Rubrik: Markt/Hintergrund

Online-Banking: Banken kommunizieren gute Applikationssicherheit und -stabilität kaum

Furcht vor fehlgeschlagenen Transaktionen und Missbrauch von Daten

(18.07.06) - Online-Banking findet zwar immer mehr Anhänger - dennoch bleiben vor allem Frauen und ältere Menschen skeptisch. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des ipos-Instituts im Auftrag des Bundesverbandes deutscher Banken vom April 2005. Vier von zehn Deutschen wickeln inzwischen ihre Bankgeschäfte online ab. Bei den Frauen sind es allerdings nur 29 Prozent, die den Rechner für Bankgeschäfte nutzen. Und die Altersgruppe der über 60-Jährigen misstraut der Online-Alternative sogar in 80 Prozent der Fälle. Zum einen werden dafür einfache Infrastruktur-Probleme wie fehlender Zugriff auf das Internet, zum anderen die Furcht vor fehlge-schlagenen Transaktionen und Missbrauch von Daten verantwortlich gemacht.

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Jens Steinborn, Sales Director Central Region bei Wily Technology fand das Ergebnis sehr über-raschend: "Der Bankensektor hat stark aufgerüstet, um die Verfügbarkeit von Online-Banking-Applikationen sicherzustellen", beobachtet er. "Anwendungen werden mit viel mehr Sorgfalt und technischer Expertise überwacht, damit Kunden ihre Geldgeschäfte getrost und sicher durchführen können." Seiner Meinung nach ist das Problem vielmehr, dass Banken in Deutschland nicht über Sicherheits- oder Stabilitätsprobleme reden - auch dann nicht, wenn sie sie im Griff haben.

Damit Banken heutzutage stabile und immer verfügbare Web-Seiten vorweisen können, setzen sie Applikationsmanagement-Lösungen ein. Diese Lösungen lokalisieren in einer Art Frühwarnsystem potenzielle Anwendungsfehler genau und können deren konkrete Entstehungspunkte angeben. Die CA-Division Wily zählt bereits zahlreiche der großen Bankenhäuser und IT-Dienstleister, wie zum Beispiel die Fiducia IT AG, die rund 10.000 Geldautomaten und mehr als 12.000 Kontoauszugs-drucker bei 900 Volks- und Raiffeisenbanken überwacht, zu ihren Kunden: Sie nutzen die Monitoring-Lösung "Introscope", die fortlaufend über die Performance einer Anwendung informiert und Daten für die Fehlerbehebung, für Service Level Agreement- (SLA-)Management, für Compliance-Zwecke mit Hinblick auf Sarbanes-Oxley und ITIL sowie für Trendanalysen und Kapazitätsplanung liefert.

"Gerade die Älteren schrecken vor dem Schritt zurück, nur noch mit dem Rechner statt mit einer realen Person am Schalter zu kommunizieren", sagt Steinborn. "Allerdings ist genau diese Gruppe eine sehr kaufkräftige und interessante Klientel für Cross- und Upselling von Bankenprodukten. Mit einer offeneren Kommunikation über die aktuellen Stabilitäts- und Sicherheitsmaßnahmen könnten auch diese Zweifler für Online-Banking gewonnen werden." (CA: Wily: ma) Computer Associates:

 

 

 

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