Rubrik: Markt/Hintergrund

Spam-Versender versuchen Filter mit individuell gestalteten Spam-Mails zu überlisten

Design-Wettbewerb unter Spammern

(08.01.07) - Laut dem Antispam-Spezialisten eleven treiben es Spammer mit ihrem neuesten Trick "Random Image Spam" auf die Spitze. Die nach dem Zufallsprinzip gestalteten bildbasierten Spam-Mails verwirren Spam-Filter und Empfänger gleichermaßen.

Anzeige

Random Image Spam-Mails sind mit willkürlich angeordneten Strukturen, Punkten und Strichen übersät, um Spam-Filter zu umgehen. Einige Spams sind allerdings durch das automatisch erzeugte Design inzwischen so stark verfremdet, dass sie kaum noch lesbar sind. Mit der Methode sollen vor allem Antispam-Lösungen ausgetrickst werden, die mit Image-Parsern arbeiten und Form und Struktur der Sprache analysieren. Random Image Spams machen derzeit mehr als 25 Prozent des gesamten E-Mail-Aufkommens aus, das von den eleven-Servern geprüft wird.

Mit Random Image Spam behindern sich die Spam-Versender zunehmend selbst, da die Werbebot-schaft nicht mehr wahrgenommen wird. "Die Weiterentwicklung der schon bekannten Image Spam-Methode führt aufgrund der Unlesbarkeit teilweise zu völlig sinnentleerten E-Mails, die beim Empfänger nur Rätselraten auslösen", meint Robert Rothe, Gründer und Geschäftsführer von eleven. "Auch wenn viele Spam-Filter Probleme haben, diese Art von Werbemüll zu erkennen, kann sich der Trick wohl kaum lohnen." (eleven: ma)

 

 

 

Diesen Beitrag per E-Mail versenden Diesen Beitrag ausdrucken