09.04.20 - IT Security-Telegramm

Angriffe können zum Verlust von sensiblen Geschäftsdaten, geistigem Eigentum sowie persönlichen Daten führen, und die Sicherheitsteams sind dabei gegenüber den Angreifern deutlich im Nachteil

Hacker werden häufiger kleine Unternehmen ins Visier nehmen und strategisch ausgeklügelte Cyberangriffe auf deren Systeme durchführen

09.04.20 - Laut aktueller Studie ist Cyber wichtigster Risikofaktor für Unternehmen
Bei der von der Allianz Global Corporate & Specialty durchgeführten Befragung (Allianz Risk Barometer 2020) von 2.700 Risikoexperten aus 100 Ländern über die bedeutendsten Risiken für Unternehmen stehen erstmals weltweit Cyber-Bedrohungen an der Spitze. Für 39 Prozent der Befragten sind Cyberrisiken demnach des Top-Risiko, gefolgt von 37 Prozent, die Betriebsunterbrechungen als wichtigstes Risiko ansehen. In Deutschland sehen mit 55 Prozent der Befragten Betriebsunterbrechungen als wichtigstes Risiko, gefolgt von Cyber-Vorfällen auf Patz zwei mit 44 Prozent.

09.04.20 - Security-Trends, die 2020 das mobile Arbeiten in Unternehmen prägen werden
Hacker werden häufiger kleine Unternehmen ins Visier nehmen und strategisch ausgeklügelte Cyberangriffe auf deren Systeme durchführen. Kleine Unternehmen sind für Hacks deshalb so attraktiv, weil sie oftmals nicht über die nötigen Ressourcen und Infrastrukturen verfügen, um Sicherheitsbedrohungen zu begegnen. Verizon veröffentlichte einen Bericht über Sicherheitsvorfälle und Datenschutzverletzungen, die sich 2019 in 86 verschiedenen Ländern weltweit ereigneten. Demnach betrafen 43 Prozent aller Verstöße kleine Unternehmen, und schon eine einzige Datenpanne kann ein kleines Unternehmen wirtschaftlich ruinieren.

09.04.20 - Report 2019/20: Cyberangriffe von Nationalstaaten nehmen zu
Mehr als jedes vierte Unternehmen weltweit (27 Prozent) führt Angriffe auf seine IT-Infrastruktur und -Anwendungen auf Cyberwarfare oder nationalstaatliche Aktivitäten zurück. Dies ist eines der wesentlichen Ergebnisse des "2019-2020 Global Application & Network Security Report" von Radware. Im Jahr 2018 hatte dieser Wert noch etwa 19 Prozent betragen. In Nordamerika berichteten sogar 36 Prozent der für diesen Report befragten Unternehmen über staatliche Angriffe. "Attacken von Nationalstaaten gehören zu den am schwierigsten zu vereitelnden Angriffen, da die Angreifer in der Regel über erhebliche Ressourcen, Kenntnisse über potenzielle Zero-Day-Angriffe und die Geduld zur Planung und Ausführung von Operationen verfügen", sagt Michael Tullius, Managing Director DACH bei Radware. "Diese Angriffe können zum Verlust von sensiblen Geschäftsdaten, geistigem Eigentum sowie persönlichen Daten führen, und die Sicherheitsteams sind dabei gegenüber den Angreifern deutlich im Nachteil."


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Meldungen vom Vortag

08.04.20 - Remote Access VPNs rücken ins Visier von Ransomware-Angriffen
Die Security-Analysten des Zscaler-ThreatlabZ-Teams analysieren die Vorgehensweise des jüngsten Sodinokibi-Ransomware-Angriffs auf eine Devisengesellschaft, der das Remote Access VPN-System als Einfallstor verwendete. Aufgrund eines ungepatchten VPN-Servers gelang es den Angreifern, das IT-System der englischen Devisengesellschaft bereits am Neujahrsabend stillzulegen. Da zunehmend Angriffe über VPNs erfolgen, wirft das Zscaler-Team einen Blick auf die Vorgehensweise. Remote Access VPNs sind bereits seit 30 Jahren auf dem Markt, als der Fernzugriff von außerhalb des Firmennetzwerks in Mode kam. Zu dieser Zeit wurden die Firmenapplikationen im Rechenzentrum vorgehalten, das am Perimeter mit einem Stapel an Sicherheits-Appliances gesichert wurde.

08.04.20 - sysob und Alcatel-Lucent Enterprise verkünden Partnerschaft: Distributor erweitert Wireless LAN-Portfolio
Alcatel-Lucent Enterprise ist neue Herstellerpartnerin von sysob. Das renommierte Unternehmen mit mehr als 830.000 Kunden weltweit liefert mit seinen Netzwerkprodukten maßgeschneiderte Lösungen für Unternehmen jeder Größe und Branche. Mit den Angeboten von Alcatel-Lucent Enterprise erhalten Fachhändler und Systemhauspartner branchenspezifische Netzwerklösungen, die Benutzerfreundlichkeit, enorme Effektivität sowie hohe Schnelligkeit bieten. Die OmniAccess Stellar WLAN-Lösung, OmniSwitches sowie Produkte zum Netzwerkmanagement sind ab sofort im sysob Portfolio verfügbar. Die ganzheitlichen Netzwerklösungen von Alcatel-Lucent Enterprise ermöglichen eine vereinfachte Administration von LAN und WLAN innerhalb eines Managementsystems. Die OmniAccess Stellar WLAN-Lösung unterstützt bis zu 2048 Access Points, welche über eine einzige Benutzeroberfläche verwaltet werden können.

08.04.20 - Neue Fast-Tracks-Sicherheits-Gateways von Check Point gegen Gen-V-Cyber-Bedrohungen
Check Point Software Technologies veröffentlichte "Fast Track Network Security", eine neue Lösungs-Suite. Sie bietet Schutz, Skalierbarkeit, umfangreiche Kontrolle und einfache Implementierung. Laut der IBM-Studie ‚Cost of a Data Breach‘ aus dem Jahr 2019 beträgt der Lebenszyklus eines virtuellen Angriffs von der Invasion bis zur Eindämmung durchschnittlich 314 Tage und kostet Unternehmen im Mittel rund 3,5 Millionen Euro. "Check Point Fast Track Network Security" adressiert die drei wichtigsten Herausforderungen der IT-Sicherheit, denen sich Unternehmen gegenüber sehen: das Fehlen eines vollständigen Satzes von Sicherheitstechnologien zum Schutz gegen fortschrittliche Gen-V-Cyberangriffe, die Sicherheit entsprechend den Geschäftsanforderungen schnell zu skalieren, und komplexe, zusammenhanglose Prozesse zu verbinden.


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Meldungen vom Vortag

07.04.20 - Conversation Hijacking: Best Practices zum Schutz vor hochpersonalisierten Angriffen

07.04.20 - Bedenken bei Datenschutz und IT-Sicherheit sind größtes Hindernis für Internet of Things

07.04.20 - Die neuesten Berichte bezüglich Cyberangriffen auf mit dem Internet verbundene Überwachungskameras, Smart TVs sowie auf andere IoT-Geräte werden von Kriminellen als Grundlage für Erpressungsversuche genutzt

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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