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28.05.14 - IT Security-Telegramm


Besonders der BYOD-Trend spielt in Deutschland eine immer größere Rolle
Die junge Messenger-App "schmoose" möchte ihren Anwendern künftig Plattform-übergreifend eine sichere Kommunikation ermöglichen



28.05.14 - Neu bei X-IO: Speichersystem ISE 240 und hybrides Speichersystem ISE 740
Unternehmen, die leistungsstarke und langlebige Storage-Arrays auf Tier 0 und Tier 1 benötigen, finden bei X-IO zwei neue Modelle für ihre Bedürfnisse. Das diskbasierte Speichersystem "Intelligent Storage Element (ISE) 240" bietet bis zu 38,4 TB nutzbare Kapazität und bis zu 13.500 IOPS. Das hybride Speichersystem ISE 740 stellt bis zu 28,8 TB nutzbare Kapazität und bis zu 300.000 IOPS bereit. Beide Produkte sind ab sofort im deutschsprachigen Markt erhältlich. X-IO Technologies bietet eine kostenfreie Garantie über fünf Jahre statt der üblichen drei Jahre. X-IO punktet bei Unternehmen durch eine robuste Architektur und spezielle Technologien, die das Unternehmen noch als Geschäftsbereich von Seagate entwickelt hat. Dadurch ist der Betrieb der Hardware in aller Regel über die gesamte Lebensdauer wartungsfrei und ohne Austausch von Festplatten möglich.
Um die Leistung von 300.000 IOPS zu erreichen, verwendet das 3U-Paket des ISE 740 eine Kombination von Flash-Laufwerken der Enterprise-Klasse und leistungsstarken HDDs. Alle Geräte der 700-Serie, einschließlich des neuen ISE 740, werden von der patentierten, intelligenten CADP-Engine (Continuous Adaptive Data Placement) von X-IO verwaltet. Die 700-Serie wurde für Anwendungen mit sehr hohen Workloads entworfen. Indem das Array SSDs und HDDs als gemeinsamen Speicherpool verwendet, erreicht es das ideale Gleichgewicht zwischen Preis, Leistung und Kapazität. Im Ergebnis kann die 700-Serie die Kosten verglichen mit herkömmlichen Speichersystemen um bis zu 90 Prozent senken und erreicht nahezu die Performance von All-Flash-Arrays.

28.05.14 - Test: Sicherheitsexperten sehen großes Potenzial in Messenger-App "schmoose"
Wie Threema, nur mit mehr Funktionen. So umschreiben die Verschlüsselungsexperten der PSW Group die junge Messenger-App schmoose nach einem umfangreichen Test. Derzeit nur für mobile Endgeräte mit den Betriebssystemen Windows Phone 8 und Android verfügbar, möchte die App ihren Anwendern künftig Plattform-übergreifend eine sichere Kommunikation ermöglichen. Wer schmoose auf all seinen Geräten installiert, kann morgens eine Konversation an seinem Smartphone starten, sie mittags an dem Desktop fortführen und abends auf dem Tablet beenden oder Unterhaltungen auf diesen Geräten gleichzeitig führen. Trotz dieses Mehrwertes unterscheidet sich die App in der Nutzerfreundlichkeit nicht von der Konkurrenz: Die Bedienung ist intuitiv und bedarf keiner weiteren Erklärung.

28.05.14 - NetDescribe realisiert Performance-Monitoring im System der Telematikinfrastruktur für die elektronische Gesundheitskarte
Das integrierte Performance-Monitoring für die Telematikinfrastruktur der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) unterliegt strengen Anforderungen bezüglich Leistungsfähigkeit, Datenschutz und Nutzerrechte. Das auf Netzwerk-Monitoring und Performance-Steigerung spezialisierte Unternehmen NetDescribe wurde von der arvato Systems GmbH, dem zentralen IT-Dienstleister für den Aufbau und Betrieb der Telematikinfrastruktur für die Online-Erprobung der eGK, mit der Implementierung des Performance-Monitoring (Störungsampel) beauftragt.
"Im Rahmen des Aufbaus der Telematikinfrastruktur für die eGK haben wir einen Partner gesucht, der die geforderte technische Spezifikation des Moduls Störungsampel erfolgreich umsetzt. Die NetDescribe verfügt sowohl über die Erfahrung im Bereich Monitoring von großen Infrastrukturen als auch über die Flexibilität, ihre Technologie projektbezogen zu adaptieren. Wir freuen uns auf die professionelle, konstruktive und enge Zusammenarbeit", kommentiert Jan Wemmel, Director Health & Public Sector, arvato Systems GmbH, die Entscheidung für NetDescribe.

28.05.14 - SMBs sollten klare BYOD-Richtlinien für die Nutzung von E-Mail, Internet und mobilen Geräten einführen
Spionagevorwürfe und massive Sicherheitslücken werfen lange Schatten auf die Sicherheit des Internets. Aber ohne das World Wide Web geht es schon lange nicht mehr. Um ihr Geschäft weiterzuentwickeln, müssen Unternehmen immer mehr Informationen teilen sowie gleichzeitig die Zugriffe auf sensible Daten einschränken und personalisieren. Dies stellt vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen (SMBs) ein großes Risiko dar, da sie über deutlich weniger finanzielle Mittel für Cyber-Sicherheit verfügen als große Konzerne. Darauf wies Bitdefender jetzt hin.
Besonders der BYOD-Trend spielt in Deutschland eine immer größere Rolle. Ob Netbooks oder Smartphones deutsche Mitarbeiter gehören zu den technisch versiertesten in Europa und bringen eine Vielzahl an Internet-fähigen Geräten mit ins Büro. Dann sind sie auf Unternehmensnetzwerken unterwegs und greifen auf sensible Unternehmensdaten zu, während sie mit Freunden chatten, sich in Sozialen Netzwerken aufhalten, Musik anhören oder Bilder online austauschen. Das erhöht zwar die Mobilität und Effizienz, macht Unternehmensdaten aber deutlich anfälliger für Phishing, Fraud, Malware oder andere Bedrohungen. Daher sollten SMBs klare BYOD-Richtlinien für die Nutzung von E-Mail, Internet und mobilen Geräten einführen.

28.05.14 - Trotz Sicherheitsbedenken schieben CIOs immer mehr Unternehmensinformationen in die Cloud
Die aktuelle Cloud-Umfrage von Unisys macht deutlich, dass trotz fortwährender Sicherheitsbedenken, CIOs und andere IT-Entscheider einen zunehmenden Prozentsatz ihrer Unternehmensdaten in der Cloud vorhalten. Sie nutzen dabei immer mehr private Cloud- und Software-as-a-Service (SaaS)-Modelle. Mehr als 70 Prozent der Befragten nennen Sicherheitsbedenken als größte Hürde für die Implementierung von Cloud-basierten Strategien in ihrer Organisation. Hürde Nummer zwei für Cloud-Einführungen ist das Thema Information Governance (45 Prozent der Befragten) gefolgt von der Möglichkeit, geltende Enterprise Standards einzuhalten (42 Prozent).

28.05.14 - IT-Security: secunet 3-Monats-Bericht 2014: erstes Quartal unbefriedigend, Zuversicht für Gesamtjahr 2014
Die secunet Security Networks AG (ISIN DE0007276503, WKN 727650) veröffentlichte Anfang Mai ihren 3-Monats-Bericht 2014. Der secunet-Konzern erzielte im ersten Quartal 2014 Umsatzerlöse in Höhe von 13,8 Mio. Euro (Vorjahr 14,1 Mio. Euro) und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von -1,3 Mio. Euro (Vorjahr -0,2 Mio. Euro). Der Auftragsbestand liegt auf dem hohen Vorjahresniveau: Der Vorstand bekräftigt seine Prognose für das Gesamtjahr 2014.
Im ersten Quartal 2014 erwirtschaftete der secunet-Konzern Umsatzerlöse in Höhe von 13,8 Mio. Euro. Im Vergleich zum Umsatz im gleichen Vorjahreszeitraum (14,1 Mio. Euro) bedeutet dies einen Rückgang um 3 Prozent. Ursachen für diese Entwicklung sind ein geringeres Produkt- und Beratungsgeschäft, im Wesentlichen bedingt durch die vorläufige Haushaltsführung der deutschen Bundesbehörden.
Der Umsatzbeitrag der einzelnen Segmente ist unverändert: Den Hauptanteil (75 Prozent) trägt auch weiterhin der Geschäftsbereich Public Sector mit einem Umsatz von 10,2 Mio. Euro (Vorjahr 10,5 Mio. Euro) bei. Im Public Sector werden die Hochsicherheitsproduktfamilie "Sina" sowie Produkte und Dienstleistungen rund um die IT-Sicherheit für öffentliche Kunden angeboten. Der Geschäftsbereich Business Sector, der Dienstleistungen und Lösungen für den spezifischen Bedarf von Unternehmen in der privaten Wirtschaft anbietet, erzielte mit 3,5 Mio. Euro Umsatz (Vorjahr 3,6 Mio. Euro) 25 Prozent vom Konzernumsatz.

28.05.14 - EMC übernimmt DSSD, Inc. und baut ihre Postion im Bereich Flash-Speicher weiter aus
Die EMC Corporation (NYSE: EMC) hat auf der EMC World 2014 eine abschließende Vereinbarung über die Akquisition von DSSD, Inc. bekannt gegeben. Die bisher in Privatbesitz befindliche Firma DSSD mit Sitz in Menlo Park, Kalifornien, ist auf die Entwicklung innovativer Rack-Scale-Flash-Speicherarchitekturen für I/O-intensive In-Memory-Datenbanken sowie Big-Data-Workloads wie SAP HANA und Hadoop spezialisiert.

28.05.14 - Enterprise Security: Doctor Web und Conactive sind Vertriebspartner
Doctor Web hat eine neue Vertriebskooperation mit Conactive bekannt gegeben. Das Unternehmen vertreibt die "Dr.Web Enterprise Security Suite" in Deutschland. In der Suite enthalten sind die "Module Desktop Security Suite", "Server Security Suite", "Mail Security Suite", "Gateway Security Suite" und "Mobile Security Suite". Ebenfalls verfügbar ist "Dr.Web CureNet" zum Desinfektionsscan des internen Unternehmensnetzwerks. Die Firewall- und die Office-Control-Funktion unterbinden das Eindringen von Malware über Sicherheitslücken der Betriebssysteme und anderer Programme und sorgen für eine zuverlässige Überwachung installierter Anwendungen. Somit schützt die Suite das Unternehmensnetzwerk vor vielfältigen Bedrohungen.


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Meldungen vom Vortag

27.05.14 - "ReddFort App-Protect" erzeugt als "GuardedDesktop" eine neue gesicherte Anwendungsumgebung in einem zweiten Desktop

27.05.14 - Studie: Backup und Recovery haben für Unternehmen hohe Priorität

27.05.14 - Cybercrime: Jeder Zehnte hat im letzten Jahr einen finanziellen Schaden erlitten

27.05.14 - US-Gerichtsbeschluss gegen Microsoft rückt Cloud-Sicherheit in neues Licht

27.05.14 - "Non-Advanced Persistent Threat" - Studie enthüllt: Viele "fortgeschrittene" IT-Bedrohungen sind eigentlich sehr einfach und leicht durchführbar

27.05.14 - Copy-Cat-Kampagnen auf Basis von CryptoLocker, HMRC, IRS und etliche Attacken und Scams

27.05.14 - Verbreitung von multifunktionaler Malware via Spam: Spam richtet sich zunehmend gegen mobile Nutzer

27.05.14 - Deutschland am stärksten von zielgerichteten Cyberangriffen betroffen

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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