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09.03.15 - IT Security-Telegramm


"HOB RD ES" reduziert den Administrationsaufwand und erhöht gleichzeitig das Nutzererlebnis bei der Arbeit auf Windows Servern mit Remote Desktop Services
Report "The Numbers Game" analysiert, wie Unternehmen weltweit mit Bedrohungen für die Cybersicherheit umgehen



09.03.15 - Einfacher Aufbau einer VPN basierten Remote Access-Lösung durch Virtualisierung
Mit einer Erweiterung ihrer VPN-Produktpalette, dem "NCP Secure V2PN", bietet NCP eine einfach zu konfigurierende VPN-Softwarelösung. Die zentral installierte virtuelle Software-Appliance ermöglicht es Unternehmen, mobilen Mitarbeitern Zugriff über eine sichere VPN-Verbindung auf das lokale Intranet zu gewähren. Die Lösung ist speziell auf die Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen Unternehmen zugeschnitten und ist für den Einsatz in virtuellen Umgebungen konzipiert. Sie unterstützt 25 Concurrent Sessions und Endgeräte mit Windows 8.x, 7, Vista, OS X, iOS und Android 5.x/4.x.

09.03.15 - "HOB Remote Desktop Enhanced Services" optimiert den Remote Access auf Windows Server
Die HOB GmbH & Co. KG stellte das Produkt "HOB Remote Desktop Enhanced Services" (HOB RD ES) vor. "HOB RD ES" ist eine eigenentwickelte Zusatzkomponente, die gemeinsam mit der "Secure Remote Access Suite HOB RD VPN" und dem HOB- eigenen "RDP-Client HOBLink JWT" verwendet werden kann, um den Remote Access auf Windows Server zu optimieren. HOB RD ES reduziert den Administrationsaufwand und erhöht gleichzeitig das Nutzererlebnis bei der Arbeit auf Windows Servern mit Remote Desktop Services.

09.03.15 - CeBIT 2015: Wirksamer Schutz vor Hackerangriffen und Industriespionage
Arxan Technologies präsentiert auf der CeBIT 2015 (Halle 2, Stand A10) ihre "Guarding"-Technologie, die Anwendungen effektiv vor Malware, Manipulation und Reverse Engineering schützt. Vor allem Business-Applikationen, die sensible Unternehmensdaten enthalten und besonders von Hackern und Industriespionage bedroht sind, können mit Hilfe der Arxan-Lösungen wirksam gehärtet werden und jegliche Angriffe fortan selbst abwehren. Als Partner von IBM stellt Arxan auf der CeBIT überdies die integrierten Lösungen von IBM und Arxan vor, die es unter anderem ermöglichen, Sicherheitslücken von Apps noch vor deren Veröffentlichung sichtbar zu machen.

09.03.15 - Administratoren-Passwörter: FH Salzburg vertraut CyberArk sensible Benutzerkonten an
Zum Schutz von Administratoren-Passwörtern hat sich die FH Salzburg für eine Sicherheitslösung von CyberArk entschieden. Mit ihr kann die Bildungseinrichtung die Benutzerkonten ihrer Serversysteme automatisiert verwalten und ihre IT-Abteilung entlasten. Die FH Salzburg hat die "CyberArk Privileged Account Security Solution" eingeführt. Die Lösung ermöglicht der Hochschule, die administrativen Passwörter für ihre Serversysteme auf einem speziell gehärteten Server zentral und revisionssicher abzulegen sowie sie regelmäßig ändern zu lassen. Über ein Webportal können sich autorisierte Nutzer ihre Kennwörter anzeigen oder per Mausklick direkt mit dem Zielsystem verbinden lassen. Außerdem protokolliert die Software sämtliche Zugriffe durchgängig und archiviert sie.

09.03.15 - Abwehr von DDoS-Angriffen: Zycko stärkt Security-Angebot mit Arbor Networks
Verteidigungslinien gegen DDoS-Angriffe sind essenziell, wie der kürzlich erschienene "World Security Infrastructure Report" von Arbor Networks zeigt: 2014 hat sich die Zahl der Angriffe gegen Unternehmen im Vergleich zu 2013 fast verdoppelt. Der größte gemeldete Angriff umfasste ein Datenvolumen von 400 GBit/s. Um Kunden vor solchen Attacken zu schützen, ist Value Added Distributor (VAD) Zycko Networks kürzlich mit Arbor Networks eine Partnerschaft eingegangen. Der Network Security-Experte hat sich auf Lösungen zur Abwehr von DDoS (Distributed Denial of Service)-Angriffen spezialisiert.

09.03.15 - Die Welt in 30 Jahren: Kaspersky Lab blickt auf das digitale Leben im Jahr 2045
Vor rund 30 Jahren hielt der PC Einzug in den Alltag. Seitdem hat er unser Leben und die Gesellschaft entscheidend verändert. Wie aber wird sich wohl die digitale Realität in weiteren 30 Jahren darstellen? Die Experten von Kaspersky Lab haben eine Prognose für das Jahr 2045 gewagt mit einigen interessanten Thesen.

09.03.15 - "HP Cyber Risk Report": Altbekannte Sicherheitsrisiken bedrohen Unternehmen
Der diesjährige "Cyber Risk Report" von Hewlett-Packard (HP) zeigt, dass vor allem längst bekannte Schadprogramme und Sicherheitslücken für die Gefährdungen von Unternehmen im Jahr 2014 verantwortlich waren. HP Security Research dokumentiert im Cyber Risk Report einmal im Jahr detaillierte Analysen zu den wichtigsten Sicherheitsrisiken des vergangen Jahres und die wahrscheinlichen Trends für das laufende Jahr. "Viele der größten Sicherheitsrisiken sind seit Jahren oder sogar Jahrzehnten bekannt", sagt Art Gilliland, Senior Vice President und General Manager für Enterprise Security Products bei HP. "Wir dürfen die grundlegenden Sicherheitslücken nicht aus den Augen verlieren. Vielmehr sollten Unternehmen bewährte Sicherheitstaktiken anwenden, um bekannte Sicherheitslücken zu schließen. Damit lässt sich ein Großteil der Risiken vermeiden."

09.03.15 - Report: Zahl der Cybersicherheits-Warnmeldungen steigt in Deutschland um 53 Prozent
FireEye analysierte im aktuellen Report "The Numbers Game", wie Unternehmen weltweit mit Bedrohungen für die Cybersicherheit umgehen. Dazu wurden IT-Verantwortliche von mehr als 500 Unternehmen in 13 Ländern befragt. Jeden Monat schlagen Sicherheitssysteme tausendfach Alarm, weil Sicherheitsverletzungen erkannt wurden. IT-Verantwortliche müssen sich häufig manuell mit jeder einzelnen Meldung auseinandersetzten und das kostet Zeit. Schwere Sicherheitsverletzungen, die nicht schnell genug erkannt und behoben werden, können gravierende Konsequenzen für das betroffene Unternehmen bedeuten.


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Meldungen vom Vortag

06.03.15 - Siebter "Vision Solutions Annual State Report": Steigender Bedarf an Daten über alle Plattformen hinweg macht IT-Resilienz wichtiger denn je

06.03.15 - Nach Handy, Wohnung und Auto: Wird unser Körper bald Teil des Internets?

06.03.15 - GBS integriert "Kaspersky Anti-Virus" in E-Mail-Management-Lösung "iQ.Suite"

06.03.15 - Forschungsprojekt entwickelt System zur Manipulationserkennung

06.03.15 - TÜV Trust IT GmbH Unternehmensgruppe TÜV Austria prüft Apps aus den App-Stores, unterstützt bei der Entwicklung sicherer Apps und zertifiziert

06.03.15 - Lösung für Datenwiederherstellung von Software-defined Storage (SDS)

06.03.15 - "G Data Antivirus für Mac": Der Einsatz einer Sicherheitslösung für Mac schützt nicht nur den eigenen Apple-Rechner, sondern sichert zugleich auch Windows-Systeme innerhalb des Netzwerk

06.03.15 - Neue Sicherheitsfunktion "Device Freeze Offline Policy" der Endgeräte-Verwaltungslösung "Absolute Computrace"

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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