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Awareness zum Thema Informationssicherheit nach wie vor gering Unzureichende Kommunikation und Information
bezüglich der Sicherheitspolicies in allen Abteilungen (08.04.11) - Nach wie vor sind Informationssicherheit und IT-Security in deutschen Unternehmen stiefmütterlich
behandelte Themen. Trotz der Tatsache, dass aktuelle Fälle von Wirtschafts-spionage und Datenklau fast täglich in der Presse zu finden sind, machen sich deutsche Unternehmen bislang immer noch zu wenig Gedanken darüber, welche Folgen unautorisierter Datenzugriff und Know-how-Verlust für ihr Business haben können.
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Investitionen in technische Sicherheitsprodukte wie Firewalls, Virenscanner, Backup Systeme etc. werden zwar
von fast allen Unternehmen getätigt, doch nützen diese nicht umfassend, wenn
es kein gemeinsames Verständnis bei Management und Mitarbeitern über den
Umgang mit der IT- und Informationssicherheit im Unternehmen gibt. Fehlende
komplette und aktuelle Regelwerke, unzureichende Kommunikation und
Information bezüglich der Sicherheitspolicies in
allen Abteilungen, mangelnde Methodik und nicht ausreichende Erfahrungen für IT-Risikoanalyse und Security
Management, sind u.a. Ursache dafür, dass potentielle Datendiebe (vom frustrierten Mitarbeiter bis zum professionellen Wirtschaftsspion) leichtes Spiel haben, wenn sie auf wichtige, und für das Bestehen eines Unternehmen im Wettbewerb essentielle Daten, zugreifen wollen. Die Transparenz bezüglich der Kritikalität der Kerngeschäftsprozesse im Unternehmen, im Zusammenspiel mit der Informationstechnologie, auf der diese Daten gespeichert sind, ist wesentliche Voraussetzung zur sinnvollen und nachhaltigen Begegnung dieser Risiken. Einmalige Aktivitäten sind hier nicht sinnvoll, Informationssicherheit ist ein kontinuierlicher Prozess, der permanent gemanagt werden muss. Die Auftaktveranstaltung Task Force
"IT-Sicherheit in der Wirtschaft", die am
Heinz Fromm, Präsident Bundesamt für Verfassungsschutz,
und Michael Hange, Präsident Bundesamt für Sicherheit in der
Informationstechnik, berichteten in ihren Vorträgen über die neueste
Situation zu Datenklau und Wirtschaftsspionage in Zusammenhang mit der IT und
empfahlen dem Management dringend, die Risiken von CyberCrime
und Wirtschaftsspionage intensiver zu reflektieren. Ob jedoch hier in Zukunft
auf die Freiwilligkeit der Unternehmen gesetzt wird oder ggf. sogar verstärkt
gesetzliche Vorgaben zum Einsatz kommen, bleibt noch abzuwarten. (WMC: ma) |
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