Rubrik: Markt/Hintergrund

Datenskandale überschatteten das Jahr 2008 in Deutschland

Deutschland ist eines der führenden Länder, was den Missbrauch von persönlichen Daten angeht

(02.03.09) - Im Jahr 2008 sah sich Deutschland mit dem Missbrauch von vertraulichen Daten in bislang unbekanntem Ausmaß konfrontiert. Data Leakage Prevention (DLP)-Spezialist InfoWatch hat festgestellt, dass nur rund 25 Prozent aller deutschen Unternehmen über HTTP-Netzwerk-Überwachungssyteme verfügen, um sich vor Datenlecks zu schützen. Nur fünf Prozent aller Unternehmen filtern zum Schutz ihren E-Mail-Verkehr.

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Nach einer Studie des amerikanischen Ponemon Instituts stehlen sechs von zehn Mitarbeitern interne Unternehmensdaten. Zudem gehen viele Sicherheitsexperten auch in Deutschland angesichts der Wirtschaftskrise und den damit verbundenen Massenentlassungen von einer deutlichen Zunahme von Datenklau und -missbrauch aus.

"Deutschland ist eines der führenden Länder, was den Missbrauch von persönlichen Daten angeht", sagte Ilya Shabanov, Head of Marketing Research Department bei InfoWatch. "Die Kosten, die durch Datenlecks entstehen, steigen angesichts der globalen Wirtschaftskrise drastisch. Auch im Hinblick auf den Wettbewerbsvorteil ist der Schutz von vertraulichen Daten oft der ausschlag-gebende Punkt. Deutschen Unternehmen wird diese Problematik und die Wichtigkeit eines adäquaten Schutzes immer bewusster. Deshalb sind wir optimistisch, dass die zuverlässigen DLP-Schutzlösungen von InfoWatch auf dem deutschen Markt ein hohes Potential haben werden."

Im Jahr 2008 waren in Deutschland einige Datenskandale zur verzeichnen: So wurde im Dezember der Frankfurter Rundschau ein Mikrofilm mit Angaben über die komplette finanzielle Situation von Kunden einer Bank zugespielt. Im November tauchten auf dem Schwarzmarkt die persönlichen Daten von rund 21 Millionen Deutschen auf. Journalisten wurde diese riesige Datenbank zu einem Preis von zwölf Millionen Euro angeboten. Die CD enthielt neben Namen, Adressen und Telefon-nummern auch die Geburtsdaten und Bankkonten. Bereits im Oktober machte ein führender Mobilfunk-Anbieter durch den Verlust von insgesamt 17 Millionen vertraulichen Daten Schlagzeilen.

Eine Umfrage von CSI Computer Crime & Security vom letzten Jahr ergab, dass 44 Prozent der befragten Unternehmen Datenlecks als ständige Gefahr für ihre IT-Sicherheit betrachten. InfoWatch bietet Unternehmen mit seinen Produkten und Dienstleistungen genau diesen dringend benötigten Schutz. Die DLP-Sicherheitslösungen schützen den Datenfluss in allen Kommunikationskanälen des Unternehmens. (InfoWatch: ra)

 

 

 

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