Risikoadaptive Sicherheitstechnologien


Nuvias wird zum Forcepoint Distributor für UK und DACH ernannt
Die Cyber-Security-Practice von Nuvias wird um die Human-Centric-Sicherheitslösungen von Forcepoint erweitert



Value Added Distributor Nuvias hat einen Distributionsvertrag für das Vereinigte Königreich (Großbritannien und Nordirland) und die DACH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz) mit Forcepoint unterzeichnet. Forcepoint verfolgt einen neuen, ganzheitlichen Sicherheitsansatz, der die Schnittstelle zwischen Anwender, kritischen Daten und geistigem Eigentum in den Mittelpunkt stellt. So lassen sich etwa kompromittierte Zugangsdaten durch die Kategorisierung von Datenbewegungen, unterschiedlichen Vertrauensstufen und Nutzerverhalten in typische und anormale Muster identifizieren und verhindern. Das Unternehmen setzt auf die Unterstützung von Nuvias, um Reichweite und Umsatz, sowohl im Enterprise- als auch im KMU-Segment, in Großbritannien und der DACH-Region zu steigern.

Nuvias wird das gesamte Produktportfolio von Forcepoint vertreiben, darunter auch die nächste Generation von DLP-Lösungen Dynamic Data Protection. Dynamic Data Protection ist branchenweit die erste automatisierte, risikoadaptive Lösung, die Human-Centric Behavior Analytics nutzt, um Mensch und Daten effektiv vor hoch entwickelten Cyberbedrohungen zu schützen. Das Portfolio von Forcepoint umfasst des weiteren Cloud Access Security Broker (CASB), Web/E-Mail Security Cloud sowie Next Generation Firewall (NGFW).

"Forcepoints Human-Centric-Cyber-Security-Ansatz und die risikoadaptiven Sicherheitstechnologien stehen im Vordergrund aktueller Cyber-Security-Entwicklungen und bieten Resellern große Wachstumschancen auf dem Markt. Wir freuen uns, den Vertrieb des Forcepoint-Portfolios vorantreiben zu dürfen, insbesondere in den Bereichen Cloud-Security, Web-Sicherheit und Datenverwaltung nach DSGVO", sagt Ian Kilpatrick, EVP Cyber Security bei Nuvias.

"Nuvias ist in Großbritannien und der DACH-Region sehr gut etabliert und verfügt, mit über 20 Jahren Erfahrung auf dem Markt, über viel Expertise. Wir werden den großen und vielfältigen Reseller-Kundenstamm von Nuvias nutzen, um unsere bisherige Reichweite zu vergrößern. Wir freuen uns auf eine sehr erfolgreiche Partnerschaft , so Neal Lillywhite, Vice President of EMEA Channel bei Forcepoint.

Nuvias bietet dem Channel eine umfassende IT-Security-Expertise. Der VAD setzt dabei auf seine Cyber Security Practice, welche eine umfangreiche Auswahl an erstklassigen IT-Security-Lösungen bietet. Die Practice deckt alle aktuellen Bedrohungen ab, die in den sich rasch entwickelnden Netzwerken von heute vorkommen. Die Cyber Security Practice basiert auf dem Geschäftsmodell der ehemaligen Wick Hill, dem etablierten und preisgekrönten Value Added Distributor, der 2015 von Nuvias übernommen wurde. (Nuvias Group: Forcepoint: ra)

eingetragen: 04.06.18
Newsletterlauf: 26.06.18

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Meldungen: Channel-News

Neue Vertriebskanal im B2B-Store von Amazon

Das KI-basiertes Cybersicherheitsangebot für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) von CrowdStrike, "CrowdStrike Falcon Go", ist ab sofort bei Amazon Business erhältlich. Falcon Go wurde entwickelt, um KMU bei der Abwehr moderner Cybersicherheitsbedrohungen zu unterstützen.

Hohe API-Sicherheit und Transparenz

Die Unified-API-Protection-Plattform (UAP) von Cequence Security, Anbieterin von API-Sicherheitslösungen, ist ab sofort auf dem HPE GreenLake Marketplace verfügbar. Die API-Bedrohungslandschaft entwickelt sich stetig weiter, die Taktiken der Angreifer werden immer raffinierter und zielen verstärkt auf APIs ab.

Kaspersky und Centerm vertreiben cyberimmune Thin Clients

Kaspersky und Centerm, Herstellerin von Thin Clients, unterzeichnen einen OEM-Vertrag (Original Equipment Manufacturer), der die weltweite Verbreitung von KasperskyOS-basierten Softwareprodukten vorsieht. Die Distribution erfolgt regional; für den deutschsprachigen Raum konnte Boll Engineering gewonnen werden.

Leistungsstarkes Sicherheits-Tool für MSPs

Keeper Security, Anbieterin von Zero-Trust- und Zero-Knowledge-Cyber-Security-Lösungen zum Schutz von Passwörtern, privilegiertem Zugang, Daten und Verbindungen, bietet jetzt die Integration für die Rechnungsstellung mit "Gradient MSP".

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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