Rubrik: Markt/Hintergrund

Phishing-Gefahr bei neuem Personalausweis?

Einsatz einer virtuellen Tastatur ist bei sensiblen Transaktionen empfehlenswert

(13.09.10) - Der Schutz von digitalen Identitäten wird heutzutage immer entscheidender - egal ob beim Online-Banking oder bei der Nutzung sozialer Netzwerke. Der im Juni von Bundesinnen-minister Thomas de Maizière vorgestellte neue Personalausweis soll zukünftig die physische und digitale Identität der Bürger vereinen.

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Denn bei dem ab November 2010 geltenden Personalausweis werden auf einem Chip weitere Daten gespeichert, mit denen die Bürger über ein zusätzliches Lesegerät verschlüsselte Informationen für Online-Transaktionen empfangen können. Das Problem: Laut Informationen des ARD-Magazins "Plusminus" können dabei sensible Informationen, zum Beispiel PIN-Nummern oder Bankdaten, mitgelesen werden.

"Identitätsdiebstahl und -missbrauch sind aktuelle Bedrohungen vor denen sich jeder schützen muss", sagt Marco Preuß, Senior Virus Analyst bei Kaspersky Lab. Mittels der Passworteingabe über ein virtuelles Keyboard können sich Anwender vor Phishing-Attacken bei der Nutzung von Online-Banking, Online-Shopping oder sozialen Netzwerken schützen. (Kaspersky: ra)

 

 

 

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