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Nigeria-Connection: "Kriminelle Banden locken ihre Opfer mit angeblichen Millionen-Geschäften" Aktuell kursiert im Internet eine E-Mail, deren
Adressatin vorgibt, wegen eines Hirntumors im Sterben zu liegen ( Merk sagte weiter: "Passend zu den Weihnachtstagen wird derzeit häufig an die Gutmütigkeit und Barmherzigkeit der Adressaten appelliert. Es werden frei erfundene haarsträubende Geschichten von Krankheit und Tod aufgetischt, um gutgläubigen Menschen das Geld aus der Tasche ziehen. Das ist ganz klar Betrug." Aktuell kursiert im Internet
beispielsweise eine E-Mail, deren Adressatin vorgibt, wegen eines Hirntumors im Sterben zu liegen. Damit ihr Vermögen in Höhe von 13 Millionen Euro nach ihrem Tod nicht in falsche Hände gerät, soll der Adressat das Geld erhalten, um 70 Prozent an die Krebsforschung weiter zu geben, 30 Prozent soll er behalten dürfen. Betroffenen, die derartige Nachrichten erhalten, rät Merk: "Lassen Sie sich auf keinen Fall auf derartige Geschichten ein! Die versprochenen Millionen hat noch nie jemand gesehen. Deswegen am Besten solche E-Mails sofort löschen." Hintergrund: Der Wortgebrauch "Nigeria-Connection"
wurde in den 70er Jahren geprägt, ursprünglich bezogen auf eine Gruppierung
von Betrügern, die vermutlich von Nigeria aus operiert hat. Inzwischen steht
für den Begriff "Nigeria-Connection"
keine strukturierte Organisation mehr, sondern es handelt sich um viele
kleinere Gruppen von Betrügern, deren Mitglieder weltweit operieren. (Bayerisches
Justizministerium: ra) |