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Der Einfluss von Fachabteilungen auf IT-Entscheidungen nimmt zu Durch die "Alleingänge" der Fachabteilungen können Sicherheitslücken auftreten (
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Der Anteil der Unternehmen, in denen Fachabteilungen zwar keine unabhängigen Investitionen tätigen, aber dennoch deutlichen Einfluss auf IT-Entscheidungen ausüben, liegt möglicherweise noch höher. Verschiedene Faktoren können für diese Entwicklung verantwortlich gemacht werden: · • Faktor Zeit In den meisten Branchen können die IT-Abteilungen lediglich etwa 50 Prozent der Ressourcen für IT-Projekte mit den Fachabteilungen zur Verfügung stellen. Der Faktor Zeit kann - zum Beispiel bei der Einführung einer neuen Softwarelösung - zu einer kritischen Größe werden. Verzögerungen bis zu einem möglichen Start des geplanten Projektes können die Folge sein. · Prozess-Know-how in den Fachabteilungen Es ist davon auszugehen, dass Mitarbeiter, die tagtäglich in Prozesse eingebunden sind, über ein viel umfassenderes Prozess-Know-how verfügen. · Kompetenz der IT-Abteilung Viele IT-Abteilungen haben es noch nicht geschafft, sich bei den Fachabteilungen als leistungsfähiger Partner und Berater zu positionieren. Drei wesentliche Konsequenzen ergeben sich aus dieser Entwicklung für die IT-Abteilungen selbst, aber auch für die Anbieter von IT-Produkten und Dienstleistungen: · Die IT-Abteilung muss ihr Profil in Richtung "Berater in allen IT-Fragen" verändern. Sicherlich keine triviale Aufgabe, aber: Gelingt dies nicht, drängt sich den Verantwortlichen in den Unternehmen sehr schnell der Outsourcing-Gedanke auf. · Durch die "Alleingänge" der Fachabteilungen können Sicherheitslücken auftreten, deren Absicherung in den Aufgabenbereich der IT-Abteilungen gehören. · IT-Anbieter müssen in ihrer vertrieblichen Ansprache verstärkt auch die Fachabteilungen adressieren. (Martin
Haas, Director Research & Consulting, IDC Central Europe: ra) |
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