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Beim Kreditkarteneinsatz im Ausland ist Vorsicht geboten So können Urlauber ihr Konto besser schützen (21.07.08) - Ob Lederwaren aus Spanien, Mode aus Italien oder Exotisches aus Fernost: Viele Urlauber suchen in der Fremde nicht nur Erholung sondern auch Schnäppchen und landestypische Mitbringsel. Leider oft mit erschreckenden Folgen: Zeigt die Kreditkarten-Abrechnung nach der Reise unerwartet hohe Beträge, handelt es sich meist um einen Fall von Kreditkartenmissbrauch. Im vergangenen Jahr wurden allein in Deutschland über 4.000 Schadensfälle gemeldet, deren Betrugshöhe über 4.000 Euro lag (1). Der Informationssicherheits-Experte SafeNet erklärt die Gefahren, die in manchen Ländern besonders hoch sind.
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Vor allem in Südafrika sollten Touristen Geldautomaten besonders genau unter die Lupe nehmen. Mit 55 manipulierten Automaten von Januar bis September 2007 liegt das beliebte Urlaubsland an der Spitze der Missbrauchsstatistik, dicht gefolgt von der Türkei mit 48 Fällen sowie Spanien und Italien mit 32 beziehungsweise 29 Fällen (2). Über Kartenleser oder doppelte Scheiben, die vor dem eigentlichen Gerät montiert sind, kommen Diebe ohne Probleme an Kreditkartendaten. Besonders zur Fußball-WM 2010 in Südafrika rechnen Experten mit vielen solcher "Skimming"-Attacken auf Urlauber. SafeNet, der Spezialist für Kreditkartensicherheit, schließt für die nächste Reise solche Fälle von Missbrauch zwar nicht aus, betont aber, dass diese fast immer auf dem "physikalischen" Raub der Kreditkarteninformationen beruhten "Wenn die Kredit- oder EC-Karte gestohlen oder kopiert und die PIN ausgespäht wird, ist es für elektronische Sicherheitssysteme meist schon zu spät", sagt Ansgar Dodt, Director of Sales Embedded Systems bei SafeNet. Gut geschützt dagegen ist die Übertragung der Kreditkarten-Daten zwischen Geldausgabeauto-maten oder Terminals in Geschäften und Banken beziehungsweise Kreditkartenfirmen. Möglich macht dies der Sicherheitsstandard der Kreditkartenindustrie, der so genannte Payment Card Industry Data Security Standard (PCI DSS). Herzstück dieses Sicherheitskonzepts sind Hardware Sicherheits-Module (HSM), in denen die Schlüssel für die Verschlüsselung der Kreditkarten-Transaktionen automatisch generiert und gespeichert werden. Sie sind durch eine Reihe von Sicherheitsmaßnahmen vor Manipulationen und Diebstählen der Schlüssel wie in einem Tresor geschützt. "Eine starke Verschlüsselung ist für den sicheren Datenaustausch dabei unabdingbar", meint Ansgar Dodt. Wer in einem seriösen Geschäft mit elektronischer Anbindung zum Kreditkartenunternehmen mit Kreditkarte bezahlt, braucht sich also auch im Urlaub um die Sicherheit geheimer Konto- oder Zugangsdaten keine Sorgen zu machen. "Falls es an der Vertrauenswürdigkeit des Anbieters Zweifel gibt, sollte besser bar oder mit Reiseschecks bezahlt werden. Weiterhin gilt der Rat: Auf die Karte aufpassen, bei der PIN-Eingabe niemanden zusehen lassen und um verdächtig aussehende Geldautomaten lieber einen Bogen machen", erläutert Dodt. (1) Quelle:
Verbraucherportal für Finanzen (2) Quelle: Euro
Kartensysteme (SafeNet: ra) |
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