Rubrik: Markt/Hintergrund

Befragung: Smartphones sind Gefahr für Unternehmenssicherheit

"Always-On" und "Social Networks" von unterwegs stellen die IT-Sicherheit vor neuen Aufgaben

(06.04.09) - Neun von Zehn IT-Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass Smartphones die Unternehmenssicherheit gefährden. Das geht aus einer aktuellen Befragung von 2154 weltweit tätigen (ISC)² zertifizierten IT-Sicherheitsexperten hervor.

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Da immer mehr Mitarbeiter sogenannte Smartphones nutzen, auf denen sie sowohl private als auch Firmendaten speichern, wird es für IT-Sicherheitsverantwortlichen immer schwieriger, alle Endgeräte zu überblicken und zu sichern. Diese extreme Zunahme der zu administrierenden Endgeräte führt dazu, dass Unternehmen den Einsatz solcher Telefone untersagt und deren Verbot sogar in den Unternehmensrichtlinien verankert haben. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass sich  zahlreiche Mitarbeiter über Richtlinien hinwegsetzen. Das wird auch von einer Studie des britischen Sicher-heitsunternehmens Credent bestätigt. Laut der Studie nutzen fast alle Befragten ihre privaten Smartphones für Geschäftszwecke und ein Viertel von ihnen ignoriert sogar ein vom Unternehmen ausgesprochenes Verbot.

"Verantwortliche für die IT-Sicherheit in Unternehmen müssen einen Weg finden, mit einer neuen Generation von Mitarbeitern umzugehen, die jederzeit an jedem Ort vernetzt sein möchte und für die social networking über Facebook oder Twitter zum Alltag gehört. Denn durch Verbote lassen sich keine Verhaltensänderungen erreichen", sagt John Colley, Managing Director EMEA von (ISC)2. "Die Realität zeigt, dass Mitarbeiter weiterhin Unternehmensrichtlinien hinsichtlich der Nutzung von Smartphones oder anderer Kommunikationseinheiten missachten werden, weil sie es als Kavaliersdelikt einstufen. Außerdem erscheint ihnen der daraus resultierende Nutzen weitaus höher als das damit verbundene Risiko", fügt John Colley hinzu. ((ISC)²: ra)

 

 

 

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