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22.01.15 - IT Security-Telegramm


In der Hotellerie und Gastronomie besteht dringender Handlungsbedarf beim Thema IT-Sicherheit
Ein Gesetzentwurf zum IT-Sicherheitsgesetz sieht vor, die digitalen Infrastrukturen Deutschlands zu den sichersten weltweit zu machen



22.01.15 - SolarWinds kündigte die neue Integration von SolarWinds "Web Help Desk" und "DameWare Remote Support" an
Untersuchungen haben ergeben, dass 43 Prozent der Mitarbeiter über ein ungesichertes, öffentliches WLAN auf sensible Unternehmensdaten zugreifen und dass 20 Prozent der Mitarbeiter ihr Smartphone ins Büro mitbringen, obwohl das den IT-Richtlinien widerspricht. Sicherheit scheint für viele Unternehmen also noch ein Problem darzustellen, hält das den Trend zu BYOD nicht auf.

22.01.15 - Exchange-Recovery: Kroll Ontrack und NetJapan geben weltweite strategische Partnerschaft bekannt
Kroll Ontrack, Expertin für Datenrettung und E-Discovery, hat eine weltweite strategische Partnerschaft mit NetJapan Ltd. bekannt gegeben. Durch die Zusammenarbeit mit der Anbieterin für Backup, Recovery und Virtualisierungslösungen, die erst kürzlich im deutschsprachigen Raum an den Start gegangen ist, können beide Unternehmen zusammen einen umfangreichen Service für Microsoft Exchange Server bieten.

22.01.15 - IT-Sicherheitsgesetz: Schutz für die digitale Infrastruktur
Der Schutz der Bürger sowie die Sicherheit von Unternehmen im Internet sollen verbessert werden. Das sieht der Gesetzentwurf zum IT-Sicherheitsgesetz vor, den das Kabinett beschlossen hat. Ziel ist, die digitalen Infrastrukturen Deutschlands zu den sichersten weltweit zu machen. Der Gesetzentwurf zum IT-Sicherheitsgesetz zielt darauf ab, die Sicherheit von Unternehmen und der Bundesverwaltung sowie den Schutz der Bürgerinnen und Bürger im Internet zu verbessern. Dafür sollen etwa die Stellung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und des Bundeskriminalamtes (BKA) gestärkt werden.

22.01.15 - Die Hälfte aller Internetnutzer befragt im Zweifel Bekannte, Verwandte, Freunde oder andere Kunden, wie sie eine Website einschätzen
Inzwischen ist es längst Fakt: Die wenigsten Menschen kommen ganz ohne Internet aus. Online-Banking, aktuelle Nachrichten, E-Mail, Online-Shopping, sich mit Freunden auf sozialen Netzwerken austauschen, Themen und Hintergrundinformationen recherchieren: Die Liste von Dingen, die man im Internet erledigen kann und manchmal auch muss ist lang. Allerdings gehen nur 21.6 Prozent der Deutschen davon aus, dass ihre Daten im Internet ausreichend geschützt sind.

22.01.15 - Hotel- und Gastronomiebetriebe setzen ihre Gäste mit unzureichend gesichertem WLAN unnötig Gefahren aus und riskieren somit Vertrauensverlust
Eine aktuelle, weltweit durchgeführte Umfrage von WatchGuard Technologies zeigt, dass in der Hotellerie und Gastronomie dringender Handlungsbedarf beim Thema IT-Sicherheit besteht. Danach greifen über zwei Drittel der Hotel- und Gastronomiebetriebe, deren Antworten im Rahmen der Studie Berücksichtigung fanden, beispielsweise nicht auf zeitlich begrenzte Einmal-Passwörter zurück, um ihren Gästen den WLAN-Zugang zu ermöglichen. Dabei ist dies ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Sicherheit im Gäste- oder Unternehmensnetzwerk. Vor dem Hintergrund, dass das Angebot von WLAN aus Sicht der Gäste heutzutage einen enormen Stellenwert einnimmt, sind die Ergebnisse umso bedeutsamer.

22.01.15 - Malware: Top 4-IT-Bedrohungen 2015 im Unternehmen
Die Vielfalt an Malware steigt von Jahr zu Jahr - nicht zuletzt wegen der zunehmenden Verbreitung von Cloud Computing und der steigenden Anzahl an Geräten für das Internet der Dinge im privaten und beruflichen Umfeld. Im Fokus der Cyberkriminellen liegen verstärkt kleine und mittelständische Unternehmen. AVG zeigt die Top 4-Bedrohungen für 2015 auf:

22.01.15 - Ausblick 2015: Vier Prognosen für den WLAN-Markt
Für TP-Link, Herstellerin im globalen WLAN-Markt, gibt es vier Trends, an denen 2015 kein Netzwerkhersteller vorbei kommt:

22.01.15 - Die Anatomie eines Android-Handys oder: Android bleibt Hackers Liebling
1,1 Millionen neue Android-Malware-Samples entdeckte die IT-Sicherheitsspezialistin Sophos allein in 2014. Die Anzahl der Android-Malware ist seit 2013 um 1800 Prozent gewachsen die Angriffsfläche ist riesig und wächst weiter. Smartphones mit Android-Betriebssystem sind weltweit am weitesten verbreitet. Statistiken zufolge machte der Anteil von Android-Smartphones in Deutschland im Oktober dieses Jahres 74,9 Prozent aus. Geräte mit iOS-Betriebssystem kamen lediglich auf 16,9 Prozent. Weltweit nutzen derzeit zirka eine Milliarde Menschen Android-Smartphones.


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Meldungen vom Vortag

21.01.15 - "Sast Security Radar" bietet Schutz vor internen und externen Angriffen

21.01.15 - Längere Akkuleistung, Android L Support, nutzerfreundlichere Profile

21.01.15 - Kobil Systems stärkt Partnergeschäft durch Kooperation mit Schweizer Ergon Informatik

21.01.15 - IT-Sicherheit als Voraussetzung für Industrie 4.0

21.01.15 - NSA-Skandal eröffnet dem schwedischen Netzwerksicherheitsexperten neue Expansionsmöglichkeiten

21.01.15 - Entwicklung von Malware-Bedrohungen in 2015 und IT-Sicherheitsprognosen

21.01.15 - Verstöße gegen BYOD-Richtlinien führen zu großen Vorfällen

21.01.15 - Deutsche Telekom veröffentlicht ersten multimedialen Online-Ratgeber

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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