Rubrik: Markt/Hintergrund

Spam-Mails zu Drogen und Medikamenten nehmen die Spitzenposition ein

Kreditofferten zahlenmäßig an zweiter Stelle

(31.08.05) - Eine aktuelle Umfrage unter rund 800 Endanwendern, durchgeführt von Mirapoint, zeigt auf, dass die Werbung für Drogen und rezeptpflichtige Medikamente, Finanzierungsangebote und Pornografie bei den Versendern von Spam besonders beliebt ist. Diese drei Themen dominieren die Hitliste der am häufigsten empfangenen Spam-Mails sowohl bei Privatanwendern als auch bei Business-Anwendern.

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Während Business-Anwender vor allem ins Visier obskurer Anbieter rezeptpflichtiger Arzneien geraten und Kreditofferten an die zahlenmäßig zweite Stelle setzten, gaben private E-Mail-Nutzer an, vorrangig unerwünschte Finanzierungsangebote in ihrer Eingangspost zu finden, gefolgt von digitalen Aufforderungen zum Medikamentenkauf. Beide Benutzergruppen klassifizierten Pornomails als dritthäufigste Spam-Gattung.

Im Rahmen der Umfrage wurden die Teilnehmer auch gebeten, die merkwürdigsten Spam-Mails zu nennen, die sie bislang erhalten haben.

Zu den Antworten zählten:

·         Die schlecht formulierte Mail des Anbieters einer vermeintlichen Anti-Spam-Lösung, der den Empfänger wegen der Spam-Flut bedauert.

·         Eine komplett leere Mail ohne Absender, Betreff und auch ohne jeglichen Inhalt.

·         "Hallo, hier ist der neue Virus, den Sie angefordert haben."

·         "Sing' Guaranga. Sag' es einfach. Cool."

Durchgeführt wurde die Studie im März und April 2005. Die annähernd 800 Befragten teilten sich auf in 34 Prozent Anwender, die E-Mail geschäftlich nutzen, und 66 Prozent Privatanwender. (Mirapoint: ma)

 

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