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19.07.16 - IT Security-Telegramm


Tenable Network Security gibt eine Technologiepartnerschaft mit Enterprise Cloud-Anbieterin ServiceNow bekannt
Das Verschlüsselungsprogramm Cerber treibt aktuell im deutschsprachigen Raum sein Unwesen



19.07.16 - Erweiterung der "Fortinet Security Fabric" mit innovativer Analytik und Security-Intelligenz in physikalischen, IoT-, Cloud- und heterogenen Netzwerken
Fortinet übernimmt AccelOps, Herstellerin von Netzwerksicherheitsüberwachung und -analytiklösungen. Die Akquisition erweitert die Security Fabric von Fortinet um erhöhte Netzwerk-Security-Transparenz, Analysen von Security-bezogenen Daten und Bedrohungsintelligenz für herstellerübergreifende Lösungen. AccelOps Lösungen heißen zukünftig FortiSIEM und werden Bestandteil der Fortinet Security Fabric. Kunden erhalten mehr Transparenz in Fortinet- und herstellerübergreifende Lösungen und können damit umfassendere Netzwerksegmentierungsstrategien von IoT bis in die Cloud umsetzen.

19.07.16 - Tenable Network Security und ServiceNow: Sicherheitsmaßnahmen zu priorisieren und zu rationalisieren
Tenable Network Security gibt eine Technologiepartnerschaft mit Enterprise Cloud-Anbieterin ServiceNow bekannt. Tenable unterstützt Kunden der ServiceNow Security Operations dabei, Schwachstellen zu identifizieren, zu priorisieren und zu beheben. "Wir wollen Unternehmen dabei helfen, ihre IT-Sicherheitsmaßnahmen zu vereinfachen und zu rationalisieren", sagt Matt Alderman, Vice President of Strategy, Tenable Network Security. "Mit den Tenable-Daten über Schwachstellen erhalten ServiceNow-Kunden den nötigen Kontext, um ihre Arbeit zu priorisieren und effektiver vorzugehen."

19.07.16 - Die "2016 Cyber Security Intelligence Index" der IMB X-Force Research bestätigt: Es ist demnach ziemlich wahrscheinlich, dass der nächste Angriff von jemandem kommt, dem Sie vertrauen
Sind Insider die neue Malware? Bereits im letzten Jahr haben wir uns ausführlicher mit dem Thema Insider-Bedrohungen beschäftigt. Insider haben gegenüber externen Angreifern einen entscheidenden Vorteil: Sie verfügen bereits über legitime Zugriffsrechte auf Dateien, Anwendungen, Code oder vertrauliche Daten. Wenn Mitarbeiter auf die dunkle Seite der Macht wechseln oder Zugangsdaten in die falschen Hände gelangen ist das immens schwierig nachzuweisen. Die Tätertypologien und Motivationen sind vielfältig, damit hat sich vor kurzem das BKA im Rahmen einer Literaturstudie beschäftigt.

19.07.16 - Erpressungsprogramm Cerber greift deutsche Ziele an
Das Verschlüsselungsprogramm Cerber (alternative Bezeichnung: Zerber) treibt aktuell im deutschsprachigen Raum sein Unwesen. Die Erpressungs-Software (Ransomware) attackiert unter anderem Unternehmen mit sehr authentisch erscheinenden, deutschsprachigen Bewerbungs-E-Mails. Entsprechend der Analysen von Kaspersky Lab steigen die Cerber-Attacken seit Anfang Mai 2016 kontinuierlich an mit zwei größeren Angriffswellen Ende Mai beziehungsweise Anfang Juni.


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Meldungen vom Vortag

18.07.16 - Studie: Investitionen in Datensicherheit haben für deutsche Unternehmen oberste Priorität

18.07.16 - Wichtige Daten verschlüsseln: Ist die Bekanntgabe etwa der Konto- oder Kreditkartennummer online unvermeidlich, dürfen diese sensiblen Daten am besten nur verschlüsselt gesendet werden

18.07.16 - QSC empfiehlt fünf Best Practices für eine hohe Sicherheit in der IP-Telefonie

18.07.16 - So leicht kann ein Passwort gehackt werden kann

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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