Rubrik: Markt/Hintergrund

Die steigende Zahl der IP-Adressen lässt das Internet an seine Grenzen stoßen

Der neue Standard IPv6 soll dieses Problem beheben

(21.05.08) - Im Januar 2011 werden die letzten IPv4 Netze von der IANA (Internet Assigned Numbers Authority) an die Regional Internet Regisitries vergeben und bereits ein Jahr später der Internetgemeinde keine Adressen mehr bereitgestellt - von diesem Szenario gehen Experten aus.

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Nachdem das Internet in den vergangenen Jahren einen gewaltigen Aufschwung genommen hat, wird deutlich, dass IPv4 den steigenden Anforderungen nicht mehr gerecht wird: Die freien Adressen werden langsam knapp, es gibt Probleme bei Real-time-Anwendungen oder der Übertragung von Audio- und Videodaten. Ein Punkt, der auch auf dem 56. RIPE Meeting in Berlin auf der Agenda stand, bei dem Colt Telecom den Organisatoren eine 1 Gigabit-Ethernet-Leitung zur Verfügung stellte.

Mit einer Adresslänge von 128 Bit können jedem Quadratmillimeter der Erdoberfläche rund 667 Billiarden IP-Adressen zugewiesen werden. Ein immenser Vorrat, wie es scheint. Dies wird durch die Einführung des IPv6-Standards möglich. Eine kontinuierliche Durchleitung der Video- und Audiodaten vor allen anderen Paketen wird damit gesichert.

56. RIPE Meeting in Berlin

Die Organisation Réseaux IP Européens (RIPE) ist das größte Forum für Netzwerkplaner und Internet Service Provider in Europa, die Interesse an der Weiterentwicklung des Internets haben. Das Ziel von RIPE ist die Sicherstellung der Administration und der technischen Koordination, die notwendig ist, das Internet aufrechtzuerhalten und zu verbessern. (Colt: ma)

 

 

 

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