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Neue Spam-Maschen: Domains und Spam-Quellen wechseln stündlich Sprunghafter Spam-Anstieg um 40 Prozent (28.07.06) - Die Zahl der Spam-Mails hat in den letzten zwei Monaten rapide zugenommen: IronPort Systems verzeichnete einen Anstieg um durchschnittlich 40 Prozent. Der Grund sind neue Strate-gien der Spam-Versender. 1. Strategie 1: Spammer verändern innerhalb weniger Stunden die in über 85 Prozent aller Spam-E-Mails angepriesenen Links. Im Juni 2006 lag die durchschnittliche Bestandsdauer einer Spam-URL nur noch bei vier Stunden - im Vergleich zu 48 Stunden im Juni des Vorjahres. Traditionelle URL-Blacklists können mit dieser Geschwindigkeit nicht mehr mithalten. Die Kosten bremsen die Spammer nicht aus: 32 der 35 Millionen im April angemeldeten Domains wurden nie bezahlt und sind daher automatisch nach fünf Tagen erloschen. 2. Strategie 2: Neue, raffiniertere Varianten des so genannten Image-Spams sind auf dem Vormarsch. Diese in ständig veränderten Bildern integrierten Spam-Botschaften sind für herkömmliche Filter nicht mehr erkennbar. IronPort Systems hat eine neue Technologie entwickelt, die Image-Spam decodiert und die Inhalte analysieren kann. Die Lösung wird demnächst im Markt eingeführt. 3. Strategie 3: Die Spam-Quellen haben sich in den letzten zwei Monaten verändert. So kommen bereits über 80 Prozent aller unerwünschten Nachrichten von Zombie-PCs, die nicht einmal zwei Monate alt sind. Dabei rotieren die Spam-Versender innerhalb weniger Stunden zwischen den Zombie-Netzwerken - die IP-Adressen der Absender ändern sich kontinuierlich.
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Aktuelle Spam-Entwicklung im
Überblick Juni 2005 Juni 2006 Veränderung Bestandszeitraum einer Spam-URL 48
Stunden 4 Stunden 12x schneller Anteil Image-Spam
1 Prozent 12 Prozent 12x höher Spam-Volumen 30 Milliarden 55 Milliarden 83 Prozent höher (IronPort: ra) |
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