Rubrik: Markt/Hintergrund

Mit steigenden Verlustzahlen bei mobilen Geräten steigt auch der Verlust vertrauliches Daten

Verlust eines PDAs oder unverschlüsselten USB-Sticks schlimme Folgen für ein Unternehmen haben

(12.01.07) - Eine aktuelle Umfrage von Centennial Software zeigt, dass im letzten Quartal zunehmend mobile Lifestylegeräte unter den Verlustgegenständen zu finden waren: 53 Prozent der befragten Deutschen haben während des letzten Quartals Geräte wie Handys, MP3-Player, Digitalkameras oder USB-Sticks verloren. Alarmierende 40 Prozent der Betroffenen hatten geschäftlich relevante Daten auf dem Gerät gespeichert, ihren Arbeitgeber jedoch nicht über den Verlust informiert.

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Matt Fisher, Vice President von Centennial Software, findet die Zahlen besorgniserregend: "Verlieren Mitarbeiter externe Speichergeräte, entsteht eine Sicherheitslücke. Es können nicht nur vertrauliche Daten wie interne Preislisten in die Hände des Wettbewerbers gelangen, sondern auch Viren in das Netzwerk eingeschleust werden. Datenverlust- und Datendiebstahl wird jedoch zunehmend zu einem Sicherheitsrisiko für Unternehmen. IT-Verantwortliche müssen daher wissen, mit welchen Geräten auf das Netzwerk zugegriffen wird. Sicherer ist es außerdem, die Daten auf USB-Sticks automatisch zu verschlüsseln, damit sie nicht in die falschen Hände geraten können. Ist eine Endpoint-Sicherheits-Lösung installiert, haben Unternehmen den ersten Schritt getan, um der Bedrohung Herr zu werden."

Während sich auf MP3-Playern überwiegend private Daten wie Musikdateien oder Fotos befinden, kann der Verlust eines PDAs oder unverschlüsselten USB-Sticks schlimme Folgen für ein Unternehmen haben. Einer Studie des Ponemon-Instituts nach büßt ein Unternehmen pro verlorenen Datensatz, wie beispielsweise einer Kundenadresse, rund 100 Dollar Umsatz ein. (Centennial: ma)

 

 

 

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