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04.10.18 - IT Security-Telegramm


Auch in der IT-Sicherheitsbranche kommt man mittlerweile kaum noch um das Thema "Maschinelles Lernen" herum
Immer häufiger gibt es immer ausgeklügeltere Cyberangriffe auf die Netzwerke der Unternehmen



04.10.18 - Umfrage zu Risiken von Bildern und Online-Posts über Familienmitglieder und wie man sich davor schützen kann
Eltern laden gerne Bilder ihrer Liebsten hoch, jedoch in den meisten Fällen (56 Prozent), ohne sie vorher um Erlaubnis zu fragen. Das hat eine aktuelle Umfrage von McAfee ergeben, in der 1.000 Eltern zu ihrem Verhalten im Internet befragt wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass obwohl sich die Eltern der Risiken bewusst sind, die das Hochladen von Bildern ihrer Kinder ins Internet bedeuten, die Mehrheit nicht um die Erlaubnis ihrer Kinder fragt, bevor sie Bilder von ihren Schützlingen online stellen. Als Grund gaben 22 Prozent an, ihre Kinder seien zu jung, um vorher gefragt werden zu müssen. Weitere 24 Prozent denken, dass sie grundsätzlich das Recht haben, die Bilder von ihren Kindern auf soziale Netzwerke zu stellen.

04.10.18 - Ausgefeilte Cyberangriffe auf Netzwerke: Der Benutzer, das unbekannte Wesen im Netzwerk
Immer häufiger gibt es immer ausgeklügeltere Cyberangriffe auf die Netzwerke der Unternehmen. IT-Manager sind deshalb ständig auf der Suche nach robusteren Sicherheitslösungen zum Schutz gegen interne und externe Bedrohungen. Ein Ansatz, Bedrohungen abzuwehren, ist beispielsweise die Überwachung und das Analysieren von aktiven Datenströmen. Wird eine Anomalie erkannt, soll die Sicherheitslösung Alarm schlagen. Dieser Ansatz hat sich in der Praxis jedoch als wenig erfolgreich erwiesen, was regelmäßige Verletzungen der Unternehmenssicherheit trotz entsprechender Sicherheitslösungen belegen. Der Grund für das Versagen dieses Ansatzes liegt darin, dass Lösungen dieser Art den größten Risikofaktor im Netzwerk ignorieren: Den Anwender.

04.10.18 - Um Machine Learning effektiv einzusetzen, sollten sich Unternehmen mit fünf Fragen auseinandersetzen
Auch in der IT-Sicherheitsbranche kommt man mittlerweile kaum noch um das Thema "Maschinelles Lernen" herum. Dabei muss man sich allerdings darüber im Klaren sein, dass Künstliche Intelligenz & Co. kein allheilender Feenstaub ist, der einfach mal über die Lösungen gepustet wird. Bei aller berechtigter Begeisterung für das Thema darf der Blick fürs Wesentliche nicht verloren gehen. Unternehmen, die maschinelles Lernen für die IT-Security einsetzen möchten, sollten sich mit folgenden Fragen auseinandersetzen, um effektiv von der Technologie profitieren zu können. Denn Machine Learning ist viel mehr als "nur" Mathematik.

04.10.18 - Deutsche Präferenz für Barzahlungen durch Mobile Payment bald Geschichte?
Smartphones haben das Leben auf vielfältige Weise revolutioniert. Was mobiles Bezahlen betrifft, fangen Deutschlands Finanzdienstleister jedoch gerade erst an, die notwendigen technologischen Weichen zu stellen. Vielleicht auch deshalb begleicht die überwiegende Mehrheit der Deutschen (80 Prozent) Rechnungen mit überschaubaren Geldbeträgen etwa in Restaurants, Cafés oder Bars am liebsten in bar. Hinzu kommt: Auf die Frage, ob sie lieber ihren Geldbeutel oder ihr Smartphone zu Hause vergessen würden, geben die Deutschen ebenfalls eine eindeutige Antwort: 70,5 Prozent ärgern sich mehr über das Vergessen des Portemonnaies. Diese Ergebnisse gehen aus einer Umfrage von Kaspersky Lab unter 1.000 Smartphone-Besitzern hervor.


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Meldungen vom Vortag

02.10.18 - "CCleaner" veröffentlicht neue Version mit überarbeiteten Dateneinstellungen

02.10.18 - Ransomware-Schutz für Veeam-Backups von Grau Data

02.10.18 - Zurück zu BullGuard: Peter Röder verstärkt das Vertriebsteam der IoT-Security-Expertin in der DACH-Region

02.10.18 - Das Internet der Dinge identifizieren - Gerät für Gerät

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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