|
|
Manager trauen IT keine produktivitätssteigernde Wirkung mehr zu Bei Führungskräften überwiegt laut Studie Zweifel am Nutzen der IT (27.06.06) - Produktivitätsbremse IT: Statt Geschäftsprozesse zu stützen, scheint der Einsatz von Technologie die Arbeitsleistung nicht weiter zu verbessern oder gar zu senken. Diese Einschätzung teilen nach einer Befragung des Beratungsunternehmens Accenture mehr als zwei Drittel von rund 300 Managern in mittelständischen Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Kein überraschendes Ergebnis, urteilt die econet: Erfahrungswerte zeigen, dass neue Mitarbeiter durchschnittlich 14 Tage darauf warten, bis sie alle Berechtigungen besitzen, um voll produktiv arbeiten zu können. Dazu kommt, dass es offenbar nach wie vor schwer fällt, den Return on Investment für IT-Infrastrukturen und -Lösungen zu beziffern.
Anzeige
"Die Zeit der Killerapplikationen, die für einen echten Quantensprung bei der Produktivität sorgen, ist vorbei. Inzwischen sind alle Unternehmen soweit mit elektronischer Datenverarbeitung ausge-rüstet, dass die Leistungssteigerungen auf anderem Niveau stattfinden", beobachtet Max Peter, Vorstand der econet. "Jetzt geht es vielmehr darum, die Flexibilität der Systeme zu steigern und darüber die Reaktionsgeschwindigkeit im Unternehmen auf neue Anforderungen - etwa die Verschmelzung der IT nach einem Merger, neue Gesetze oder Kundenwünsche - zu erhöhen. Eine solche Effizienzsteigerung macht sich erst mittel- bis langfristig bemerkbar." Die Studie zitiert Investitionen in Software- beziehungsweise Datenbank-Systeme, Web-Dienste und Telefon-Systeme als die Bereiche, in denen Budgets zu einer steigenden IT-Produktivität beitragen. "Die Studie lässt Infrastruktur-Themen wie Service-orientierte Architekturen außer Acht. Hier sind in Zukunft in der Tat weitere Effizienzsteigerungen zu erwarten - etwa bei der Bereitstellung von Services für Mitarbeiter", sagt Max Peter. „Es kann noch so viel Geld in neue Software mit innovativen Features und Funktionen investiert werden - wenn es keine flexible Bereitstellung gibt, wird sich die Produktivität dadurch nicht erhöhen. Je weiter dieser Prozess standardisiert und automatisiert wird, desto weniger Reibungsverluste und Produktivitätseinschränkungen entstehen." (econet: ra) |
||
|