|
|
Forscher der Uni Hamburg errechnen Kosten von Spam empirisch Studie empfiehlt Einsatz von zentralen Spamfilter-Lösungen (03.08.07) - Rund 500 Euro pro Mitarbeiter und Jahr kostet die Bearbeitung von unerwünschten E-Mails. Das errechnet eine aktuelle, unabhängige Studie des Instituts für Marketing und Medien an der Universität Hamburg. Durch den Einsatz von Anti-Spam-Lösungen, die sich dem Verhalten der E-Mail-Nutzer und dem der Spam-Versender anpassen, lassen sich diese Kosten deutlich reduzieren.
Anzeige
Die Studie "Kosten und Kostentreiber von unerwünschten Werbemails (Spam)" analysiert rund 1.000 Mitarbeiter einer Universität in Bezug auf ihren Umgang mit Spam empirisch. Die Studie wurde von Prof. Dr. Michel Clement, Dominik Papies und Harder-Johann Boie durchgeführt. Die Verfasser zeigen auf, dass nicht nur die Anzahl der Spam-Mails die Kosten treibt, sondern vor allem die bei den Empfängern eintretenden Verhaltensänderungen. Von Spam betroffene E-Mail-Nutzer kontrollieren sehr viel öfter ihr Postfach, weil sie fürchten, wichtige Mails zu übersehen oder versehentlich zu löschen. Im Vergleich dazu fallen technische Kosten, wie zusätzlicher Speicher-platz, und der Zusatzaufwand von IT-Abteilungen weniger ins Gewicht. Die Studie empfiehlt deswegen den Einsatz von zentralen Spamfilter-Lösungen, die den einzelnen E-Mail-Nutzern Zugriff auf Filter-Einstellungen ermöglicht. "Filterlösungen, die starr, ohne Einflussmöglichkeit für die Anwender arbeiten, steigern das Unsicherheitsgefühl eher und stellen deswegen potentiell Kostentreiber dar“, erklärt Professor Clement. Für Rolf Wensing, Vertriebsleiter und Partnermanager von Reddoxx, ist dieses Ergebnis der unabhängigen Hamburger Studie keine Überraschung. Er bestätigt, dass die Einbeziehung der Nutzer bei der Spam-Bekämpfung den Erfolg deutlich erhöht. (SfbIT: ma) |
||
|