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23.02.15 - IT Security-Telegramm


Der Schutz von Daten ist immer noch der wichtigste Treiber im Bereich IT-Sicherheit
Initiative Galileo beschreibt eine neue Technologie, bei der Security-Module und Lösungen interaktiv miteinander kommunizieren



23.02.15 - Clearswift informiert: Jeden Tag werden Informationen illegal übermittelt, die personenbezogene Daten enthalten können
Ob Daten mit oder ohne Personenbezug: Informationswerte müssen unternehmensweit sicher sein. Zwar wurden Compliance-Richtlinien bei vielen Unternehmen eingeführt, doch oft scheitert es an der praktischen Umsetzung. Denn der Schutz von Daten fängt bereits im Kleinen an: Ein Schwachpunkt, der häufig vernachlässigt wird, ist die digitale Kommunikation.

23.02.15 - Identitätsbasierte Hacks mithilfe unternehmensweiter Gefahrenindikatoren aufspüren
ForgeRock, Open-Source-Anbieterin von Identity Relationship Management (IRM)-Lösungen, und FireEye gaben die Integration der ForgeRock Identity Platform mit der FireEye Threat Analytics Platform (TAP) bekannt. Die neue Lösung soll eine verbesserte Erkennung von Hack-Angriffen und ein integriertes modernes Response Management bieten. Die Kombination von Identity Management und Security Intelligence stellt eine einheitliche Verwaltung bereit, mit deren Hilfe Sicherheitsteams in die Lage versetzt werden können, Angriffe auf der Grundlage gestohlener Identitäten zu erkennen. Darüber hinaus wird sich ForgeRock dem FireEye Technologie-Allianz-Programm anschließen.

23.02.15 - Firewall mit spezieller Prüf-Software für SOAP ausgestattet
Die High Resistance Firewall "genugate" soll für Sicherheit bei Web-Diensten sorgen, die auf Basis des verbreiteten Service Oriented Architecture Protocol (SOAP) via Internet angeboten werden. Dafür hat die genua mbh die Version "genugate 8.3" mit einer speziellen Prüf-Software ausgestattet: Alle Datentransfers via SOAP werden komplett analysiert, um Missbrauch und Angriffe über diesen Weg auszuschließen. Auf der CeBIT 2015 zeigt genua (Halle 6, Stand F15) darüber hinaus die Firewall und VPN-Appliance "genuscreen 5.1" auf neuer, kompakter Hardware. Die Hardware bietet vier Gbit-Schnittstellen und leistet bis zu 250 Mbit/s verschlüsselten Datendurchsatz - fünfmal mehr als die Vorgänger-Modelle. Da genuscreen für die Geheimstufe VS-NfD (Verschlusssache - Nur für den Dienstgebrauch) zugelassen ist, können Behörden mit der Appliance vertrauliche Daten via Internet austauschen.

23.02.15 - Untersuchung zeigt: Firmen müssen Social Media in ihrer Sicherheitsstrategie nicht nur technisch, sondern auch organisatorisch verankern
Der berufliche Austausch über soziale Netze ist für die meisten Unternehmen selbstverständlich und Ausdruck ihrer offenen Kommunikationskultur. Nur für knapp ein Fünftel der Unternehmensentscheider leisten Social-Media-Kanäle keinen Beitrag zur Vernetzung der Mitarbeiter. Interessanterweise ist eine Ablehnung gerade bei denjenigen Unternehmen besonders ausgeprägt, die sich generell gegen vernetztes Arbeiten verschließen. Zu diesem Ergebnis kommt die "Potenzialanalyse Share Economy", für die im Auftrag von Sopra Steria Consulting 150 Führungskräfte großer und mittelständischer Unternehmen zum Thema "Collaborative Working" befragt wurden. Die Untersuchung zeigt dabei zugleich, dass Firmen Social Media in ihrer Sicherheitsstrategie nicht nur technisch, sondern auch organisatorisch verankern müssen.

23.02.15 - Application Economy erfordert eine neue Herangehensweise beim Thema Sicherheit
Der Schutz von Daten ist immer noch der wichtigste Treiber im Bereich IT-Sicherheit. Allerdings verstehen Unternehmen zunehmend, dass die Application Economy ein Umdenken in diesem Punkt erfordert so das Ergebnis einer neuen CA Technologies Studie mit dem Titel "Acht Schritte zur Modernisierung der Sicherheit für die Application Economy". Das Ergebnis: Mobilität, APIs und Unternehmenswachstum erzeugen eine ausgewogenere Sichtweise im Hinblick darauf, welche Kontrolle und Sicherheit möglich ist.

23.02.15 - CeBIT 2015: Carbonite stellt hybride Backup-Lösungen für KMU vor
Carbonite, Anbieterin von hybriden Backup-Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen, präsentiert ihr Lösungsportfolio erstmals auf der CeBIT. Am Carbonite Stand im Planet Reseller (Halle 15, Stand F62) können sich Fachhändler und Systemintegratoren ausführlich über die "Carbonite Hybrid Backup Solution" informieren. Diese ergänzt die lokale Datensicherung durch webbasiertes Backup in einem deutschen Rechenzentrum. Wie einfach und intuitiv sie sich installieren und konfigurieren lässt, wird vom Channel-Team direkt am Messestand gezeigt.

23.02.15 - CeBIT 2015: Barracuda zeigt ihr Portfolio an physischen, virtuellen und Cloud-vernetzten Appliances
Auf der CeBIT 2015 präsentiert Barracuda Networks Inc. (NYSE: CUDA) ihr gesamtes Portfolio an IT Security und Storage-Lösungen (Halle 6,Stand B16/11). Im Mittelpunkt stehen dabei die "Barracuda NG Firewall" sowie "Barracuda Backup". Das Lösungsangebot unterstützt Unternehmen beim Schutz ihrer Daten, ihrer Applikationen und Netzwerke. Eine wachsende Bedeutung gewinnt dabei Cloud-Sicherheit. Wie eine aktuelle Umfrage aufzeigt, suchen deutsche IT-Verantwortliche nach geeigneten Technologien. Die enge Integration der Barracuda-Produkte in die Public Cloud Angebote Microsoft Azure und Amazon AWS trägt diesem Trend Rechnung. Doch auch der Schutz der Anbindung an die Cloud durch intelligente Link-Verwaltung gehört zu den Stärken der Barracuda NG Firewall.

23.02.15 - CeBIT 2015: Sophos zeigt UTM Appliance mit integriertem WLAN Access Point
"Cybersicherheit ist eines der am schnellsten wachsenden IT-Themen, und auch die Sicherheitsgefahren treiben fast täglich neue Blüten", schreibt James Lyne, Global Head of Security Research bei Sophos in seiner jüngsten Auswertung zur Cybersicherheit 2015. Damit Unternehmen vor bestehenden und künftigen Gefahren geschützt sind, hat Sophos unter anderem die Initiative Galileo ins Leben gerufen. Galileo beschreibt eine neue Technologie, bei der Security-Module und Lösungen interaktiv miteinander kommunizieren und durch Korrelation von Ergebnissen und Daten eine höhere Sicherheit vor Malware bieten sollen. Die Integration dieser Technologie zeigt Sophos (Halle 6, Stand D18) erstmals auf der CeBIT mit ihrer "Next Generation Enduser Protection".


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Meldungen vom Vortag

20.02.15 - 10. Arbor Weltsicherheitsbericht verzeichnet Zunahme der Größe, Komplexität und Häufigkeit von DDoS-Angriffen

20.02.15 - Ganzheitliche Lösungsansätze rund um die gesamte IT am Arrow-Stand

20.02.15 - Untersuchung zeigt: Netzwerkprobleme sind laut 77 Prozent der Befragten auch für finanzielle Einbußen verantwortlich

20.02.15 - Schweizer Baufachmarkt wechselt von Token- zur Multi-Faktor-Authentifizierung von SMS Passcode

20.02.15 - Das Energiewirtschaftsgesetz hält Netzbetreiber dazu an, den IT-Sicherheitskatalog der Bundesnetzagentur einzuhalten

20.02.15 - Alternative Zahlungssysteme wie ApplePay könnten einen Boom erleben

20.02.15 - China hat die USA als Spitzenreiter beim weltweiten Versenden von Spam abgelöst

20.02.15 - Banking-Trojaner Dyreza versteckt sich in harmlosen Fax-Nachrichten

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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