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Tipps: So sind Urlauber online und mobil bestens für die Ferien gerüstet Spam-E-Mails: Niemals Anhänge oder Links anklicken (29.07.08) - Bereits 15 Millionen Deutsche haben schon einmal eine Reise oder zumindest einen Teil online gebucht. Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie "Reiseanalyse 2008" der BITKOM und des Verbandes Internet Reisevertrieb (VIR). Klaus Jetter, Country Manager DACH bei F-Secure, warnt in diesem Zusammenhang: "Millionen Deutsche treffen in diesem Jahr ihre Urlaubsvorbereitungen online, drucken ihre Tickets selbstständig aus, bezahlen Ausflüge im Internet oder suchen am PC in der Hotellobby nach einem günstigen Mietwagen. Die Vorkehrungen, die in Sachen Gesundheit oder Urlaubsgarderobe getroffen werden, sollten unbedingt auch auf die Bereiche Internet- oder Kreditkartensicherheit ausgedehnt werden."
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Folgende Ratschläge sollte man beherzigen: 1. Security-Software: Wer heute noch ohne Sicherheitssoftware im Internet surft, klickt äußerst gefährlich. Spezielle Anti-Malware-Software schirmt den PC oder Laptop dagegen wie eine Reiseimpfung von allen Seiten ab: Viren haben keine Chance, das System lahm zu legen. 2. Sicherheitsfallen Verbindung und Browser: Internet-User sollten niemals Kreditkartendetails über ein ungesichertes, kabelloses Netzwerk eingeben. Betrüger haben so leichtes Spiel. Auch wenn es ein paar Minuten dauert: Security-Updates für Browser wie Internet Explorer oder Mozilla Firefox sind ein Muss, da sie gegen Viren und andere Schädlinge schützen. 3. Auf Urlaubspirsch im WWW: Wer zuvor prüft, ob der gewählte Reiseanbieter einen guten Ruf, eine reale Adresse und eine funktionierende Kundendienst-Nummer besitzt, erspart sich viele böse Überraschungen. Auch eine schnelle Online-Suche nach dem Namen des Reiseanbieters bringt oftmals nützliche Hinweise. Es kommt immer wieder vor, dass Tour-Unternehmen bankrott gehen und ihre Kunden im Urlaubsland sitzen lassen. Das Bezahlen des Urlaubs mit Kreditkarte bietet zwar einigen finanziellen Schutz, aber eine geeignete Reiseversicherung sollte ebenfalls abgeschlossen werden. 4. Keine Popups: Auf der Suche nach der perfekten Auszeit sollten Reise-Surfer keine Popup-Fragen beantworten, sofern diese auftauchen - auch wenn diese unglaubliche Schnäppchen versprechen. Diese Überraschungsfenster sorgen oftmals für eine unerwünschte Spam-Flut und können den Computer infizieren. Dasselbe gilt für Spam-E-Mails: Niemals Anhänge oder Links anklicken, und auch nichts über diese so genannten Junk-Mails bestellen! 5. Kontrolle ist besser: Vor dem Bezahlen unbedingt noch einmal alle Informationen durchlesen. Dazu gehören Steuern, mögliche Zusatzkosten, Abflugzeiten und Daten, aber auch das Kleingedruckte der Geschäftsbedingungen. So viel Zeit muss sein. 6. Vorsicht beim Bezahlen: Vertrauenswürdige Unternehmen nutzen eine gesicherte Website für persönliche Informationen. Kennzeichen sind ein kleines Sicherheitsschloss oder ein Schlüssel sowie eine Webadresse, die mit https:// beginnt. Das "s" steht für "secure" oder "sicher". 7. Doppelt hält besser: Ein guter Sicherheitshinweis ist auch, Bestätigungs-E-Mails des Reiseanbieters auszudrucken. Wer ganz sicher gehen möchte, kann eine Kopie an einen Freund geben. Bank- und Kreditkartenauszüge sollten ebenfalls sofort geprüft werden: Nur so steht fest, ob alles mit rechten Dingen vonstatten gegangen ist. 8. Kreditkarte unter Verschluss halten: Urlauber sollten ihre Kreditkarten- oder E-Mail-Passwörter niemals in fremde Hände geben - vor allem dann nicht, wenn sie nicht wissen, was mit ihnen geschieht. 9. Urlaubs-E-Mail: Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich für die Zeit seines Urlaubs einen zweiten E-Mail-Account anlegen, um Freunde und Verwandte mit den aktuellsten Neuigkeiten zu versorgen. Dieser Account kann dann auch für das Buchen lokaler Ausflüge genutzt werden. Der Vorteil: Landet diese Urlaubs-E-Mail-Adresse auf einer Spamliste, bleibt die normale E-Mail-Adresse unbeschadet. 10. Handy und Laptop nicht vergessen: Auch diese mobilen Geräte können von Viren oder anderen Schädlingen befallen werden. Eine Sicherheitssoftware hilft. Laptop-User sollten außerdem keine vertraulichen Informationen über unsichere Wireless Networks verschicken. Wenn die Nutzung des Internets im Urlaub unbedingt notwendig ist, sind gesicherte Wireless Networks des Hotels die bessere Alternative. (F-Secure: ra) |
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