Partnerfirmen passieren.


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Meldungen vom Vortag

23.10.14 - Mit "SolarWinds Database Performance Analyzer 9.0" wird der gesamte App-Stack für Datenbankadministratoren und ihre IT-Teams transparent

23.10.14 - AVG wird neuer Mobile-Security-Partner für Xperia-Smartphones und -Tablets von Sony Mobile Communications

23.10.14 - Nifis: Große Bedrohung durch "nicht-staatliche, kriminelle" Hackerangriffe wird in der Öffentlichen Meinung kaum wahrgenommen

23.10.14 - Personalentscheider und Schulungsabteilungen spielen eine Schlüsselrolle für den Sicherheitsfaktor Mensch

23.10.14 - Fraunhofer SIT und Arkoon Netasq kooperieren für besseren Schutz vor Advanced Persistent Threats

23.10.14 - CyberArk baut DACH-Präsenz weiter aus

23.10.14 - Erhöhung von Berechtigungen möglich: Check Point entdeckt Bug im Bugtracker

23.10.14 - Sogar Infektion des Host-Rechners möglich: Kritische Sicherheitslücke in der "Cuckoo Sandbox"

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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