|
|
Sechs goldene Regeln im Umgang mit Facebook: Datenmissbrauch vermeiden, Virenbefall vorbeugen Auf Facebook gab es bereits zahlreiche Spam-Attacken oder von Kriminellen programmierte, gefährliche Anwendungen (
Anzeige
Ein Hacker hat Internetadressen, Namen und Benutzernamen von rund einem Fünftel der insgesamt über 500 Millionen Facebook-User gesammelt und online gestellt. Das riesige Datenpaket ist noch immer auf unterschiedlichen Webseiten, wie zum Beispiel auf der Tauschbörsenseite "The Pirate Bay", zu finden und wurde bereits von tausenden Menschen via Bittorrent-Technologie herunter-geladen. Auch wenn der Hacker "nur" Daten gesammelt hat, die öffentlich im Netz zu finden sind - die so entstandene enorme Datenbank bietet großes Potenzial für kriminelle Aktivitäten aller Art. Die veröffentlichten Daten wurden von den Usern des sozialen Netzwerkes freiwillig zur Verfügung gestellt. Vielen Usern ist aber gar nicht klar, dass sie mit den Facebook-Standard-Einstellungen sehr viel persönliche Informationen von sich preisgeben. Denn Facebook setzt auf größtmögliche Offenheit. Wer seine Daten schützen will, muss selbstständig zahlreiche Einstellungen in komplizierten Untermenüs vornehmen. Auf Facebook gab es bereits zahlreiche Spam-Attacken oder von Kriminellen programmierte, gefährliche Anwendungen, die den Usern Daten entlocken. Ein Beispiel dafür ist der "the truth about coca cola"-Betrug: Dabei wurden User dazu verleitet, ihre "Freunde" einzuladen und zahlreiche private Informationen zu verraten, um das Video sehen zu können. Ganz ähnlich funktionieren "why McDonald's might soon shut down" oder "this mother went to jail" Trickbetrüge. Den Usern wurde jeweils versprochen, besondere Fotos sehen zu können, wenn sie zuerst Links oder Nachrichten an ihre Facebook-Freunde schicken. Damit verbreitet sich der Facebook-Betrug wie ein Lauffeuer. Für einen sicheren Umgang mit Sozialen Netzwerken wie Facebook sollten die User einige Regeln einhalten. Eset hat sechs Tipps und Tricks dazu zusammengestellt:
·
Privatsphäre bei Facebook verschärfen Facebook bietet eine Reihe von Einstellungen, mit denen man den Zugriff auf beispielsweise seinen Status, Pinnwandeinträge, persönliche Informationen allgemein oder auch Bilder einschränken kann. Denn nicht jedem Facebook-Mitglied oder gar Informationssammler im Internet muss alles präsentiert werden. Daher sollte man nur bekannten Freunden sein volles Profil freischalten. Für alle anderen reichen eingeschränkte Informationen aus. Zudem sollte man auf Änderungen in den Einstellungen der Privatsphäre achten. Diese werden hin und wieder von Facebook vorgenommen.
·
Vorsicht bei Mitteilungen und weitergeleiteten Links Facebook-Mitteilungen, speziell von Unbekannten, sollte man generell misstrauen und integrierte Links keinesfalls anklicken. Auch bei angeblichen E-Mails von Freunden ist höchste Wachsamkeit geboten. Das Öffnen von angehängten Dateien sollte unterlassen werden, um die Ausführung einer Malware zu verhindern.
·
Unbekannte sind keine Freunde Bevor man Freundschaftsanfragen bestätigt, sollte man sich denjenigen oder diejenige genauer anschauen. Fremde sollte man generell ablehnen, denn als "Freund" können sie später auf die meisten persönlichen Informationen zugreifen. Das aktive Zugehen auf neue Freundschaften ist ratsam, wenn man seinen Bekanntenkreis erweitern will. "Freunden", den man nicht trauen kann, kann bequem die Freundschaft virtuell kündigen nämlich einfach durch das Löschen.
·
Das Internet vergisst nicht Das Löschen eines Accounts, von Bildern oder Informationen bedeutet nicht, dass sie im Internet nicht mehr zu finden sind. Bilder und Informationen könnten auf fremden Rechnern oder Netzwerken gespeichert sein. Deshalb sollte man sich sehr genau überlegen, ob und was man veröffentlicht.
·
Erst denken, dann installieren Anwendungen von Drittanbietern könnten das Werk von Cyberkriminellen sein und in die Kategorie "unerwünschter Spam" fallen. Niemand möchte private Details freiwillig dorthin preisgeben.
·
Erst denken, dann klicken Anwender sollten gut nachdenken, bevor sie auf "Gefällt mir" klicken. Freunde könnten durch "Clickjacking-Würmer" infiziert werden, wenn sie der Bewertung folgen. Einen solchen Wurm zu beseitigen ist möglicherweise sehr aufwändig. Auf jeden Fall muss die infizierte Nachricht von der Pinnwand gelöscht und der eigene PC auf weiteren Malware-Befall intensiv gescannt werden. (Eset: Datsec: ra) |
||
|