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2010 sind mehr mobile Angriffe aufs Handy zu erwarten Spamfighter nennt die Spam-Trends für nächstes Jahr (11.12.09) - Das Unternehmen Spamfighter nennt die wichtigsten Trend im Bereich "Spam-Mails", mit denen der Anwender 2010 konfrontiert sein wird. Dazu zählen personalisierte Nigeria-Connection-Mails, deutlich mehr mobile Angriffe aufs Handy und auf besondere User-Gruppen abzielende Spam-Attacken, die aufgrund der niedrigen Empfänger-Anzahl "unter dem Radar fliegen".
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Spam-Mails sind noch immer ein Geschäft mit Zukunft. Aus diesem Grund werden sich die Anwender auch 2010 mit dem Fakt auseinandersetzen müssen, dass die meisten Mails im Postfach einfach nur ein Fall für die Löschtaste sind. 1. Nigeria Connection lernt dazu Die Nigeria Connection verbrüdert sich mit der Cyber-Mafia und nutzt die persönlichen Daten, die heimlich installierte Malware über die Anwender in Erfahrung gebracht haben. So können die Scam-Mails der Nigerian Connection deutlich zielgerichteter beim Empfänger ankommen und in der Mail auf persönliche Präferenzen Bezug nehmen. Bislang haben sich die Empfänger ja oft gefragt, warum ausgerechnet sie eine Mail erhalten, in der ihnen ein paar Millionen Dollar angeboten werden. 2. Soziale-Netzwerke-Scam Die Scam-Betreiber nutzen 2010 im zunehmenden Maße die Dienstleistungen der sozialen Netzwerke, um ihren betrügerischen Plänen nachzugehen. Die Verwendung von "URL-Verkürzern" und anderen neuen Web-2.0-Techniken wird im kommenden Jahr noch weiter zunehmen. Auch werden neue Dienste wie Google Wave, die derzeit noch im Beta-Status sind, den Scammern eine weitere Angriffsfläche bieten. 3. Attacken unter dem Radar der Öffentlichkeit Oft können die Medien vor neuen, groß angelegten Spam-Aktionen warnen, weil die entsprechen-den Mails millionenfach in den Postfächern aufschlagen. Die Versender der Werbe- und Phishing-Mails lernen aber deutlich hinzu. Inzwischen richten sie immer mehr Kampagnen nur an eine stark begrenzte Empfängergruppe. Dabei kann es sich um Gewerbetreibende aus einem bestimmten Fachbereich oder um Nutzer eines einzelnen sozialen Netzwerks handeln. In diesen Fällen bleiben die Angriffe im Verborgenen und schaffen es nur noch selten in die Medien. 4. Angriff auf die mobilen Geräte Mobile Geräte wie Handys und Smartphones weisen einen deutlich schwächeren Schutz vor Malware auf als die Desktop-Computer. Aus diesem Grund wird es 2010 zu einem deutlichen Anstieg der mobilen Angriffe kommen. Das wird die Anwender richtig treffen, weil die mobilen Geräte in Bezug auf Mail und Internet deutlich häufiger genutzt werden als noch in diesem Jahr. 5. Windows 7 wird gezielt angegriffen Die Spam-Versender suchen bereits im neuen Betriebssystem Windows 7 nach verwundbaren Stellen. Sie werden die Anwender 2010 außerdem verstärkt mit Spams zum Thema "Windows 7 Update" oder mit gefälschten Sicherheitswarnungen bedrängen. 6. Mehrsprachige Spam-Mails Spam-Mails erreichen die deutschen Anwender oftmals noch in englischer Sprache. Oder die deutsche Übersetzung ist so schlecht, dass die Empfänger sehr schnell mitbekommen, dass die ganze E-Mail aus dem Dunkelbereich des Internets stammt. Inzwischen vertrauen die Spammer nicht mehr auf automatische Übersetzungsdienste, sondern geben sich deutlich mehr Mühe bei der Lokalisierung. Das sorgt dann auch dafür, dass die Empfänger mehr als einmal hinsehen müssen, um eine Spam- oder Phishing-Mail als solche zu erkennen. 7. Neue Domain-Namen Die Spammer halten zunehmend Ausschau nach Domain-Namen, die sich leicht als eingebettete Links in E-Mails verwenden lassen. Außerdem verwenden sie anstelle der .com-Absenderadressen inzwischen lieber chinesische .cn-Domänen. (Spamfighter: ma) |
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