Rubrik: Markt/Hintergrund

Finanzdiesnte: Warnung vor Betrugsversuchen während der Olympischen Spiele

Vorsicht bei E-Mails, deren Herkunft unbekannt ist

(14.08.08) - Bei großen Sportereignissen wie den Olympischen Spielen kommt es bekanntermaßen zu einem verstärkten Aufkommen gezielter Spam- und Phishing-Mails. Bedeutende Sportereignisse bieten Cyber-Kriminellen eine gute Plattform: Millionenfach versenden die Täter E-Mails mit vermeintlichen Top-Nachrichten, um Anwender zu unvorsichtigen Klicks zu bewegen. In betrügerischen, aber täuschend echt aufgemachten E-Mails fordern die Kriminellen den Empfänger aus fadenscheinigen Gründen auf, persönliche Daten wie Passwörter, TANs und Kreditkarten-nummern anzugeben. Die Methoden werden dabei immer raffinierter. Längst handelt es sich nicht mehr um schlecht formulierte E-Mails, die die illegalen Absichten der Absender vermuten lassen. Heute geben sich die Trickbetrüger zunehmend als seriöse Mitarbeiter internationaler Banken oder Finanzdienstleister aus - und plündern mit den ergaunerten Zugangsdaten die Konten ihrer ahnungslosen Opfer.

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In einem zweiten Schritt suchen die Betrüger Leichtgläubige, die sie als Kuriere für das gestohlene Geld missbrauchen. Ihre Aufgabe besteht darin, das Geld der Betrüger über das eigene Bankkonto entgegenzunehmen und nach Abzug einer Provision per Geldtransfer an die Täter ins Ausland zu senden. Diesem sogenannten Finanzagenten ist es eventuell gar nicht bewusst, dass er in ein Verbrechen verwickelt ist. Dennoch macht er sich mitschuldig und riskiert für seine Beteiligung an diesen Handlungen strafrechtlich zur Verantwortung gezogen zu werden.

"Western Union nimmt die Tatsache, dass aus kriminellen Handlungen stammende Gelder über das Netzwerk transferiert werden, sehr ernst und betreibt großen Aufwand, um diesem Missbrauch entgegen zu wirken. Auf unseren Sendeformularen und auf Infoflyern warnen wir unsere Kunden ausdrücklich, Geld an Fremde zu transferieren. Die Webseite gibt zusätzliche Tipps, um sich vor Geldverlust, Datendiebstahl und Betrug zu schützen", sagt Claus Jousten, Deutschlandchef von Western Union.

Western Union rät deshalb zu folgenden Vorsichtsmaßnahmen, um zu verhindern, dass man Opfer eines Betrugs wird:

·         Geldtransfer ist nur dann geeignet, wenn der Empfänger persönlich bekannt und vertrauenswürdig ist.

·         Sobald der Verdacht besteht, Opfer einer Phishing-Attacke oder einer anderen Form des Identitätsmissbrauchs geworden zu sein, heißt es schnell zu handeln und sich an die nächste Polizeidienststelle zu wenden.

·         Kaufen Sie nur bei bekannten, glaubwürdigen und seriösen Anbietern ein.

·         Finden Sie soviel wie möglich über Auktionen im Internet heraus, insbesondere dann, wenn die einzigen Informationen, die Sie haben, eine Webseite und eine E-Mail-Adresse sind.

·         Prüfen Sie kritisch die Verkäuferbewertungen bei Online-Auktionen.

·         Seien Sie besonders vorsichtig bei internationalen Transaktionen oder wenn Sie teure Waren kaufen.

Western Union steht auf der ganzen Welt in engem Kontakt mit den zuständigen Strafverfolgungs-behörden und polizeilichen Präventionsstellen und unterstützt diese in ihrer Arbeit. In Deutschland arbeitet das Unternehmen zudem mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zusammen. (Western Union: ma)

 

 

 

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