|
|
Auf Sicherheitszertifikate und Prüfsymbole achten: WM lockt Online-Betrüger an Vor dem Kauf Online Ticket-Shops gründlich prüfen (24.06.10) - Die Nachfrage nach Last-Minute-WM-Tickets und die Sommerzeit mit ihren vielen Open Air Sport- und Konzertveranstaltungen lockt Internetbetrüger an. VeriSign rät Internetkäufern deshalb, vorsichtig zu sein und Online Ticket-Shops gründlich zu prüfen, bevor sie kaufen.
Anzeige
Mit der europaweiten Popularität dieses Vertriebskanals steigt die Gefahr, Opfer eines Online-Betrugs zu werden. Rund 46 Prozent der 44 Millionen Internetnutzer in Deutschland kaufen laut Umfrage des BITKOM von 2009 gerne ihre Eintrittskarten online. Nicht anders sieht es in den europäischen Nachbarländern aus: Fast die Hälfte aller Internetnutzer in Großbritannien (46 Pro-zent) kaufen Online ihre Eintrittskarten für Sport-, Musik- und Kulturveranstaltungen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Online-Umfrage von YouGov im Auftrag von VeriSign. Dass die Deutschen auf Tricks der Betrüger hereinfallen, zeigt das zuletzt im März veröffentlichte halbjährliche VeriSign Fraud Barometer. In den letzten zwölf Monaten sind rund 15 Prozent der deutschen Internetnutzer Opfer eines Onlinebetrugs geworden. Nur 21 Prozent der Opfer bekamen den gestohlenen Betrag vollständig erstattet. Deshalb rät VeriSign, einige einfache Sicherheitsregeln zu beachten. Denn auch wenn die Eintrittskarte noch so stark begehrt wird, sollten Internetnutzer folgende Zeichen nicht ignorieren:
·
Grüne Adressleiste: Webseiten mit einer "grünen Adressleiste" verfügen über ein Extended Validation Zertifikat (EV SSL) es bedeutet, dass die Identität des Besitzers der Webseite von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle wie VeriSign geprüft worden ist und die persönlichen Daten verschlüsselt übertragen werden.
·
Trust-Siegel: Einfache visuelle Hinweise in Form bekannter Logos können zeigen, dass eine Website authentifiziert wurde und Sicherheitsmechanismen verwendet werden - ein Zeichen, dass das Unternehmen seriös ist.
·
Website-Adresse: Adressen, die nicht den Namen des Unternehmens unmittelbar vor der Domain-Endung wie .com enthalten, sollten misstrauisch machen. Zum Beispiel ist www.fifa.com die offizielle FIFA-Website, aber www.fifa.1234.com könnte eine betrügerische Website sein.
·
Gestaltung: Wenn eine Website schlecht gestaltetet ist und keine nachprüfbaren Informationen zur Sicherheit bietet, kann es eine Fälschung sein. Auf der Webseite sollte eine Telefonnummer und Anschrift in Deutschland angegeben sein - ein Postfach ist nicht genug. Lieber telefonisch direkt an das Unternehmen wenden, bevor persönliche Daten über das Internet versendet werden.
·
Rechtschreibfehler: Auf offensichtliche Schreibfehler achten. Viele betrügerische Webseiten werden in kurzer Zeit im Ausland entwickelt und enthalten oft haarsträubende Sprachfehler. "Verbraucher sollten jederzeit wachsam sein, ihre Einstellungen zur Privatsphäre überprüfen und auf Sicherheitszertifikate und Prüfsymbole achten", sagt Joachim Gebauer, Regional Technical Manager von VeriSign. "Zum Beispiel gibt eine Website mit grüner Adressleiste auch grünes Licht für Online-Transaktionen." (VeriSign: ma) |
||
|