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Rubrik: Markt/Hintergrund Absolit: Jede fünfte E-Mail wird irrtümlich blockiert - 55 Tricks Spamfilter zu vermeiden In Deutschland werden bis zu 30 Prozent der abonnierten Newsletter von (15.06.04) - Der Anteil unerwünschter E-Mail-Werbung liegt in Deutschland bei 74 Prozent. Damit trotz dieser Werbeflut noch reguläre E-Mail-Kommunikation möglich ist, werden Spam-Filter eingesetzt. Aber wo gehobelt, wird fallen Späne: auch erwünschte E-Mails verschwinden aus Versehen in den Klauen der Werbeblocker.
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In den USA werden 18,7 Prozent aller abonnierten Newsletter nicht ausgeliefert. In Deutschland filtern Provider derzeit 10-20 Prozent der angeforderten Newsletter zu Unrecht als vermeintliche Spam-Mails heraus. Dabei genügen einige einfache Kniffe, damit einer seriösen E-Mail dieses traurige Schicksal erspart bleibt. E-Mail-Experte Torsten Schwarz hat unter http://www.absolit.de/Spam 55 Tipps zusammengestellt, um Spam-Filter unbeschadet zu passieren. So sind beispielsweise Reizworte wie "kostenlos", "Gewinnspiel" oder "Geld-zurück-Garantie" ein Indiz dafür, dass es sich um Werbung handeln könnte. Die Liste der deutschsprachigen Begriffe wächst rasant. Man sollte also nicht nur auf "For free" oder "DEAR FRIENDS" verzichten, sondern auch auf "Angebote" oder "steigende Einnahmen". Beginnen sollten Serien-E-Mails auch niemals mit "Herzlichen Glückwunsch". Schwarz erzählt aus der Praxis: "Ein Provider verriet mir einmal, dass man Spam absolut zuverlässig daran erkenne, dass Bilder, Hyperlinks und Preise in einer E-Mail enthalten sind." Verzichtet werden sollte auch auf große, farbige Überschriften oder auf farbige Schrift generell. Von Rot, Grün und Blau wird abgeraten. Grau, Gelb, Cyan oder Magenta sind absolut tabu. Der Hintergrund sollte sowieso am besten weiß sein. In Deutschland werden bis zu 30 Prozent der abonnierten Newsletter von den Spam-Filtern der Provider geblockt. In den USA gibt es einen Provider, der sogar 37,7 Prozent aller Newsletter erst gar nicht ausliefert. Schlimmer noch: Manche Provider senden einfach eine Fehlermeldung zurück und der Versender streicht dann diese Adresse aus dem Verteiler, obwohl sie in Wirklichkeit existiert. Als dritte Gefahr droht auch seriösen Newslettern die Gefahr der Verstümmelung durch übervorsichtige Firewalls. Damit Serien-E-Mails sicher zugestellt werden, bedarf es deshalb einer Reihe von zusätzlichen Anstren-gungen. Wichtigste Regel, um nicht in Spam-Filtern zu landen: differenzieren Sie sich ganz klar von Spamern. Tun Sie nichts, was Sie als Spamer erscheinen lässt. Grundsätzlich gibt es dabei drei Dinge auf die Sie achten sollten. Dies sind für Provider und Spam-Filter die drei wichtigsten Indikatoren bei der Einschätzung, ob es sich um Spam handelt: Keine unangeforderten E-Mails
1.
Stellen Sie organisatorisch wie technisch sicher, dass niemand gegen seinen Willen E-Mails von Ihnen zugesandt bekommt? Ihre Sorgfalt beim Vermeiden unangeforderter E-Mails ist für Provider und Spam-Filter ein wichtiger Indikator bei der Einschätzung, ob es sich um Spam handelt. Keine Beschwerden
2.
Sind E-Mails von Ihnen erwartet, wird sich niemand beschweren. Beschwerden sind für Provider der zuverlässigste Indikator bei der Einschätzung, ob es sich um unerwünschte Werbung handelt. Wenige Rückläufer
3.
Werden die Adressen regelmäßig angeschrieben und die Rückläufer (Bounces) aus dem Verteiler gelöscht, so haben Sie eine niedrige Rückläuferrate. Diese Rückläuferrate ist für Provider und Spam-Filter ein wichtiger Indikator bei der Einschätzung, ob es sich um ungeliebte Massenwerbung handelt. Den kompletten Fachbeitrag finden Sie unter www.absolit.de/Spam. (ma) ABSOLIT Dr. Schwarz Consulting Gleiwitzer Str. 9a, D-68753 Waghäusel Tel. (07254) 951700, Fax (07254) 9851924 E-Mail: schwarz@absolit.de Web: www.absolit.de
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