Rubrik: Markt/Hintergrund

Vorsicht SMS-Abzocke: Unseriöse mobile Dienste erkennen

Tipps, wie man sicher und kostengünstig mobile Dienste nutzt

(23.01.09) - Jugendliche geben ein attraktives Ziel für Callcenter-Agenten ab, die mit SMS-Chats und SMS-Flirts auch immer mehr junge Menschen abzocken. Ein Grund dafür ist die nahezu flächendeckende Verbreitung von Handys unter Jugendlichen. Laut der Bitkom ist mittlerweile fast jedes zweite Kind zwischen 6 und 12 Jahren im Besitz eines eigenen Handys. Für Teenager zwischen 12 und 19 Jahren ist ein Mobiltelefon beinahe selbstverständlich: 92 Prozent sind unterwegs erreichbar. Doch häufig wird gerade bei jungen Menschen das Handy schnell zur Schuldenfalle. Viele Anbieter locken die Jugendlichen mit scheinbar günstigen Angeboten, wie Chats, SMS-Flirts oder Klingeltönen, welche sich hinterher aber als Abzocke herausstellen. Jupidi zeigt, woran man seriöse Anbieter von mobilen Diensten erkennen kann und wo versteckte Kosten lauern.

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"Viele Jugendliche wissen nicht woran sie unseriöse Dienste erkennen können und nutzen die für sie interessanten Dienste, häufig ohne vorher das Kleingedruckte zu lesen. Wer die verschiedenen SMS- und Flirt-Dienste fürs Handy aber nutzen möchte, ohne in die Kostenfalle zu geraten, sollte beim Chatten die folgende Hinweise genau beachten", sagte Kjell Fischer, Gründer von jupidi.

1.       Vorsicht bei Diensten, die den Anbieter verschleiern: Wenn auf der Unternehmenshomepage nur eine Firma oder Anschrift im Impressum zu finden sind, jedoch aber kein Name bzw. Ansprechpartner genannt wird, sollte der Service nicht genutzt werden. Sind auf der Seite außerdem keine oder nur lückenhafte Angaben zum Datenschutz zu finden, könnte der Anbieter beabsichtigen, Daten weiterzugeben. Man sollte sich daher vor der Nutzung über den Anbieter informieren.

2.       Die eigene Handynummer sollte sich sperren lassen: Insbesondere Anbieter von Diensten, die auf Jugendliche ausgerichtet sind, sollten Eltern die Möglichkeit haben, die Handynummer jederzeit sperren zu lassen. So kann verhindert werden, dass die Nutzung des Dienstes zur Kostenfalle wird.

3.       Dienste meiden, die im Kleingedruckte von Abos sprechen: Damit die Nutzung eines Flirtservices oder anderer mobiler Dienste nicht zu horrenden Kosten führt, sollte prinzipiell nur für die in Anspruch genommenen Dienste gezahlt werden müssen. Wird im Kleingedruckten von einem Abo gesprochen, ist Vorsicht geboten.

4.       Kundenservice vorher auf Erreichbarkeit überprüfen: Wenn bereits vor der ersten Nutzung unter der Kundenhotline niemand erreicht werden kann oder auf der angegebenen Hotline nur ein Anrufbeantworter aktiv ist, dann kannst davon ausgegangen weren, dass wahrscheinlich auch später kein verbindlicher Kundenservice zu erreichen ist.

5.       Im Vorhinein Bewertungen anderer Kunden anschauen: Um sich über die Kundenfreundlichkeit des Anbieter zu informieren, muss meistens nur deren Namen in eine Suchmaschine eingegeben. Mögliche Negativbewertungen des Verantwortlichen sollte vor der Nutzung genau durchgelesen werden.

(Jupidi: ra)

 

 

 

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