Rubrik: Markt/Hintergrund

StorageTek: TCO und ROI von Speicherlösungen - der Weg zum gewünschten Ergebnis

Oft Mängel in der Aussagekraft bei Berechnung von TCO oder Vorhersage eines schnellen ROI

Von Michael Gießelbach*

(21.06.03) - Hersteller und Berater versuchen in der Regel mit standardisierten Methoden und Werkzeugen die eigenen oder fremde Lösung zu beurteilen. Häufig geht dies über die Qualität einer oberflächlichen TCO-Betrachtung nicht hinaus. StorageTek Professional Services verfügt als einer der wenigen Anbieter auf dem Markt über das notwendige Wissen im Speicherumfeld, um im Vorfeld auch die notwendigen TCO- und ROI-Analysen durchzuführen.

 

Anzeige

Die Notwendigkeit einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von IT-Lösungen ist mehr als unbestritten. Speicherlösungen kommt dabei durch den signifikanten Anteil an den IT Gesamtbudgets eine immer höhere Bedeutung zu. Die Vielzahl der verfügbaren Hilfestellungen und Werkzeuge führt jedoch nur in den wenigsten Fällen zu dem gewünschten Ergebnis.

In der Regel liegt das daran, dass jeder der Beteiligten an einer solchen Analyse eine andere Kombination von Zielen verfolgt. Zudem werden unterschiedlichste Vorgehensweisen gewählt.

Seriosität ist gefragt

Hersteller und Berater versuchen in der Regel mit standardisierten Methoden und Werkzeugen die eigenen oder fremde Lösung zu beurteilen. Häufig geht dies über die Qualität einer oberflächlichen TCO-Betrachtung nicht hinaus. Die Vielzahl verfügbarer und mehr oder weniger umfangreicher Tools besteht aus einfachsten Kalkulationen, die nur einen Bruchteil der notwendigen Basisdaten erfassen und auswerten. Auch wenn diese Ergebnisse angebliche eindeutig geringere TCO oder schnellen ROI vorhersagen  ein seriöser Anbieter wird auf die Mängel in der Aussagekraft hinweisen und Alternativen anbieten.

Auf der anderen Seite des Entscheidungs- und Beschaffungsprozesses muss der zukünftige Anwender zwischen schnellen Ergebnissen und einem vertretbaren Aufwand für den Analyse-prozess entscheiden. Reine TCO-Betrachtungen sind zwar vergleichsweise schnell durchführbar, machen aber nur Sinn für Projekte mit der alleinigen Zielsetzung von Kostensenkung. Sollen auch ROI, Payback oder Net Present Value berücksichtigt werden, steigt der Analyseumfang enorm und wird damit selber zum zeitaufwendigen Kostenfaktor. Trotzdem gilt, je umfangreicher die Analyse und je mehr Rahmenbedingungen berücksichtigt werden, desto aussagekräftiger das Ergebnis. Eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung muss also sowohl dem Projektumfang als auch der Projektrelevanz angemessen sein. Außerdem müssen die Vor- und Nachteile sowie die Qualität des Ergebnisses beurteilt werden können.

ROI-Ergebnisse müssen für CTO und CIO, aber auch für den CEO und CFO einschätzbar sein

Auf der Anwenderseite geht es bei Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen neben einer Lösungsauswahl oft auch um die Begründung notwendiger Investitionen. Sofern dies der Fall ist, muss allen Beteiligten klar sein, dass die Ergebnisse weiterführende Aussagen beinhalten müssen, die außerdem einer anderen Aufbereitung und Präsentation bedürfen. ROI-Ergebnisse müssen für CTO und CIO, aber auch für den CEO und CFO einschätzbar sein. Beispielsweise ist nicht nur der Lösungseinfluss darzustellen, sondern auch die Auswirkungen auf Finanz- und Performancegrößen wie Unternehmensbilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Schlüsselkennzahlen.

Für die Durchführung und Auswertung von Wirtschaftlichkeitsanalysen gilt es deshalb, die unterschiedlichen Vorgehensweisen und Interessen zu berücksichtigen.

Daraus lassen sich drei einfache Grundregeln ableiten:

1.        Pauschale und vermeintlich eindeutige weil einfache und übersichtliche Analysen begründen in der Regel nur eine vorab feststehende Beurteilung. Wo immer möglich sind individuelle, den spezifischen Anwendersituationen angepasste und auf realen Werten basierende Betrachtungen vorzuziehen. Auf die Aussagekraft des Ergebnisses und unberücksichtigte Faktoren sollte explizit hingewiesen werden.

2.        Jede Analyse muss die Vor- und Nachteile alternativer Lösungen und Technologien beurteilen können. Dass solche Betrachtungen nur durch neutrale Berater durchgeführt werden können ist dabei ein Irrglaube. Diese verfügen zwar in Einzelfällen über Objektivität bezüglich Hersteller oder Anbieter, aber nur selten über das spezifische Know-how über Speicherlösungen welches notwendig ist für qualitativ hochwertige Ergebnisse.

3.        Bestandteil der Analyse sollten weitestgehend, zumindest soweit möglich, nicht nur die rein technischen Aspekte und die direkten finanziellen Auswirkungen sein. Kenntnis und Darstellung des Einfluss auf Unternehmenskennzahlen und Geschäftsprozesse machen auch die zunächst nicht offensichtlichen, unterschiedlichen Lösungsqualitäten sichtbar.

Kein ROI in jeder Projektsituation

StorageTek als Spezialist für Speicherlösungen setzt diese Anforderungen in die Realität um. Wie bei allen technischen Lösungen kann nicht grundsätzlich von einem ROI in jeder Projektsituation ausgegangen werden. Skalierbarkeit, Performance und Verfügbarkeit der StorageTek-Disk- und Tape-Produkte bieten jedoch im Wettbewerb die beste Voraussetzung, um die IT- und Geschäfts-prozesse optimal zu unterstützen. Maßgeblich ist dabei der Leistungsumfang der verfügbaren End-to-end-Services. Diese gewährleisten eine effiziente Umsetzung wirtschaftlicher Lösungen.

Als Voraussetzung dazu verfügen StorageTek Professional Services als einer der wenigen Anbieter am Markt über das notwendige Wissen im Speicherumfeld, um im Vorfeld auch die notwendigen TCO- und ROI-Analysen durchzuführen. Unabdingbar ist dabei auch die Möglichkeit einer neutralen Analyse unabhängig von der finalen Lösungsauswahl, sofern der Anwender dies wünscht. Dabei kann das gesamte Spektrum möglicher Analysequalitäten angeboten werden, zuzüglich einer eindeutigen Aussage über die Ergebnisumfang und -qualität.

Damit erhält der Anwender nicht nur professionelle Lösungen zum Information Lifecycle Management, sondern auch eine qualitativ hochwertige und verlässliche Aussage eines Speicherspezialisten über Wirtschaftlichkeit und Notwendigkeit. (ma)

* Michael Gießelbach ist Direktor Marketing und Mitglied der Geschäftsleitung bei der Storage Technology GmbH

Diesen Beitrag per E-Mail versenden Diesen Beitrag ausdrucken