- Anzeige -


07.07.16 - IT Security-Telegramm


Storage-Report: Performance ist nicht mehr die größte Herausforderung der IT-Verantwortlichen die einfache Verwaltung ist ab sofort das Thema, das IT-Profis am meisten beschäftigt
In letzter Zeit gab es jede Menge öffentlich gewordene Beispiele von Ransomware-Attacken, die jedoch zweifellos nur die Spitze des Eisbergs darstellen


07.07.16 - Der latenten Bedrohung durch Ransomware zu entkommen bedeutet, dass man Lösungen parat haben muss, die kritische Systeme und Applikationen innerhalb weniger Minuten wiederherstellen können
In letzter Zeit gab es jede Menge öffentlich gewordene Beispiele von Ransomware-Attacken, die jedoch zweifellos nur die Spitze des Eisbergs darstellen. Mit Sicherheit gibt es noch viele weitere Unternehmen die sich den Erpressern gebeugt haben, ohne das Problem publik zu machen. Das Problem ist, daß das kriminelle Geschäftsmodell Ransomware-Attacke tatsächlich funktioniert. Die zunehmende Wichtigkeit von Daten zwingt Organisationen, die einer Attacke zum Opfer gefallen sind, dazu, Kriminellen Lösegeld zu bezahlen, um wieder Zugriff auf ihre IT und ihre Daten zu erhalten, um zum normalen Geschäftsbetrieb zurückkehren zu können.

07.07.16 - Storage-Report: Mehr als ein Drittel der Befragten nutzt noch immer manuelle Listen für die Übersichtserstellung ihrer VMs
Tintri, der führende Anbieter VM-zentrischen Speichers, kurz VAS, hat die Ergebnisse seiner jährlichen Studie zum Storage Status Quo 2016" (State of Storage) für virtuelle Umgebungen vorgestellt. In der Studie werden jährlich 300 IT-Profis zum Stand der Speicherindustrie befragt. Die wichtigste Erkenntnis des diesjährigen Reports besteht darin, dass Performance nicht mehr die größte Herausforderung der IT-Verantwortlichen ist die einfache Verwaltung ist ab sofort das Thema, das IT-Profis am meisten beschäftigt.

07.07.16 - Untergrundmarktplatz: Über die xDedic-Plattform werden Zugänge zu über 70.000 Servern aus 173 Ländern gehandelt
Kaspersky Lab hat ein internationales Forum entdeckt, über das Cyberkriminelle den Zugriff auf kompromittierte Server für nur sechs US-Dollar kaufen und verkaufen. Der Untergrundmarktplatz xDedic wird mutmaßlich von einer Russisch-sprachigen Gruppe betrieben und umfasst derzeit mehr als 70.000 gehackte Server weltweit mit Remote Desktop Protocol (RDP). Viele der Server hosten oder bieten Zugang zu beliebten Webseiten und Diensten. Auf einigen findet sich Software für E-Mail-Versand, Finanzbuchhaltung oder Bezahlvorgänge. Unter den ahnungslosen rechtmäßigen Inhabern der Server befinden sich auch staatliche Organisationen, Unternehmen und Universitäten.

07.07.16 - Erpressersoftware: Cyberkriminelle bieten Opfern Chat-Support an
Zuerst machten sie mit einer besonders fiesen Einschüchterungstaktik als "Marketingmethode" von sich reden, jetzt legen sie auch im "After-Sales-Support" nach: Die kriminellen Hintermänner der Crypto-Ransomware JIGSAW bieten Opfern seit neuestem die Möglichkeit eines Live-Chats und helfen so bei Fragen, wie sich das geforderte Lösegeld am einfachsten und schnellsten bezahlen lässt. Geschäftsmethoden aus der legalen Wirtschaft wie Arbeitsteilung, Spezialisierung, Marketing und Vertrieb sowie Support sind im Cyberuntergrund längst Standard. Jetzt scheinen auch die Opfer die "Kunden" von JIGSAW direkt in diese kriminelle "Wertschöpfungskette" einbezogen zu werden.


####################

Bestellen Sie hier Ihren persönlichen Newsletter!

Sie wollen täglich informiert sein, haben aber keine Zeit, jeden Morgen durchs Internet zu surfen?

Dann lassen Sie sich durch unseren kostenlosen E-Mail-Service aktuelle News aus der IT-Securit, Safety- und High Availability-Branche nahebringen.

Das Redaktionsteam von IT SecCity.de hat die wichtigsten tagesaktuellen Meldungen für Sie zusammengetragen - ein Klick auf die entsprechenden Links und Sie befinden sich an den gewünschten Plätzen auf IT SecCity.de und den Schwester-Magazinen SaaS-Magazin.de und Compliance-Magazin.de - einfacher geht's wirklich nicht!

Klicken Sie hier, um den kostenlosen Newsletter-Service zu abonnieren.

Sie erhalten dann in wenigen Minuten eine E-Mail vom System. Bitte klicken Sie auf den Link in der E-Mail und schicken Sie uns eine Bestätigung Ihrer Bestellung.

Der Newsletter wird im html-Format versendet.
Bitte denken Sie daran, den Newsletter bei Ihrem IT-Administrator auf die White-List setzen zu lassen.

Datenschutz: Ihre E-Mail-Adresse wird vom PMK-Verlag nicht weitergegeben. Außer der E-Mail-Adresse müssen keine weiteren Daten für den Newsletterbezug angegeben werden

####################


Meldungen vom Vortag

06.07.16 - Herausforderung für Unternehmen: Endpunkt-Sicherheit für IoT-Umgebungen

06.07.16 - Hacker, die Zero-Day-Lücken aufspüren, können eine ganze Menge Geld verdienen

06.07.16 - Studie: Unternehmen kämpfen gegen plötzlichen Tod durch DDoS-Attacken

06.07.16 - 4,7 Millionen Systeme exponieren mit 445/TCP einen von Microsoft-Systemen verwendeten Port, der sehr häufig angegriffen wird

- Anzeigen -

Besuchen Sie SaaS-Magazin.de

SaaS, On demand, ASP, Cloud Computing, Outsourcing >>>


Kostenloser Newsletter

Werktäglich informiert mit IT SecCity.de, Compliance-Magazin.de und SaaS-Magazin.de. Mit einem Newsletter Zugriff auf drei Online-Magazine. Bestellen Sie hier

- Anzeige -

Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

Diese Webseite verwendet Cookies - Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Mit dem Klick auf „Erlauben“erklären Sie sich damit einverstanden. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.