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Embedded Software Engineering Kongress 2022 - Sindelfingen | 05.–09.12.2022
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Konfigurationsfehler bei der Privilegienvergabe

Diese Top-Fehlkonfigurationen am Endpunkt öffnen Tür und Tor

Whitepaper: Fehlkonfigurationen schaffen häufig Sicherheitslücken



Mangelndes Sicherheitsbewusstsein, Netzwerkschwachstellen, ungesicherte und ungepatchte Endpunkte – all diese Begriffe erscheinen im Zusammenhang mit Cyberattacken. Es gibt viele Möglichkeiten, böswilligen Akteuren den Weg zu ebnen, damit sie ihren Angriff überhaupt durchführen können. Hinter erfolgreichen Angriffen steht meist menschliches Versagen. Eine bislang nicht so prominent erwähnte Facette davon sind Fehlkonfigurationen in der Unternehmensumgebung. Sicherheitsexperten sind sich darin einig, dass Konfigurationsfehler bei der Privilegienvergabe, den Endpunkt- oder Interneteinstellungen, bei aktivierten riskanten Diensten sowie bei Zugangskontrollen die Hauptursachen für Cybersicherheitsvorfälle sind - insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmensumgebungen, die von Managed Service Providern (MSPs) betreut werden.

In einer aktuellen Befragung nennen mehr als ein Viertel der Unternehmen das Konfigurationsmanagement als eine der größten Herausforderungen bei der Sicherung von Endpunktgeräten. Tatsächlich machen Fehlkonfigurationen der Endpunkte 27 Prozent der von Angreifern ausgenutzten Eintrittspunkte aus.

Fehlkonfigurationen ermöglichen es Cyberkriminellen, Nachlässigkeiten von IT-Administratoren oft von Minuten zu missbrauchen. Sicherheitsteams sind mit reaktiven, sich wiederholenden Aufgaben wie Schwachstellenmanagement und der Triage von Vorfällen und Patches überlastet und zeitweise überfordert. Cyberkriminelle wissen das und daher ist die Suche nach Sicherheitsfehlkonfigurationen ein lohnender Ansatz bei Angriffsversuchen.

Auf der Grundlage aktueller Telemetrie hat Bitdefender ein Whitepaper veröffentlicht, das sich mit den Top-Bereichen befasst, in denen IT-Abteilungen mit Fehlkonfigurationen zu kämpfen haben. Folgende Hauptaussagen werden dort getroffen:

• >> In 27 Prozent der Fälle verschaffen sich Angreifer Zugang durch Fehlkonfigurationen der Endpunkte.

• >> Fehlkonfigurationen im Zusammenhang mit Konten, Passwortspeicherung und Passwortverwaltung sind im Bereich der individuellen Endpunkt-Fehlkonfigurationen am häufigsten.

• >> In der Kategorie Internet-Einstellungen sind die meisten Fehler zu finden – angeführt von Fehlkonfigurationen im Zusammenhang mit der Authenticode-Signierung.

• >> Konfigurationsfehler im Zusammenhang mit Windows Remote Management führen die Liste der Fehlkonfigurationen bei Microsoft-Komponenten an.

• >> Die Endpunkt-Risikoanalyse ermöglicht es Administratoren, die Angriffsfläche zu reduzieren, potenziellen Malwarebefall zu begrenzen und gleichzeitig einen Überblick über die mit Fehlkonfigurationen verbundenen Risiken zu erhalten.

(Bitdefender: ra)

eingetragen: 02.07.20
Newsletterlauf: 17.09.20

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Meldungen: White Papers / Studien

Security Operations Center

Ressourcen-Mangel und Kostendruck bewegen viele Unternehmen dazu, ihre Security Operations Center (SOCs) an externe Anbieter auszulagern. Beim Outsourcing von IT-Security-Themen werden die Erwartungen an Reaktionsfähigkeit und proaktiven Schutz jedoch oft nicht erfüllt. Damit es zu solchen Enttäuschungen gar nicht erst kommt, gilt es einiges im Vorweg und während des Betriebs eines SOCs zu beachten, was im Whitepaper "Next Generation Security Operations Center (NG-SOC)" erklärt wird. Entstanden ist dies in einer Kooperation von Security-Experten der Consist Software Solutions GmbH und Tanium Inc., die sich mit der Kritikalität und Analyse von Daten im Rahmen einer proaktiven Netzwerksicherung befassen. Die Herausforderungen an ein heutiges SOC: Neben organisatorischen Schwierigkeiten zeichnet sich oftmals ein rein automatisierter Ansatz vieler Dienstleister ab, der zu viele False-positive-Raten generiert und dadurch übermäßig viel Daten- und Personalkapazität beansprucht. Effizienz ist das Zauberwort. Doch wie erzeuge ich diese von Beginn an?

Quo vadis, Rechenzentrum?

Der anhaltende Boom bei Rechenzentren und deren inzwischen hohe Relevanz für die Weltwirtschaft erschweren die Standortsuche. Neben der Nähe zu Internetknoten und den dort knapper werdenden Flächen sind die Verfügbarkeit von Strom sowie die räumliche Nähe zu Abnehmern der Abwärme inzwischen ebenso wichtige Faktoren bei der Standortsuche wie die Kapazitätsgrenzen bei den Backbone-Glasfaserleitungen. Lünendonk hat in Kooperation mit dem Immobilien-Dienstleister CBRE die wesentlichen Herausforderungen bei der Standortsuche und den Beitrag von Facility-Service-Unternehmen zur effizienten Bewirtschaftung erstmals in einem Whitepaper zusammengestellt. Das Dokument erscheint auf Deutsch und Englisch unter dem Titel "Quo vadis, Rechenzentrum? Zwischen Wachstum und Regulierung" und geht dabei sowohl auf die Veränderungen der Rahmenbedingungen als auch deren Auswirkungen auf die Standortwahl ein.

IT-Sicherheitsmeldungen

Rhebo veröffentlicht ein Whitepaper zur Umsetzung der Meldepflicht in Kritischen Infrastrukturen und wesentlichen Dienstleistungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Whitepaper adressiert speziell die Aspekte der Meldepflicht, die für viele Verantwortliche für die Netzleittechnik und Leitsysteme nur schwer realisierbar sind: >> Meldung von Vorgängen, die beim Auftreten nicht als bösartig eingestuft werden und erst zukünftig zu Beeinträchtigungen führen können; >> Bewertung der Erheblichkeit von Störungen; >> Meldung aller Details zu einem Vorfall.

Potenzieller Schaden übersteigt Geldforderungen

Spektakuläre Fälle wie "Locky" 2016 und "WannaCry" 2017 haben es gezeigt: Cyber-Attacken durch Ransomware nehmen immer weiter zu. Etwa die Hälfte der Unternehmen weltweit (49 Prozent) war im Jahr 2016 mit mindestens einer Online-Erpressung konfrontiert. 39 Prozent davon wurden mithilfe von Schadsoftware erpresst, wie der "2017 Midyear Cybersecurity Report" von Cisco Systems belegt. Um Unternehmen über den richtigen Umgang mit Schadsoftware aufzuklären, haben die IT-Dienstleister Dimension Data und Cisco nun das Whitepaper "Ransomware: The Pervasive Business Disruptor" veröffentlicht.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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