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26.03.15 - IT Security-Telegramm


"Avast for Business" löst sowohl Budget- als auch Sicherheitsherausforderungen für KMU
Mehr als die Hälfte der über 50-Jährigen weltweit kennen den Begriff "digitales Vermächtnis" (digital legacy)



26.03.15 - "Mobile Encryption App": Verschlüsselt telefonieren in jeder Situation
Sichere mobile Kommunikation ist ein Schwerpunkt im Sicherheitsportfolio der Deutschen Telekom. Zum Mobile World Congress zeigt das Unternehmen Lösungen, die es noch leichter machen, auch unterwegs sicher zu telefonieren und im Netz zu surfen: Mit der "Mobile Encryption App" hat das Unternehmen eine weltweit einsetzbare mobile Verschlüsselungslösung für Smartphones auf den Markt gebracht. Die zweite Lösung, der "Corporate Security Hub" ist eine Sicherheitslösung, die mobile Endgeräte vor Angriffen und Schadcode aus dem Internet schützt. Dabei wird der gesamte Datenverkehr in Echtzeit geprüft und von Gefahren befreit. Der Corporate Security Hub richtet sich weltweit an große Geschäftskunden. Die Mobile Encryption App richtet sich zunächst an große Geschäftskunden mit Sitz in Deutschland, soll perspektivisch aber international angeboten werden und auch mittelständischen Unternehmen zur Verfügung stehen.

26.03.15 - "Dr. Web Antivirus 10.0 für Windows Server": Server vor den neuesten Malware-Varianten schützen
Doctor Web veröffentlicht "Dr.Web Antivirus 10.0 für Windows Server". Das Produkt verfügt nun über eine Reihe von Funktionen, die Server vor den neuesten Malware-Varianten schützen. Die optimierte Benutzeroberfläche von Dr.Web Antivirus 10.0 ist informativer und benutzerfreundlicher geworden. Darüber hinaus wurden alle Neuheiten aus Dr.Web für Windows übernommen.

26.03.15 - Antivirenschutz, HTTP- und HTTPS-Scanning auf Schadprogramme und integrierter Browserschutz
Avast Software, Herstellerin von Sicherheitslösungen für Smartphones, Tablets und PCs, bietet ein kostenloses, einfach nutzbares Sicherheitsangebot, dass kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) via Cloud verwalten können. "Avast for Business" ist für verschiedene Computerplattformen einsetzbar und am Markt die erste kostenlose IT-Sicherheitslösung, die für Unternehmen entwickelt wurde. Avast löst mit dem Angebot sowohl Budget- als auch Sicherheitsherausforderungen für KMU insbesondere für jene, die schmale IT-Budgets und knappe IT-Ressourcen haben.

26.03.15 - Carbonite liefert Hybrid Backup und Recovery für Office 365
Carbonite, Anbieterin von Cloud- und hybriden Business-Continuity-Lösungen, kündigt die Unterstützung von MS Office 365 an. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erhalten dadurch künftig die Möglichkeit, kritische Geschäftsdaten zu schützen, die sie in der Cloud erstellt und gespeichert haben. Das neue Release der "Carbonite Backup"-Lösung bietet hybrides Backup für "Microsoft Exchange Online in Office 365" und bietet KMU damit den Datenschutz, den sie benötigen, wenn sie ihre Geschäftsprozesse in die Cloud verlagern.

26.03.15 - Smartphones gehören heute zum Standardrepertoire der Angreifer
Wenn es um gezielte Angriffe und Spionageversuche im Internet geht, herrscht vielfach noch der Eindruck vor, dass die Angreifer es vor allem auf Arbeitsplatzrechner und Server abgesehen hätten, um in die Netzwerke der Unternehmen oder Regierungen einzudringen. Dieser Eindruck rührt daher, dass viele dieser Angriffe erst nach Jahren entdeckt werden und sie aus einer Zeit stammen, in der Smartphones noch nicht so verbreitet waren wie heute. Viele der ausgeklügeltsten Attacken nutzen jedoch schon seit einiger Zeit Smartphones und Tablets als einen ihrer Standard-Angriffswege. Unternehmen und Regierungen müssen daher umdenken und ihre Maßnahmen zur Absicherung von mobilen Endgeräten anpassen.

26.03.15 - Europol setzt Bot-Netz außer Kraft: Anwender müssen in Zukunft Vorkehrungen treffen
Europol und weitere beteiligte Unternehmen sorgen für positive Schlagzeilen: Durch internationale Kooperation ist es ihnen erfolgreich gelungen, gegen ein Bot-Netz vorzugehen und den Steuerungsserver abzuschalten. Insgesamt waren laut BKA 3,2 Millionen Computer betroffen, darunter auch Rechner aus Deutschland wie das BSI informiert. Das Netzwerk wurde bereits seit 2012 aufgebaut.

26.03.15 - Studie: Digitale Angriffe auf jedes dritte Unternehmen - Die meisten Angriffe erfolgen nicht über das Internet, sondern vor Ort
Nahezu jedes dritte (30 Prozent) Unternehmen in Deutschland verzeichnete in den vergangenen zwei Jahren IT-Sicherheitsvorfälle. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 458 Unternehmen ab 20 Mitarbeitern ergeben. Damit lag der Anteil der betroffenen Unternehmen exakt auf dem gleichen Niveau wie bei der entsprechenden Umfrage im Vorjahr. "Deutsche Unternehmen sind zu einem attraktiven Ziel für Cybergangster und ausländische Geheimdienste geworden", sagt Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf. "Umso wichtiger ist es, die Sicherheitsvorkehrungen immer auf dem neuesten Stand zu halten und regelmäßig in den Schutz der eigenen IT-Systeme zu investieren."

26.03.15 - Unsterblich im Netz? Deutsche denken über digitales Vermächtnis nach - Jeder fünfte Deutsche über 50 hat sich noch keine Gedanken über das digitale Erbe gemacht
Den Begriff "digitales Vermächtnis" (digital legacy) kennen weltweit mehr als die Hälfte der über 50-Jährigen. In Deutschland sogar deutlich mehr: Nur 35 Prozent der Befragten gaben an, dies noch nicht gehört zu haben - weltweit am wenigsten. Dies zeigt die aktuelle Studie von AVG. Danach beunruhigt ein Viertel (Deutschland 22 Prozent) der weltweit Befragten die Tatsache, dass sie auch online Spuren nach dem Ableben hinterlassen.


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Meldungen vom Vortag

25.03.15 - Fast 30 Prozent aller Smartphones ungesichert ohne PIN und frei zugänglich

25.03.15 - Mit ihrer AV-Lösung "Panda Adaptive Defense" stellt Panda Security den Roadshow-Besuchern den neuesten Meilenstein in ihrer Produktpalette vor

25.03.15 - Check Point: Cyber-Angriffe bei Gemalto machen deutlich, dass der Mitarbeiter eine Schlüsselrolle beim Eindringen in Unternehmensnetzwerke spielt

25.03.15 - Piratenpartei zu Gemalto-Hack: "Wir brauchen eine bessere Regierung und konsequente Melde- und Informationspflichten für Unternehmen"

25.03.15 - Gemalto presents the findings of its investigations into the alleged hacking of SIM card encryption keys by Britain's Government Communications Headquarters (GCHQ) and the U.S. National Security Agency (NSA)

25.03.15 - Lenovo-Rechner: Automatisches Entfernen der Adware Superfish

25.03.15 - Superfish: Lenovo-Fall ist nur die Spitze des Eisbergs

25.03.15 - Kobil Systems zur Kompromittierung der Mobilfunknetze durch NSA/GCHQ

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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