Rubrik: Markt/Hintergrund

Wie Eltern die Daten ihrer Kinder schützen und den Nachwuchs sensibilisieren können

Sicherheitstipps: 2010 zunehmend Angriffe in Sozialen Netzwerken und auf mobile Endgeräte erwartet

(03.02.10) - Eltern wollen ihre Kinder schützen und schärfen ihnen ein, nicht zu Fremden ins Auto zu steigen. Doch wie sieht es mit der Sicherheit im Netz aus? Die junge "digitale Generation" bewegt sich viel natürlicher und sorgloser im Internet als die "Generation Offline". Der Antiviren-Hersteller Doctor Web (Dr. Web) kennt die Gefahren aus dem Internet und die beliebtesten Attacken auf unbedarfte Jugendliche.

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Im kommenden Jahr werden mehr Angriffe auf Smartphone-Plattformen wie Java und Symbian erwartet. Auch dass immer mehr Nutzer sich für Freeware und alternative Software interessieren, nutzen die Virenschreiber aus. Datendiebe instrumentalisieren mit Techniken wie Social Engineering das Vertrauen ihrer Opfer und erschleichen sich mit gefälschten Webseiten oder fingierten E-Mails vermeintlicher Freunde sensible Daten. So gelangen sie an Informationen wie Passwörter, Login-Namen, PINs oder Bankkontodaten. Die nötigen Informationen für Täuschungs-manöver finden Angreifer im Internet, besonders auf Social Networks in denen die Nutzer freiwillig viele Privatdaten preisgeben. Obwohl viele Soziale Netzwerke eine Registrierung erst ab einem Alter von 12 Jahren oder mehr zulassen, sollten Eltern ihren Kindern ein gesundes Maß an Skepsis einschärfen. Dies gilt auch für den E-Mail-Verkehr oder Instant Messenger.

Doctor Web schlägt folgende Maßnahmen vor, damit Eltern die Rechner ihrer Schützlinge weniger anfällig für Angriffe machen:

1.       Die automatische Aktualisierung des Betriebssystems und anderer Software sollte freigeschalten werden. Dadurch werden bereits bekannte Sicherheitslücken der Software zeitnah geschlossen.

2.       Auch die automatische Aktualisierung des verwendeten Antivirenprogramms sollte aktiviert werden, um die Infizierung durch neue Viren & Co. zu vermeiden. Das gilt sowohl für Rechner, als auch für Smartphones.

3.       Für das Benutzerkonto, mit dem die Kinder auch im Internet surfen, sollten die Administratoren-Rechte eingeschränkt werden.

4.       Um ganz sicher zu gehen, sollten Eltern automatische Programmstarts von Wechseldatenträgern, wie USB-Sticks, deaktivieren. 

5.       Zugänge zu Sozialen Netzwerken sollten gemeinsam angelegt und die Sicherheitseinstellungen zusammen durchgegangen werden. Eltern sollten sicher gehen, dass keine Kontaktdaten online gestellt werden, wie z. B. Nutzernamen bei Instant Messengern, die Anschrift oder sogar die Handynummer.

6.       Grundlegende Basics wie das regelmäßige Ändern von Passwörtern oder der Gegencheck für öffentlich zugängliche Informationen über eine Personensuche sollten Kinder früh von ihren Eltern gezeigt bekommen.

(Dr. Web: ma)

 

 

 

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